Archiv für den Monat Mai 2014

Gerhard J. Rekel / Dodo Kresse: Mona Lisas dunkles Lächeln – Rezension des Historien-Thrillers

Gerhard J. Rekel ging nach seinem Studium an der Filmakademie Wien auf ausgedehnte Studienreisen durch China, Indien und Südamerika. Rekel später schrieb Drehbücher zu vielen erfolgreichen TV-Serien, unter anderem für den „Tatort“. Dodo Kresse kam über den Werbetext zum Journalismus und schreibt Kurzgeschichten, Krimis, Krimi-Parodien, Sachbücher, Kinderbücher, Lyrik und Romane. Ihren gemeinsamen historischen Thriller „Mona Lisas dunkles Lächeln“ veröffentlichten sie im April 2014 im Styria PremiumVerlag.

Geschichte als Thriller

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges ließ Adolf Hitler über 6000 geplünderte Kunstwerke in der Salzmine von Altaussee verstecken, um sie vor den Bomben der Alliierten zu sichern. Darunter befanden sich auch Gemälde von Da Vinci, Rubens, Rembrandt und Vermeer. Nach einem Bericht des britischen Geheimdienstes soll sich sogar da Vincis Mona Lisa unter den Kunstwerken befunden haben. Am 19. März 1945 erteilte Hitler den Befehl, alles zu vernichten, was dem Feind eventuell nützen könnte. Eigruber, ein verrückter Gauleiter, bereitete akribisch die Sprengung der Saline vor und drohte jedem mit dem Tod, der sich seinen Anweisungen widersetzte. Die mutige Restauratorin Anna und der eigenbrötlerische Bergwerksingenieur Fred versuchten mit allen Mitteln, die Wahnsinnstat zu verhindern.

Fazit

Der Inhalt dieses historischen Thrillers beruht auf wahren Begebenheiten, nur die beiden Protagonisten Anna und Fred entspringen der Fantasie der Autoren. Hier bekommt der Leser interessantes geschichtliches Wissen auf leicht lesbare und spannende Art und Weise vermittelt. Der Plot ist sehr gut recherchiert und beschreibt Hitlers Größenwahn noch einmal sehr anschaulich. Die Kapitel sind recht kurz gehalten und machen das Lesen sehr leicht. Geschichtliche Ereignisse werden mit einer kleinen Liebesgeschichte verbunden und machen den Roman durch seinen eingängigen Erzählstil zum Pageturner. Toll recherchiert, viel Spannung und absolut fesselnd!

„Mona Lisas dunkles Lächeln“ von Gerhard J. Rekel und Dodo Kresse, erschienen im April 2014 im Styria Premium Verlag, gebunden, 208 Seiten, 19,99 Euro, ISBN 978-3222134470

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Styria Premium Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Styria Premium

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Nicole C. Vosseler: Jenseits des Nils – Rezension des Historienromans

Nicole C. Vosseler studierte Literaturwissenschaft und Psychologie. Ihre großen Vorbilder sind M. M. Kaye und Margaret Mitchell. Vosselers neuer Historienroman „Jenseits des Nils“ erschien 2013 im Bastei Lübbe Verlag.

Die Folgen des Krieges

Der Sommer des Jahres 1881 war ein Sommer der schönen Feste, der Freiheit und der ersten großen Liebe. Im Herbst desselben Jahres müssen Jeremy, Stephen, Leonard, Simon und Royston für Queen Victoria und ihr Empire in den Krieg ziehen. Grace und ihre Freundinnen warten sehnsüchtig auf die Rückkehr ihres Bruders und ihres Liebsten. Leider kommen nicht alle aus dem Krieg unversehrt zurück. Grace kann sich nicht damit abfinden, dass Jeremy im Kampf gefallen sein soll, und macht sich auf den Weg, um ihn jenseits des Nils, in der Wüste des Sudans, zu suchen.

