Archiv für den Monat Februar 2018

Edith Head mit Joe Hyams: Dress for Success

In ihrem Buch „Dress for Success“ verrät die Stardesignerin Edith Head ihre besten Tipps. Erschienen ist der kleine Moderatgeber am 8. Februar 2018 bei Eden Books als Taschenbuchausgabe:

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Niemand ist besser dazu qualifiziert, über die Wirkung von Kleidung zu sprechen, als die 1981 verstorbene Edith Head. Sie ist die erfolgreichste Kostümbildnerin aller Zeiten, versorgte fast 1.000 US-amerikanische Filme mit ihren Kostümentwürfen und erhielt dafür 35 Nominierungen und 8 Oskars. Bis heute gilt sie als meistprämierte Frau in der Geschichte der Academy Awards. Ihr liebevoll illustrierter Vintage-Style-Guide ist ein humorvoller, zeitloser Moderatgeber und ein Muss für die stilbewusste Frau.

Das Buch wurde erstmals 1967 veröffentlicht und erklärte, wie frau sich am besten kleidet, um in allen Lebenslagen erfolgreich zu sein. Heute gibt es einen guten Einblick in die Damenmode der 1960iger Jahre, dabei sind die Farbvorschläge und Gedanken zu den Themen „Wie setze ich Farbe richtig ein?“, Wie beeinflusst mein Outfit meine Erscheinung?“ und viele andere auch heute noch gültig.

Eine erfolgreiche Frau sollte sich immer der Situation angemessen kleiden, passende Accessoires und Schmuck tragen, die richtige Größe tragen und vor allen Dingen einen sortierten Kleiderschrank ohne Chaos haben. Frauen sollten niemals zu enge Kleidung tragen oder Blusen, die auf Taillenhöhe enden. Sehr witzig finde ich den Tipp: „Gehen Sie niemals ohne einen gut sitzenden Hüftgürtel aus dem Haus!“ – diesen Ratschlag könnte man heute durchaus in „Gehen Sie niemals ohne gut sitzende Shape Wear aus dem Haus!“ umwandeln 🙂

„Dress for Success“ von Edith Head mit Joe Hyams, erschienen am 8. Februar 2018 bei Eden Books als Taschenbuch, 192 Seiten, 10 Euro, ISBN 978-3959101639

Herzlichen Dank an Eden Books für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

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Dr. Jeffrey Long mit Paul Perry: Neue Beweise für ein Leben nach dem Tod

*Rezension*

Der Krebs-Arzt Dr. Jeffrey Long wurde den 1980er-Jahren in seinem Umfeld mehrere Male mit dem Thema Nahtoderfahrungen konfrontiert. 1998 gründete er die „Near Death Experience Research Foundation“, die sich um die Dokumentation und Erforschung von Nahtodesfällen bemüht. Nach seinem erfolgreichen Buch „„Beweise für ein Leben nach dem Tod“ trug er in seinem neuen Werk weitere beeindruckende Nahtoderfahrungen aus aller Welt zusammen, die das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie mit 4000 Probanden ist. Erschienen ist sein neues Buch „Neue Beweise für ein Leben nach dem Tod“ im Dezember 2017 im Goldmann Verlag als Taschenbuch.

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In seinem Buch liefert der Autor Fakten, die beweisen könnten, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Die Berichte über Nahtoderfahrungen stammen von alten und jungen Menschen, die alle die gleiche Erfahrung machten: die meisten von ihnen haben ein helles, warmes Licht gesehen und wurden von einer allumfassenden Liebe empfangen. Und eines haben alle Menschen, die solche Erfahrungen machten, gemeinsam: ihr Leben war nach dieser Erfahrung nicht mehr so wie vorher. Für sie hatte Liebe zu den Mitmenschen und Geschöpfen oberste Priorität.

Egal, ob man an Gott glaubt oder nicht: dieses Buch spendet Trost und regt auch Zweifler zum Nachdenken an. Ich persönlich glaube jetzt auch daran, das mit dem Tod nicht alles vorbei ist. Denn können sich so viele Menschen irren oder sich genau das gleiche einbilden?

