Alle Beiträge von Gabriela Pagenhardt von Mainberg

Über Gabriela Pagenhardt von Mainberg

Von 2010 bis 2013 haben wir über 1.000 Online-Artikel auf http://www.suite101.de veröffentlicht. Leider hat die Redaktion beschlossen, dieses Online-Portal zu schließen. Ab sofort werden unsere Veranstaltungs-Tipps sowie Buchrezensionen https://vonmainbergsbuechertipps.wordpress.com hier veröffentlicht. Freuen Sie sich auf ein interessantes Magazin, denn unsere Mitarbeiter sind in ganz Berlin unterwegs, um interessante Veranstaltungen zu besuchen und darüber zu berichten. Auf unserer neuen Seite http://produktestlounge.wordpress.com stellen wir Produkte des täglichen Lebens vor, die wir ausgiebig getestet haben. Diese wurden uns netterweise von den jeweiligen Firmen zur Verfügung gestellt. Weiterhin haben wir Gewinnspiele in unser Programm aufgenommen. Diese finden Sie unter folgender Adresse: http://mainbergsverlosungen.wordpress.com Die Artikel werden regelmäßig von folgenden Mitarbeitern hier veröffentlicht: Gabriele Pagenhardt von Mainberg (verantwortliche Redakteurin), Thomas Brandt (Freelancer), Kai M. Pagenhardt (Freelancer), Sara Pagenhardt (Freelancer).

„Fleisch“ – Roman von Simone Meier

*Rezension*

Die 1970 geborene Autorin und Journalistin Simone Meier gewann diverse Preise und Stipendien. Ihr neuer Roman „Fleisch“ erschien im April 2018 bei Kein & Aber als Taschenbuch.

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Bildnachweis: copyright Kein&Aber

Anna und Max, beide Mitte vierzig, sind miteinander zur Schule gegangen und viel später aus Bequemlichkeit ein Paar mit langweiligen Paarfantasien geworden. Doch dann verliebt sich Anna, geplagt von allen Begleiterscheinungen des Älterwerdens, zum ersten Mal in eine Frau, die 27-jährige Lilly. Und Max verliebt sich in Lillys Mitbewohnerin Sue, die aber nur gegen Geld mit ihm ins Bett geht. Lilly wiederum muss sich um ihren kleinen Bruder kümmern, der sowohl Eltern als auch Lehrer zur Verzweiflung treibt, doch Anna ist ihr keineswegs entgangen. Psychoterror und Wahnsinn schleichen sich in die Geschichte, doch Simone Meier peilt ein Happy End an.

Der sehr spezielle Roman wird wechselseitig aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Die Protagonisten sind allesamt ziemlich seltsam und haben zum Teil verstörende Eigenschaften – es ist sehr interessant, ihnen bei ihrem Leben „zuzuschauen“.

Zartbesaitete Leser seien vorab gewarnt: der Roman ist an vielen Stellen ziemlich ekelhaft und vulgär – passend zur Handlung und den Protagonisten. Und doch zeigt er das ungeschönte Leben mit all seinen Perversitäten und Ekelhaftigkeiten. Nichts ist geschönt – alles wird klar ausgesprochen. Das ist natürlich nicht jedermanns Sache. Wer sich jedoch auf diesen Roman einlässt, wird mit einem sprachgewandten Buch belohnt, in dem jeder Protagonist bis aufs Fleisch „seziert“ wird.

„Fleisch“ von Simone Meier, erschienen im April 2018 bei Kein & Aber, Taschenbuch, 255 Seiten, 13 Euro, ISBN 978-3-0369-5973-3 

Herzlichen Dank an Kein & Aber für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

 

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Neue Buchreihe „The School of Life“ von Philosoph, Bestseller-Autor und Herausgeber Alain de Botton bei Süddeutsche Zeitung Edition erschienen!

*Rezension*

Der 1969 geborene studierte Philosoph und Bestsellerautor Alain de Botton möchte dem modernen Menschen helfen, ein erfülltes und glückliches Leben zu führen. Seine Bücher sind in 30 Ländern erschienen. Sein weltumspannendes Unternehmen „The School of Life“, das seit 2016 auch in Berlin vertreten ist, verfolgt eine neue Vision von Bildung und Erziehung. „The School of Life“ befasst sich mit der Entwicklung emotionaler Intelligenz, denn die größten Probleme der Menschen entstehen durch fehlende Selbsterkenntnis, zu wenig Mitgefühl und einen Mangel an Kommunikation.  Alain de Botton und sein Team produzieren Filme, unterrichten, bieten Therapien an und erstellen eine Auswahl an Produkten zur geistigen Weiterentwicklung. In seiner neuen Buchreihe sind Bücher unter anderem zu den Themen „Kleine Freuden“ und „Freundlichkeit“ erschienen:

„Kleine Freuden – Großes Glück“ , 264 Seiten, 18 Euro, ISBN 978-3-86497-448-9

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Jeder weiß, dass die kleinen Freuden im Alltag unser Leben erst richtig lebenswert machen. Um sie zu erkennen, braucht man kein Geld, sondern muss nur mit offenen Augen durch die Welt gehen.