Fazit

Die Autorin beschreibt in ihrem Roman „Jenseits des Nils“ sehr gut, welche schrecklichen Auswirkungen ein Krieg auf die einzelnen Familien haben kann und wie die Menschen mit Schicksalsschlägen umgehen. Eingebettet in historische Ereignisse, erzählt sie eine berührende Geschichte von neun jungen Menschen, die ihr Leben eigentlich noch vor sich haben, durch den Mahdi-Aufstand im Sudan aber schreckliche Kriegserfahrungen durchleben müssen. Auch dieser Roman der Autorin garantiert wieder gute Unterhaltung !

„Jenseits des Nils“ von Nicole C.Vosseler, erschienen 2013 im Bastei Lübbe Verlag, Taschenbuch, 572 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-404-16908-5

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Bastei Lübbe Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Bastei Lübbe Verlag

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Waltraut Lewin: Feuer. Der Luther-Roman – Rezension

Die 1937 geborene Waldtraut Lewin studierte Germanistik und Theaterwissenschaft und arbeitete als Opernübersetzerin, Dramaturgin sowie Regisseurin. Seit 1978 arbeitet sie als freischaffende Autorin von Romanen, Hörspielen und Drehbüchern, für die sie viele Auszeichnungen erhielt. Am 26. Mai 2014 veröffentlichte Lewin im Gütersloher Verlagshaus ihren neuen historischen Roman mit dem Titel „Feuer. Der Luther-Roman“.

Eine andere Sichtweise auf Luthers Leben

War Martin Luther ein verehrungswürdiger Held, der seiner Wahrheit in einer Zeit der Wirrnis und Dunkelheit den Weg ebnete? Er war ganz sicher ein bewunderswerter Mann, aber auch viel mehr als das.  Dieser Roman zeichnet das Bild eines anderen Luthers. Er war von Krankheiten gepeinigt und ein seelisch sehr angespannter Mensch. Waldtraut Lewin erzählt von einem misshandelten Jungen, der in einem lieblosen Elternhaus aufwuchs, von einem ängstlichen Mönch in einer gnadenlosen Kirche und von einem fanatischen Mann in einer kompromisslosen Welt.

Fazit

Waltraut Lewin stellt in ihrem Roman den großen Reformator Luther als wütenden und gleichzeitig schwachen Mann dar. Eingebettet in historisch belegte Fakten zeichnet sie ein Bild Luthers, dass von den bisherig bekannten deutlich abweicht. Wer sich auf diesen Roman einlässt, bekommt eine spannende Geschichte über Luther und die damalige Zeit erzählt. Lesenswert!

„Feuer. Ein Luther-Roman“ von Waltraut Lewin, erschienen am 26.05.14 im Gütersloher Verlagshaus, gebunden, 382 Seiten, 24,99 Euro, ISBN 978-3-579-06587-8

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Gütersloher Verlagshaus für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Gütersloher Verlagshaus

Feuer von Waldtraut Lewin

Marc Dugain: In der Haut des Teufels – Rezension des Thrillers

Marc Dugain studierte Politik und war Manager einer Fluglinie, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Er schrieb bisher acht Romane über Menschen der Zeitgeschichte, die außerhalb jeder gesellschaftlichen Norm stehen. Dugains Romane standen in Frankreich auf den Bestseller-Listen und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Am 26. Mai 2014 erschien im C.Bertelsmann Verlag sein neuer Roman „In der Haut des Teufels“. Die Übersetzung ins Deutsche stammt von Michael von Killisch-Horn.

Die wahre Geschichte von Edmund Kemper

Der Serienmörder Al Kenner ist ein Riese und besitzt einen höheren IQ als Einstein. Im Alter von 15 Jahren tötet er seine Großeltern und fährt danach mit dem Motorrad quer durch Kalifornien, bevor er sich schließlich selbst der Polizei stellt. In dieser Zeit tötet er acht Frauen und schändet sie anschließend, so auch seine eigene Mutter. In der Psychiatrie studiert Kenner Psychologie und arbeitet nach Verbüßung seiner Haftstrafe als Profiler für die Polizei. Kenner verliebt sich in die Tochter des Polizeikommissars und beichtet diesem schließlich seine bisher noch nicht entdeckten Morde. Dugains Roman basiert auf der wahren Geschichte Edmund Kempers, der heute noch in Kalifornien einsitzt.