„Neue Beweise für ein Leben nach dem Tod“ von Dr. Jeffrey Long, erschienen im Dezember 2017 bei Goldmann, Taschenbuch, 272 Seiten, 10 Euro, ISBN 978-3442222148

Herzlichen Dank an den Goldmann Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

Volker Dützer: NEXX – Die Spur

*Rezension*

Der 1964 geborene Volker C. Dützer schreibt vom Science-Thriller bis hin zum Kriminalroman. Sein neuer Thriller „NEXX – Die Spur“ erschien 2017 im Knaur Verlag als Taschenbuch.

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Inhalt:

Er irrt sich nie: Jede einzelne Prophezeiung des Star-Wahrsagers Gabriel Nexx ist eingetreten. Die Journalistin Valerie de Crécy ist zunächst begeistert, als der medienscheue Nexx einwilligt, ihr ein Interview zu geben. Seine Avancen weist sie allerdings empört zurück. Kurz darauf sterben Menschen in Valeries Umfeld auf bizarre Weise. Sie weiß, dass Nexx dafür verantwortlich ist, doch nachweisen kann sie ihm nichts. Er dagegen scheint einfach alles über sie zu wissen, jeden ihrer Schritte, jede Entscheidung vorhersagen zu können. Valerie muss dringender denn je hinter das Geheimnis ihres Stalkers kommen, als Nexx öffentlich ihren baldigen Tod prophezeit – doch wie besiegt man einen allwissenden Gegner?

Mit seinem hochspannenden Stalker-Thriller befasst sich der Autor mit zwei brisanten Themen: Stalking und Datenmissbrauch. Der Spannungsbogen steigt von Seite zu Seite und ständig habe ich mich gefragt, könnte solch ein Szenarium auch in der Realität passieren. Hier wird ganz deutlich gezeigt, wie gefährlich es ist, zu sorglos mit persönlichen Daten umzugehen.

Erzählt wird der Thriller aus zwei Perspektiven: aus Valeries Perspektive und aus der Perspektive des Polizisten Lenny Koriatis, der sich in die Journalistin verliebt. Viele spannende Wendungen und eine rasante Handlung machen den Thriller zum wahren Pageturner. Und mein Kopfkino war permanent in Gang. Auch das völlig unvorhersehbare Ende hat mich begeistert.

Ein Thriller, der sehr nah an der Realität ist und mich oft geschockt hat!

„NEXX – Die Spur“ von Volker Dützer, erschienen im Dezember 2017 bei Knaur, Taschenbuch, 384 Seiten, 10,99 Euro, ISBN 978-3426520727

Bildnachweis: copyright Knaur Verlag

Herzlichen Dank an den Knaur Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

 

„Was bleibt sind wir“ – Roman von Jill Santopolo

*Rezension*

Jill Santopolo arbeitet als Lektorin. Sie hat bereits zahlreiche Jugendromane veröffentlicht und sich als erfolgreiche Autorin etabliert. Zudem reist sie als Dozentin durch die Welt und spricht über das Schreiben und Geschichtenerzählen. »Was bleibt, sind wir« ist ihr erster Roman bei Heyne. Erschienen ist der dramatische Roman am 12. Februar 2018 als broschierte Ausgabe. Die Übersetzung ins Deutsche stammt von Carola Fischer.

Jill Santopolo musste vor fünf Jahren eine schlimme Trennung durch. Es war diese Art von Trennung, die einen Menschen völlig fertig macht, weil man dachte, dass man mit dieser einen Person sein restliches Leben verbringen würde. Ihr ganzes Leben lief irgendwie aus dem Ruder und so begann sie, diese Geschichte zu schreiben, um weiterleben zu können, als ihr Lebensentwurf über ihr zusammenbrach.

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Lucy und Gabe begegnen sich mit Anfang zwanzig in einem Shakespeare-Seminar. Es ist der Tag, der ihr Leben für immer verändert und so lassen sie sich ein auf diese erste große Liebe. Doch beide haben auch eigene Wünsche. Lucy beginnt eine Karriere in New York, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. In den dreizehn Jahre, die folgen, verändert sich ihr ganzes Leben. Nur eines bleibt gleich: ihre tiefen Gefühle. Aber ist das genug, um sie für immer aneinander zu binden?