Dieses kleine Buch zeigt anhand vieler Beispiele, wie einfach es ist, unsere Welt mit dankbaren Augen zu sehen und dass es sich lohnt, sich auch über kleine Dinge im Alltag zu freuen.

„Freundlichkeit – Eine vergessene Tugend“, 128 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-86497-449-6

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Mit Freundlichkeit ist das Leben leichter, doch oft geht im Alltag genau diese Eigenschaft verloren.

Das kleine Buch zeigt anhand vieler Beispiele, wie wir Freundlichkeit wieder in unseren Alltag integrieren können und damit auch leichter die Fehler anderer verzeihen und voller Mut in die Zukunft sehen können.

Es sind oft nur kleine Dinge, die unser Leben zum Positiven verändern können – Alain de Botton erklärt leicht verständlich und sofort umsetzbar, wie das funktioniert! Unterhaltsam geschrieben und sehr hilfreich!

Herzlichen Dank an die Süddeutsche Zeitung Edition für die Bereitstellung der Besprechungsexemplare.

 

 

 

Edward Lear: Die Papageien (The Parrots)

*Rezension*

Edward Lear (1812–1888) wurde in jungen Jahren durch Illustrationen von Vögeln und Reptilien bekannt. Seine Karriere als naturkundlicher Zeichner war durch seine nachlassende Sehkraft leider sehr kurz. Sein Set aus 42 handkolorierten Lithographien erschien ursprünglich unter dem Titel Illustrations of the Family of Psittacidae, or Parrots (Illustrationen zur Familie Psittacidae oder der Papageien) und war der Höhepunkt seiner Karriere.

Seine Lithographien-Sammlung erschien nur in einer kleinen Auflage von 175  Exemplaren, die per Subskription an die bekannte, britische Gelehrte und wohlhabende Sammler lebender Papageien verkauft wurden. Die Veröffentlichung machte Lear zum gefeierten Illustrator und zum Zeichenlehrer der jungen Königin Victoria. Zusammen mit einer kurzen zoologischen Einleitung und Beschreibungen der einzelnen Vögel erweckt TASCHENs Ausgabe in XL-Größe Lears Papageien in einem optimierten Format zu neuem Leben.

Erschienen ist die opulente Neuausgabe im April 2018:

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Im 19. Jahrhundert waren lebende Papageien selten und damit sehr begehrt. Wohlhabende Liebhaber der Naturgeschichte erwarben und veräußerten sie für viel Geld, während die europäische Aristokratie des 19. Jahrhunderts die Vögel aufgrund ihres bunten Gefieders und ihrer Fähigkeit schätzte, die menschliche Stimme zu imitieren. Gleichzeitig stieg die Nachfrage nach ansprechenden Illustrationen. Als eine der ersten Sammlungen, die sich ausschließlich diesen Arten widmeten, umfasst Die Papageien afrikanische, australische und amerikanische Papageien,die von berühmten Ornithologen wie Sir William Jardine und Prideaux John Selby gezüchtet wurden. Diese Personen unterstützen Lear finanziell und leiteten ihn in seinen Illustrationen an.


Lear schuf seine beeindruckenden Zeichnungen nach lebenden Papageien, die dadurch sehr lebensecht wirken. Das neue Medium der handkolorierten Lithographie brachte dabei die wundervolle Eleganz seiner Arbeiten noch besser zum Ausdruck.

Auf 152 großformatigen Seiten kann der Leser farbenfrohe Zeichnungen lebensecht wirkender Papageien bewundern. Die Zeichnungen sind sehr detailreich und einfach wunderschön anzusehen – für Liebhaber von Papageien und Kunstliebhaber eine wahre Fundgrube.