Fazit

Dugain nimmt den Leser auf eine Reise in die Gedankenwelt eines Serienkillers mit. Der realistische Hintergrund macht diesen Roman noch zusätzlich dramatisch. Al Kenner ist ein emotionsloser, grausamer Mensch, der total gestört ist. Diese innerliche Kälte spürt man in jeder Zeile des Romans. Es ist kein einfacher Roman,  den man mal nebenbei lesen kann, sondern ein Buch, dass die Gedanken eines mehrfachen brutalen Mörders offenbart. Schonungslos und direkt erzählt der Killer, wie er Menschen umbringt. Harter Tobak! Der Autor versteht es vortrefflich, beim Leser Gefühle wie Beklemmungen und Abscheu auszulösen.

„In der Haut des Teufels“ von Marc Dugain, erschienen am 26.05.14 im C.Bertelsmann Verlag, gebunden, 384 Seiten, 19,99 Euro, ISBN 978-3-570-10183-4

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim C.Bertelsmann Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright C.Bertelsmann

In der Haut des Teufels von Marc Dugain

Ian Doescher: William Shakespeares Star Wars – Rezension des Crossovers

Die Dramen von Shakespeare sind weltweit bekannt und prägten eine ganze Epoche. Diese Tatsachen verbinden seine Werke mit George Lucas’ Star WarsFilmen. Die archetypischen Anlagen der Charaktere und Handlungen inspirierten den US-Amerikaner Ian Doescher dazu, die Geschichte von Star Wars – Episode IV: A New Hope (Eine neue Hoffnung) in eine Blankvers-Version, nach dem Vorbild Shakespeares, umzuschreiben. Veröffentlicht wurde das große Aufeinandertreffen zweier Klassiker in der deutschen Fassung ( Fürwahr, eine neue Hoffnung) am 19. Mai 2014 im Panini Verlag.

Fazit

Die Übersetzer Justin Aardvark und Jürgen Zahn sind beide sehr gute Shakespeare- und Star Wars-Kenner.  Sehr sorgfältig sowie literatur- und sprachwissenschaftlich fundiert, haben sie das US-Original ins Deutsche übertragen. Dabei hatten sie mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen, die jedem Übersetzer elisabethanischer Dramen Probleme bereiten würden. Hier ist zum Beispiel die Tatsache, dass in der englischen Sprache wesentlich mehr einsilbige Wörter existieren als in der deutschen Sprache, ein großes Handikap. Auch die vielen Sprachspiele, die sich nicht übersetzen lassen und die Frage, ob man dem „weiblichen“ oder dem „männlichen“ Verschluss den Vorrang gibt, war ein Thema. Dieser Crossover-Band übertrifft die Erwartungen, die er verspricht. Hier gibt es wirklich alles, was man für ein Drama braucht. Die wunderbaren Illustrationen aus dem Sternenkrieg, die in ihrer Art Holzschnitten nachempfunden sind, gebem dem Ganzen noch ein zusätzliches Highlight. Eine grandiose Idee – super umgesetzt!

„William Shakespeares Star Wars“ von Ian Doescher, erschienen am 19.05.14 im Panini Verlag, gebunden,  192 Seiten, 16,99 Euro, ISBN  978-3-8332-2866-7

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Panini Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Panini Verlag

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Michaela Beck: Wonderful Berlin – Rezension des Regionalkrimis

Michaela Beck wuchs in Berlin-Prenzlauer Berg auf und wohnt heute in Berlin-Mitte. Ihr Regional-Krimi „Wonderful Berlin“  erschien am 21. Mai 2014 im Emons Verlag.

Realistischer Hauptstadt-Krimi

Norbert Fröhlich kann sich nicht daran erinnern, einen Amokläufer gestoppt zu haben, denn er steht unter Schock.  Allerdings bezeugt ein Polizist seine mutige Tat. Seltsamerweise behauptet eine andere Zeugin, Fröhlich selbst könnte der Amokläufer gewesen sein. Fröhlich versucht verzweifelt, seine Unschuld zu beweisen. Doch plötzlich kommen in ihm Erinnerungen hoch, die eine andere Sprache sprechen. Könnte er doch der Täter sein?