Erzählt wird der Roman in der Ich-Perspektive aus Lucy Sicht – er liest sich fast wie eine Art Tagebuch oder Brief an Gabe. So konnte ich mich sehr gut in Lucys Gefühle hineinversetzen. Immer wieder stellt sich Lucy und auch der Leser die Frage „Was wäre wenn…?“ und ich hoffte so sehr auf ein glückliches Ende der Liebesgeschichte zwischen Gabe und Lucy.

Als sich Gabe von Lucy wegen seines Berufes trennt, fällt sie in eine tiefe Krise, die sie nie richtig überwinden kann. So wird bald klar, dass ihr neues Liebesglück im Schatten ihrer großen Liebe zu Gabe steht. Sie verfolgt online und in Zeitungen, wo sich Gabe gerade aufhält und an welchen Projekten erarbeitet, obwohl sie verheiratet ist und mittlerweile zwei Kinder hat. Gabe schleicht sich immer wieder in ihre Gedanken.

Ich habe mit Lucy gelitten und gehofft und konnte mich sehr gut in ihre Emotionen und Gefühle hineinversetzen – die Autorin kann sie so authentisch beschreiben, da sie selbst unter großem Liebeskummer litt.

Wie der Roman endet und ob Gabe und Lucy letztendlich doch noch zueinander finden, möchte ich hier nicht verraten. Taschentücher sollten auf jeden Fall bereit gehalten werden!

Selten so einen ergreifenden und emotional berührenden Liebesroman gelesen!

„Was bleibt sind wir“ Roman von Jill Santopolo, erschienen am 12. Februar 2018 bei Heyne, 384 Seiten, 12,99 Euro, ISBN 978-3453422155

Bildnachweis: copyright Heyne Verlag

Herzlichen Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

 

 

Christopher J. Moore: Mit anderen Worten. Unübersetzbares aus aller Welt

*Rezension*

Christopher J. Moore ist Autor, Übersetzer und Lektor von Kinderbüchern und Romanen und hat mit seinen Büchern schon mehrere Preise gewonnen. Er studierte moderne Sprachen und angewandte Linguistik in Oxford und Edinburgh. Die Vielfalt menschlicher Ausdrucksformen und Idiome zu entdecken ist seine Leidenschaft, über die er schon mehrere Bücher veröffentlicht hat. Sein neues Buch „Mit anderen Worten“ erschien am 19. Februar 2018 im Knesebeck Verlag als gebundene Ausgabe. Die witzigen Illustrationen im Buch stammen von Lan Truong, die ihre Inspirationen von alten Zündholzschachteln und Poster aus aller Welt bekommt.

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Unterteilt ist das unterhaltsame Buch in 7 große Kapitel:

  • Einführung
  • Asiatische Sprachen und Sprachen des Mittleren Ostens
  • Europäische Sprachen
  • Alte Sprachen
  • Indigene Sprachen
  • Wortsuche

Es gibt überall auf der Welt Worte, die sich nicht übersetzen lassen, weil sie zum Beispiel ein ganz besonderes Gefühl oder einen Zustand ausdrücken. In diesem Buch sind ein Vielzahl von diesen Worten in allen möglichen Sprachen versammelt, die der Autor humorvoll erklärt. Die putzigen Illustrationen verdeutlichen zusätzlich den Sinn dieser Worte.

Nach der Lektüre kann man im Urlaub mit Insider-Sprachwissen punkten!

„Mit anderen Worten“ von Christopher J. Moore, erschienen am 19. Februar 2018 bei Knesebeck, gebunden, 128 Seiten, 15 Euro, ISBN 978-3957281746

Herzlichen Dank an den Knesebeck Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

 

„Im Kopf des Mörders – Kalte Angst“: Thriller von Arno Strobel

*Rezension*

Arno Strobel begann erst im Alter von vierzig Jahren mit dem Schreiben von Kurzgeschichten. Erst danach wagte er sich an seinen ersten Roman, der von fast allen Verlagen abgelehnt wurde. Strobel ließ sich davon nicht entmutigen und brachte gemeinsam mit zwei Freunden das Buch in einem eigenen Verlag heraus. Im Januar 2018 erschien bei Fischer Taschenbuch der 2. Band der Trilogie „Im Kopf des Mörders – Kalte Angst“.