„The Parrots – Die Papageien“ von Edward Lear, erschienen im April 2018 als Neuausgabe bei Taschen, Großformat, gebunden, 152 Seiten, 30 Euro, ISBN 978-3836569088

Herzlichen Dank an den Taschen Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

 

 

„Die Arznei der Könige“ – historischer Roman von Sabine Weiß

*Rezension*

Die 1986 in Hamburg geborene Autorin Sabine Weiß studierte Germanistik und Geschichte und arbeitete als Journalistin, bevor sie 2007 ihren ersten Roman über das Leben der Wachskünstlerin Marie Tussaud veröffentlichte. Dieser wurde auf Anhieb ein großer Erfolg. Ihr neuer historischer Roman „Die Arznei der Könige“ erschien 2018 bei Bastei Lübbe als Taschenbuch.

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Lüneburg im 14. Jh. Nach dem Tod ihrer Familie hat die junge Adlige Jakoba in einem Kloster ihre Bestimmung als Krankenpflegerin gefunden. Doch ihr Bruder zwingt sie in eine neue Ehe, und als ihr brutaler Mann einem Unfall zum Opfer fällt, muss Jakoba fliehen. Nur der Hilfe Arnolds, eines Theriak-Krämers, hat sie es zu verdanken, dass sie sich nach Paris durchschlagen und als Heilerin einen Namen machen kann. Rasch ist sie so erfolgreich, dass sogar der sieche König nach ihr ruft und nach der „Arznei der Könige“ verlangt. Doch damit macht sie sich gefährliche Feinde.

Quelle Text: Bastei Lübbe

Die Autorin verbindet perfekt historische Fakten der frühen medizinischen Behandlungsmethoden (das sogenannte Wundermittel Theriak) und der Lebensgeschichte der Medica Jakoba die Glückliche mit einer fiktiven Handlung.  Mit ihren fesselnden und detaillierten Beschreibungen der damaligen Lebensumstände vermittelt Sabine Weiß dem Leser ein realitätsnahes Bild dieser Zeit. Die Protagonisten, ob Haupt- oder Nebenfiguren, werden glaubwürdig beschrieben, so dass man sich sehr gut in sie hineinversetzen kann.

Erzählt wird der Roman hauptsächlich aus Jakobas Sicht – so ist man als Leser ganz nah an ihren Gefühlen und Gedanken dran. Neben gut recherchierten historischen Quellen punktet der Roman mit viel Spannung, Dramatik und einer unerschrockenen Protagonistin, die ihrer Zeit weit voraus war.

Obwohl der Roman über 600 Seiten hat, ist er zu keiner Zeit langatmig – dafür sorgen viele unerwartete Wendungen. Zum besseren Einordnen der handelnden Personen sorgt ein Personenregister, in dem historisch belegte Persönlichkeiten aufgeführt sind. Außerdem enthält der Roman Kartenmaterial im Buchumschlag – mit ihnen kann der Leser die Handlungsorte sehr gut geografisch einordnen.

„Die Arznei der Könige“ von Sabine Weiß, erschienen 2018 bei Bastei Lübbe, Taschenbuch, 637 Seiten, 11 Euro, ISBN 978-3-404-17646-5

Herzlichen Dank an Bastei Lübbe für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

„Die Liebenden von Siena“ – Roman von Melodie Rose Winawer

*Rezension*

Dr. Melodie Rose Winawer ist außerordentliche Professorin für Neurologie an der Columbia Universität in New York. Sie hat über 40 medizinische Artikel und Buchbeiträge geschrieben. „Die Liebenden von Siena“ ist ihr Debütroman. Er erschien 2018 als Taschenbuch im List Verlag. Die Übersetzung ins Deutsche stammt von Marion Balkenhol.

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Die Neurochirugin Beatrice Trovato arbeitet rund um die Uhr. Als ihr Bruder stirbt, fliegt sie nach Siena um seinen Nachlass zu ordnen. Auf einem Kirchenfresko des berühmten Malers Accorsi aus dem 14. Jahrhundert entdeckt sie sich selbst – wie ist das möglich?

Tags darauf erwacht sie im mittelalterlichen Siena. Für die Ärztin ist es ein Schock: spielt ihr das Gedächtnis einen Streich? Erst langsam findet Beatrice sich in der neuen Zeit zurecht und öffnet ihr Herz für die ursprüngliche Schönheit des mittelalterlichen Lebens. Als sie Accorsi kennenlernt, verliebt sie sich unsterblich in ihn. Aber mit Ausbruch der Pest ist nicht nur ihr Leben, sondern auch die Existenz von Siena bedroht, und Beatrice muss sich entscheiden, in welches Jahrhundert sie gehört.

Quelle Text: List Verlag

Der Roman ist eine perfekte Mischung aus Historien- und Liebesroman mit einer Prise Mystery. Fans von Zeitreiseromanen werden bestimmt begeistert sein!