Fazit

Michaela Becks Krimi erzeugt seine Spannung durch die Frage, ob Fröhlich ein Attentäter oder eher ein Held ist. Die Protagonisten werden authentisch und glaubhaft beschrieben und die Atmosphäre Berlins wird perfekt zum Leser transportiert. Berliner werden die eine oder andere beschriebene Ecke Berlins sofort wieder erkennen. Die Autorin beschreibt sehr intensiv und spannend die Ermittlungsarbeit. Ihr kurzer und unterschwellig ironischer Schreibstil ist dabei   sehr realistisch. Ein Hauptstadt-Krimi für Fans intelligenter Kriminalromane.

„Wonderful Berlin“ von Michaela Beck, erschienen am 21.05.14 im Emons Verlag, Taschenbuch, 256 Seiten, 10,90 Euro, ISBN 978-3-95451-245-4

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Emons Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar sowie für die Zusendung der Verlosungsexemplare.

Bildnachweis: copyright Emons Verlag

Unsere große Buchverlosung findet ihr hier:

http://mainbergsverlosungen.wordpress.com/2014/05/28/grose-verlosung-von-5-exemplaren-wonderful-berlin/

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Katia Fox: Das geheime Band – Rezension des Romans

Katia Fox wuchs in Südfrankreich und in der Nähe von Frankfurt auf. Seit 2005 widmet sie sich nur noch dem Schreiben.  Fox reist viel , vor allem durch England, wo sie die Details für ihre Romane recherchiert. Am 12. Mai 2014 erschien ihr neuer Familien-Roman „Das geheime Band“ im Piper Verlag als Taschenbuch.

Bewegende Familiengeschichte

In der Ruhe der Provence sucht der Schriftsteller Eric für sich und seine Familie ein neues Haus. Doch während seines Aufenthaltes in Südfrankreich erfährt Eric völlig unerwartet von einem tragischen Familiengeheimnis. Seine Suche nach Antworten führt ihn nach Deutschland.  Dort verliert er fast den Boden unter den Füßen, als er die Wahrheit über seine Herkunft erfährt.

Fazit

In ihrem aktuellen Familienroman verbindet Katia Fox drei Erzählebenen miteinander. Zum einen die 40iger Jahre in Deutschland, die 60iger Jahre in Frankreich sowie die Gegenwart in Deutschland,  in der Provence und in Paris. Spannend  erzählt die Autorin, wie der Schriftsteller Eric seine wahre Herkunft entdeckt und mit diesem Wissen umgehen muß. Ein wundervoller Roman um die Suche nach einer Identität, um Vergebung und Akzeptanz. Unbedingt lesen!

„Das geheime Band“ von Katia Fox, erschienen am 12.05.14 im Piper Verlag, Taschenbuch, 240 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-492-30078-0

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Piper Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Piper Verlag

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Lesley Pearse: Als wir Freundinnen waren – Rezension des Romans

Lesley Pearses Romane landen in England regelmäßig auf den ersten Plätzen der Bestsellerlisten. Neben dem Schreiben engagiert sie sich intensiv für die Bedürfnisse von Frauen und Kindern und ist Präsidentin für den Bereich Bath und West Wiltshire des Britischen Kinderschutzbundes. Im April 2014 erschien im Bastei Lübbe Verlag ihr neuer Roman mit dem Titel „Als wir Freundinnen waren“. Die Übersetzung ins Deutsche stammt von Britta Evert und Sabine Schilasky.

London in den 40iger Jahren

Die junge Ellie landet, wie viele andere Menschen vor ihr, in London. Nachdem der Krieg ihr alles genommen hat, arbeitet sie jetzt als Sängerin und Tänzerin in Varietés und hofft, ihren großen Traum von einer Bühnenkarriere zu verwirklichen. Ellie lernt bald die hübsche Bonny kennen und freundet sich mit ihr an. Doch schreckliche Ereignisse drohen den Traum der beiden Frauen endgültig zu zerstören. Dabei wird auch ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt.