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Inhalt:

Oberkommissar Max Bischoff traut seinen Ohren nicht, als ihn der Leiter der Klinik für Forensische Psychiatrie in Langenfeld anruft und ihm mitteilt, dass er wichtige Informationen zu einem aktuellen Fall hat. Einem Fall, der Max Bischoff und seinem Partner Horst Böhmer nichts als Rätsel aufgibt. Denn scheinbar wahllos dringt ein Unbekannter, der sein Gesicht unter einer Fliegenmaske verbirgt, nachts in Wohnungen und Häuser ein. Er überwältigt die Bewohner und lässt jedes Mal nur einen Überlebenden zurück. Und eine Botschaft: „Erzähl es den anderen.“
Und jetzt der Anruf aus der Langenfelder Psychiatrie. Siegfried Fissmann, einer der Patienten dort und selbst ein verurteilter Mörder, sagt diese Morde genau voraus. Bischoff bleibt nichts anderes übrig, als sich auf Fissmann einzulassen, wenn er verhindern will, dass noch weitere Menschen sterben. Auch wenn das bedeutet, dass er selbst an die Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit gerät …

Der zweite Teil der Thriller-Trilogie schließt inhaltlich sehr gelungen an den Vorgängerband an. Daher empfiehlt es sich, diesen unbedingt zu lesen.

Max Bischoff und seine Kollegen haben es bald mit mehreren sehr grausamen Morden zu tun, bei denen der Täter eine gruselige Fliegenmaske trägt und es immer einen Überlebenden gibt. Lange tappen die Ermittler im Dunkeln, denn es ist nicht erkennbar, nach welchen Kriterien die Opfer ausgewählt wurden.

Bis zum fulminanten Ende hatte ich keine Ahnung, wer der Mörder ist, denn immer neue Wendungen ergaben neue Verdächtige. Die Auflösung der Fälle ist absolut unerwartet und überraschend.

Spannung von Anfang bis Ende – ich konnte den Thriller kaum aus der Hand legen.  Besonders die Kapitel aus der Sicht der Opfer sind sehr packend und nichts für schwache Nerven. Und auch der 2. Band der Thriller-Trilogie endet mit einem fiesen Cliffhanger! 

„Im Kopf des Mörders – Kalte Angst“ von Arno Strobel, erschienen im Januar 2018 bei Fischer, Taschenbuch, 368 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3596296170

Bildnachweis: copyright Fischer Verlag

Herzlichen Dank an den Fischer Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

 

Rolf Goetz/ Hans Zaglitsch: Mecklenburg-Vorpommern Ostseeküste – Zeit für das Beste

*Rezension*

Rolf Goetz studierte Publizistik und Psychologie an der Freien Universität Berlin, er veröffentlichte bereits mehrere Reise- und Wanderführer über die Schweiz und den Mittelmeerraum. Der österreichische Fotograf Hans Zaglitsch lebt seit rund 25 Jahren in den Niederlanden, wo er sich auf die Reise- und Reportagefotografie spezialisiert hat mit Schwerpunkt auf u.a. Amsterdam, Andalusien, Vietnam, die Niederlande, Balearen und Kanarischen Inseln sowie Rad- und Hausboot-Routen in Deutschland, Holland und Frankreich. Seine Bilder sind mittlerweile in rund 100 Bildbänden, City Guides, Reise- und Kulturführer sowie in Kalendern, Zeitschriften und diversen (Reise-)Magazinen erschienen. Ihr Reiseführer „Mecklenburg-Vorpommern Ostseeküste – Zeit für das Beste“ erschien am 15. Januar 2018 im Bruckmann Verlag als broschierte Ausgabe.

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Zum Baden, Surfen und Strandwandern, um Hafenatmosphäre zu schnuppern oder um
entspannt im Strandkorb zu sitzen: Die Ostseeküste zieht alljährlich ein Millionenpublikum an. Vom Weltkulturerbe Wismar über die Hansestadt Rostock, von Seebädern wie Zingst bis nach Stralsund, weiter über Rügen und Greifswald bis zur Insel Usedom lotst dieser Reiseführer ortskundig und mit vielen Tipps die Ostseeküste von
Mecklenburg-Vorpommern entlang

Unterteilt ist der informative Reiseführer in Ostsee-Regionen/Städte:

  • Mecklenburger Bucht
  • Landeshauptstadt Schwerin
  • Rostock und Warnemünde
  • Fischland-Darss-Zingst
  • Stralsund
  • Rügen und Hiddensee
  • Ostvorpommern

Neben einer kurzen, aussagekräftigen Beschreibung der jeweilig vorgestellten Region/ Stadt bietet der Reiseführer zusätzlich nützliche Informationen zu Öffnungszeiten und Adressen von Sehenswürdigkeiten, Tipps für empfehlenswerte Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten sowie einen Landkartenausschnitt zur Lage der vorgestellten Region.