Die Autorin verbindet sehr geschickt historisch belegte Fakten mit einer spannenden fiktiven Geschichte. Ihr Erzählstil ist sehr fesselnd und leicht lesbar. Man merkt, wie gut die Autorin die Ereignisse im 14. Jahrhundert in Siena recherchiert hat, denn sie erzählt sehr lebendig, so dass mein Kopfkino sofort in Gang gesetzt wurde. Ich habe das mittelalterliche Siena mit seinen Einwohnern bildlich vor mir gesehen und konnte mich sehr gut in diese Zeit hineinversetzen. Die damaligen Lebensgewohnheiten, die großen Probleme mit dem Ausbruch der Pest und der Familienzusammenhalt werden sehr authentisch beschrieben.

Mich hat der Roman von Anfang bis Ende gefesselt und ich freue mich schon auf das nächste Buch aus der Feder von Dr. Melodie Rose Winawer.

„Die Liebenden von Siena“ von Dr. Melodie Rose Winawer, erschienen 2018 bei List, Taschenbuch, 16 Euro, 528 Seiten, ISBN 978-3471351581

Herzlichen Dank an den List Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

 

Ferienfiasko in Entenhausen: LTB Sonderband 8 „Sommer“ ab heute im Handel

*Rezension*

Ab heute sorgt das Walt Disney Lustiges Taschenbuch „LTB Sommer“ für unterhaltsame und spannende Ferienlektüre. Donald Duck und seine Neffen wollen eine ganze Woche Urlaub am Meer machen und dem Nichtstun frönen. Doch daraus wird leider nichts, denn Tick, Trick und Track entdecken plötzlich den Erzfeind ihres Onkels, seinen streitsüchtigen Nachbarn Zanker. Obwohl Donalds Neffen alles daran setzen, dass sich die beiden nicht begegnen, können sie das Fiasko nicht aufhalten…

Auch für Phantomias läuft der Urlaub anders als erwartet ab. Er muss sich mit einer größenwahnsinnigen Wetterfee herumärgern und ihr ins Handwerk pfuschen, bevor die ganzen Ferien ins Wasser fallen. Goofy unterdessen begleitet als Reporter zwei aufregende Geschichten.

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Der Sonderband aus der Lustigen Taschenbuch-Reihe „LTB Sommer 8“ enthält folgende Geschichten:

  • Nicht ohne meinen Nachbarn
  • Ein schwieriger Kunde
  • Abenteuer auf dem Vulkan
  • Das Universaleis
  • Strandlektüre
  • Ferienfiasko
  • Meister ihres Fachs
  • Reporter Goofy – Die Flugschule
  • Urlaub mit Hindernissen
  • Die Kunst der Gastfeinschaft
  • Reporter Goofy – Zehn kleine Kaimane
  • Das ewige Kind
  • Intergalaktische Fernreise
  • Strandtheater

Wer sich die tollen Sommergeschichten von Donald & Co,nicht entgehen lassen möchte, kann das LTB Sommer Nr. 8 ab sofort im Handel zum Preis von 7,99 Euro erwerben oder direkt beim Egmont Shop bestellen – klick hier.

Herzlichen Dank an Egmont Ehapa Media für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

Gewinner des Kinder-Magazins „Jurassic World. Das gefallene Königreich“ steht fest!

Gleich nach dem Aufstehen hat unsere kleine Glücksfee heute den Gewinner des neuen Kinder-Magazins „Jurassic World. Das gefallene Königreich“ gezogen.

Gewonnen hat: Marius St.

Herzlichen Glückwunsch! Das Magazin macht sich gleich auf den Weg zu Dir!

Der Gewinner wurde bereits per Mail benachrichtigt!

Tom O`Donnell: Hamstersaurus Rex – Tierisch verknallt!

*Rezension*

Am 17. Mai 2018 erschien eine neue Folge der Hamstersaurus-Rex-Reihe von Tom O`Donnell  mit dem Titel „Hamstersaurus Rex – Tierisch verknallt!“ bei ars Edition.

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Die Geister sind los!

Oder wie sonst ist es zu erklären, dass in Sams Schule plötzlich Sport-Trikots durch die Gegend fliegen und herrenlose Go Karts ihre Kreise ziehen? Gemeinsam mit dem ungewöhnlichen Klassentier Hamstersaurus Rex will Sam dem Spuk auf die Spur kommen – stecken etwa wieder bizarre Experimente des Fast-Food-Konzerns Smiles Corp. dahinter? Und was haben pelzige Enten, schleimiger Kartoffelsalat und maskierte Ninjas mit der ganzen Sache zu tun?