Und die hochwertigen Fotos vermitteln einen sehr guten Eindruck der vorgestellten Küsten, Städte und Sehenswürdigkeiten.

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Mit der großen herausnehmbaren Faltkarte am Buchende kann die Urlaubsplanung beginnen.

„Mecklenburg-Vorpommern Ostseeküste. Zeit für das Beste“ von Hans Zaglitsch und Rolf Goetz, erschienen am 15. Januar 2018 im Bruckmann Verlag, broschiert, 288 Seiten, 15,99 Euro, ISBN 978-3734311239

Herzlichen Dank an den Bruckmann Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

Handlettering Alphabete – Das Übungsheft mit original Tombow ABT Dual Brush Pen

*Rezension*

Heute erscheint bei der Edition Michael Fischer das Workbook von Tanja “Frau Hölle” Cappell mit dem original Tombow ABT Dual Brush Pen:

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Das Übungsbuch ist die perfekte Ergänzung zu ihrem Sachbuch “Handlettering Alphabete”, denn es enthält die vielen Schriften aus dem Buch sowie Linienraster und Anleitungen zum Üben:

Neben Schriften, Schmuckelementen und Schwungübungen erklärt die Autorin leicht verständlich und nachvollziehbar auch viele unterschiedliche Alphabete, wie zum Beispiel das Script-Alphabet, das Sans-Serif-Alphabet oder das Große Brush-Alphabet.

Ich besuche demnächst einen Hand Lettering-Kurs und freue mich schon sehr darauf, meine erlernten Schriften in diesem Übungsbuch zu festigen. Nicht nur Anfänger lernen mit Hilfe des Übungsbuches, wie man den Stift richtig hält und seine ganz persönliche Technik entwickelt – auch Fortgeschrittene können ihre Hand Lettering Technik mit viel Übung noch perfektionieren.

„Hand Lettering Alphabete. Das Übungsheft“ von Tanja „Frau Hölle“ Cappell, erscheint heute, am 20. Februar 2018, bei EMF, Softcover, 64 Seiten, 11,99 Euro, ISBN 978-3-86355-822-2

Herzlichen Dank an EMF für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

„Abifeier“ – Roman von Eric Nil

*Rezension*

Eric Nil ist das Pseudonym eines bekannten Romanautors, der sich bestens im Umgang mit komplizierten Familienkonstellationen auskennt. Sein ironischer Roman „Abifeier“ erschien am 15. Februar 2018 bei Galiani Berlin als gebundene Ausgabe:

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Nil hat die Ereignisse des Romans selbst erlebt und durchlitten, als die Abifeier seiner Tochter (und die vorherige Planung) sich als emotionales Minenfeld erwies, auf dem von tiefer Tragik bis zu bizarrer Komik alles dabei war. Eigentlich wollen alle ja nur einen schönen Abend verbringen … aber ständig explodiert irgendwer oder irgendwas.
Als er von den Plänen seiner Tochter Nora erfährt, zu ihrer Abifeier möglichst das gesamte Patchworksystem zusammenzutrommeln, das einmal die Familie gewesen ist, und das inzwischen zwischen Basel und Hamburg verstreut lebt, beschließt Nils Ich-Erzähler, sich zu wappnen. Denn dass der Sohn seiner neuen Freundin Johanna ein Schulkamerad von Nora ist und ebenfalls im Abi steckt, macht die Sache nicht gerade einfacher. Zwangsläufig wird seine Ex auf der Abifeier zum ersten Mal Johanna begegnen, und auch er wird erstmals mit Johannas Ex zusammenstoßen. Und das ist noch nicht alles: Sein Sohn Alex hat seit Jahren nicht mit ihm gesprochen. Doch der Schwester zuliebe hat er seine Teilnahme an der Abifeier angekündigt …
Der voll mit unterschwelliger Ironie geschriebene Roman wird in der Ich-Form erzählt und thematisiert Probleme, mit denen viele Patchwork-Familien konfrontiert werden: wie erhält man sich gegenüber den neuen Partnern seiner Ex-Partner und wie geht man mit Familienmitgliedern um, die seit Jahren den Kontakt verweigern – und das alles auf einer öffentlichen Veranstaltung.
Ich konnte mich sehr gut in die Gedanken und Stress-Situationen hineinversetzen und das kann bestimmt jeder Leser, der in einer konfliktbelasteten Patchworkfamilie lebt.
Ich hatte eher einen humorvollen Roman erwartet und war über den überwiegend grüblerisch-negativen Grundtenor etwas überrascht. Mir hat der Roman auch gezeigt: ich bin mit diesen Problemen nicht die einzige!
„Abifeier“ von Eric Nil, erschienen am 15. Februar 2018 bei Galiani Berlin, gebunden, 160 Seiten, 17 Euro, ISBN 978-3869711652
Herzlichen Dank an Galiani Berlin für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

Marc Raabe: Schlüssel 17 (Tom Babylon-Serie, Band 1)

*Rezension*

Der 1968 geborene Marc Raabe ist hauptberuflich als Geschäftsführer und Gesellschafter einer Fernsehproduktion tätig. Bereits seit Debütroman “Schnitt” landete sofort auf den Bestseller-Listen. Am 9. Februar 2018 erschien im Ullstein Verlag der 1.Band seiner neuen Tom Babylon-Serie mit dem Titel „Schlüssel 17“ als broschierte Ausgabe:

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Inhalt:

In der Kuppel des Berliner Doms hängt eine grausam zugerichtete Tote mit schwarzen Flügeln: Es ist die prominente Dompfarrerin Dr. Brigitte Riss. Um den Hals trägt sie einen Schlüssel. In den Griff ist die Zahl 17 geritzt. Tom Babylon vom LKA will diesen Fall um jeden Preis. Denn mit diesem Schlüssel verschwand vor vielen Jahren seine kleine Schwester Viola. Doch Tom bekommt eine unliebsame Partnerin für die Ermittlungen. Die Psychologin Sita Johanns fragt sich schon bald, wer in diesem Fall mehr zu verbergen hat: Tom oder der Mörder, der sie beide erbarmungslos vor sich hertreibt.

Der spannende Thriller wird in zwei Erzählsträngen erzählt: in der Gegenwart, in der die tote Dompfarrerin in der Kuppel des Berliner Doms hängt und 20 Jahre zurück im Jahr 1998.

In diesem Jahr verschwand seine 10 jährige Schwester Viola mit einem Schlüssel, der dem gleicht, den die Tote um den Hals trägt. Kurz vor dem Verschwinden seiner Schwester fanden Tom und seine Freunde eine Leiche und diesen Schlüssel im Kanal. Doch als die Polizei die Leiche bergen wollte, war sie spurlos verschwunden. Tom hat nie aufgegeben, nach seiner Schwester zu suchen und dieser neue Mordfall bringt alte Erinnerungen wieder ans Tageslicht. Als dritter Schauplatz kommt eine psychiatrische Klinik ins Spiel. Könnte eine der Patientinnen Viola sein?

Bereits von der ersten Seite an entwickelt der Thriller einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte. Hochspannend geschrieben, mit vielen unerwarteten Wendungen, Verwicklungen und Geheimnissen – genau so muss ein guter Thriller sein! Am Ende werden alle Stränge gekonnt zusammen geführt und ein grandioser Showdown schließt den Thriller ab.

Einige Fragen blieben ungeklärt und machen neugirig auf die Folge-Bände. Für mich ist der Auftakt zur neuen Tom Babylon-Reihe sehr gelungen!

„Schlüssel 17“ – Thriller von Marc Raabe, erschienen am 9. Februar 2018 im Ullstein Verlag, broschiert, 512 Seiten, 15 Euro, ISBN 978-3548289137

Bildnachweis: copyright Ullstein Verlag

Herzlichen Dank an den Ullstein Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.