Quelle Text: ars Edition

Auch wenn man die Vorgängerbände nicht gelesen hat, kann man getrost mit diesem Hamstersaurus-Band beginnen, denn alle Bände sind in sich abgeschlossen. Ergänzt wird die lustige Geschichte mit vielen witzigen schwarz-weißen Illustrationen.

Erzählt wird die rasante und sehr witzige Geschichte in der Ich-Form von Sam.  Was bei deutschen Lesern ein wenig für Verwirrung sorgen könnte, ist der amerikanische Schul-Alltag, der sich stark vom Unterricht hier in Deutschland unterscheidet. Neben vielen lustigen Passagen werden auch ernste Themen wie Mobbing, Ängste, Freundschaft und Vertrauen thematisiert.

Ein sehr unterhaltsamer Kinderroman für junge Leser ab 9 Jahren.

„Hamstersaurus Rex – Tierisch verknallt!“ von Tom O`Donnell, erschienen im Mai 2018 bei ars Edition, gebunden, 256 Seiten, 12,99 Euro, ISBN 978-3-8458-2621-9

Herzlichen Dank an ars Edition für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

 

Bildband: National Geographic. In 125 Jahren um die Welt – Afrika

*Rezension*

Ganz neu, am 30. Mai 2018, erschien im Taschen Verlag der hochwertige Bildband „National Geographic. In 125 Jahren um die Welt – Afrika“:

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Der opulente Bildband zeigt eine Auswahl von rund 200 Afrikabildern aus den Archiven von National Geographic , die die beeindruckende Vielfalt Afrikas und seiner Landschaften, Klimazonen und Kulturen wiederspiegeln.

Über frühe Autochromfotos bis hin zu modernen Digitalfotos zeigen die hochwertigen Bilder unter anderem archäologische Fundstätten in Ägypten, verwunschene Gassen und Suks der Altstadtviertel Algeriens, die geheimnisvollen Vulkane Ugandas und die Drakensberge von Südafrika. Seltene Berggorillas in Ruanda, beeindruckende Wolkenkratzer in Simbabwe,  angsteinflößende Ritualmasken der Tschokwe aus Angola und verzweifelt gegen gefräßige Heuschreckenschwärme kämpfende Bauern in Kenia bilden ein umfassendes Panorama Afrikas ab.

Ein Bildband zum Träumen, der ein realistisches Bild Afrikas mit all seinen Schönheiten und auch Widrigkeiten zeigt.

„National Geographic. In 125 Jahren um die Welt – Afrika“, erschienen am 30. Mai 2018 im Taschen Verlag, Bildband, 312 Seiten, 50 Euro, ISBN 978-3836568739

Herzlichen Dank an den Taschen Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

„So also endet die Welt“ – Roman von Philip Teir

*Rezension*

Der 1980 geborene,  freie Journalist und Schriftsteller Philip Teir gehört zu den wichtigsten Nachwuchsautoren Finnlands. Er hat bereits Gedichte und einen Band mit Kurzgeschichten veröffentlicht und ist Herausgeber von Anthologien. Sein Roman „So also endet die Welt“ erschien im Mai 2018 bei Blessing als gebundene Ausgabe.

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Julia, Autorin eines erfolgreichen Romandebüts, quält sich mit einer Schreibblockade und hadert damit, sich zu früh gebunden zu haben. Erik bangt um seinen Job als Informatiker, mit dem er die Familie ernährt, und wird unter dem Druck zum Lügner. Während Tochter Alice ihre erste Liebe erlebt, spitzen sich die Konflikte zwischen den Eheleuten in den zehn Wochen Urlaub dramatisch zu.

Quelle Text: Blessing Verlag

Der Roman handelt von einer Durchschnittsfamilie mit zwei Kindern, bei der sich die Ehepartner beziehungstechnisch im Laufe der Jahre voneinander entfernt haben. Durch einen langen gemeinsamen Urlaub hoffen die Eheleute, wieder zueinander zu finden, doch die familiären Risse sind einfach zu groß.

Mit gekonntem Blick „seziert“ der Autor jede noch so kleine Schwäche des Einzelnen und offenbart, das die zur Schau gestellte, heile Familienfassade nur Makulatur ist.

Ein besonderer Roman, der hinter die Kulissen einer offensichtlich heilen Familie blickt mit zeitweise kleinen Längen.

„So also endet die Welt“ von Philip Teir, erschienen im Mai 2018 bei Blessing, gebunden, 304 Seiten, 20 Euro, ISBN 978-3896676061

Herzlichen Dank an den Blessing Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.