Fazit

Lesley Pearse hat einen sehr bildhaften und einnehmenden Schreibstil, der den Leser von Beginn an in seinen Bann zieht. Das Schicksal der beiden Freundinnen Ellie und Bonny  wird in historische Ereignisse eingebettet. Die Handlung ist oft traurig und berührend. Wer Romane mit viel Herzschmerz und einem historischen Hintergrund mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen!

„Als wir Freundinnen waren“ von Lesley Pearse, erschienen im April 2014 im Bastei Lübbe Verlag, Taschenbuch, 751 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-404-16962-7

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Bastei Lübbe Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Bastei Lübbe

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Jojo Moyes: Weit weg und ganz nah – Rezension des Romans

Die 1969 geborene Autorin Jojo Moyes arbeitete nach ihrem Journalistik-Studium für den „Independent“ in London und die „Sunday Morning Post“ in Hongkong. Nachdem sie ihren ersten Roman veröffentlichte, widmete sie sich ganz dem Schreiben. Und der Erfolg gibt ihr recht: sämtliche Werke Jojo Moyes landeten auf den Bestseller-Listen.  Ihr neuester Roman mit dem Titel “ Weit weg und ganz nah“ erscheint am 23. Mai 2014 im Rowohlt Polaris Verlag.

Begegnung zwischen Arm und Reich

Die alleinerziehende Jess tut alles dafür,  ihren zwei Kindern und dem Familienhund ein normales Leben in ihrer Kleinstadt zu ermöglichen. Ihre Tochter Tanzie ist ein Mathegenie und ein anstehender Mathematik-Wettbewerb in Schottland könnte Tanzies Schul-Probleme erst mal lösen, doch Jess fehlt das Geld für eine Reise nach Schottland. Tanzies 16-jähriger Halbbruder Nicky sucht auch verzweifelt nach Anerkennung. Eines Tages „findet“ Jess ein Bündel Geldscheine, mit dem sie alle ihre Probleme lösen könnte. Jess weiß, dass es falsch wäre, das Geld einzustecken. Was soll sie tun? Als Jess kurze Zeit danach mit ihren Kindern nachts am Straßenrand strandet, hält ein Auto neben ihnen und ein Mann bietet der kleinen Familie an, mitzufahren. Der Fahrer des Wagens ist derjenige, dem das Geldbündel gehört. Soll Jess ihm die Wahrheit sagen?

Fazit

In Jojo Moyes neuem Roman kommen Menschen aus gegensätzlichen Gesellschaftsschichten durch einen Zufall zusammen. Ihre Protagonisten sind eindeutige Charaktere mit bestimmten Standpunkten. Indem sie zwei gegensätzliche soziale Schichten aufeinander prallen lässt, ist dieser berührende Roman wieder einmal ein großartiges Plädoyer für Verständis gegenüber armen bzw. reichen Menschen. Neben einer tragischen Familiengeschichte bietet „Weit weg und ganz nah“ eine zauberhafte Love-Story ohne kitschigen Beigeschmack. Moyes Roman erfüllt die Sehnsüchte der Menschen nach einer romantischen Geschichte mit Happy-End. Dieses Buch trägt Bestseller-Potenzial in sich!

„Weit weg und ganz nah“ von Jojo Moyes, erschienen am 23. Mai 2014 im Rowohlt Polaris Verlag, Taschenbuch, 512 Seiten, 14,99 Euro, ISBN 978-3-499-26736-9

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Rowohlt Polaris Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Rowohlt Polaris

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Anne Katharina Zschocke: EM kompakt: Effektive Mikroorganismen und ihre praktische Anwendung – Rezension

Dr. Anne Katharina Zschocke studierte Medizin und Naturheilverfahren. Nach ihrer klinischen Arbeit wechselte sie den Beruf und wandte sich dem praktischen Gartenbau zu, um sich ganz der Natur zu widmen. Seit 2001 unterrichtet sie die praktische Anwendung von Effektiven Mikroorganismen und ist im deutschsprachigen Raum zu diesem Thema die führende Kapazität. Ihr Sachbuch „EM kompakt“ erschien am 2. Mai 2014 im MensSana Verlag als Taschenbuch.

Alles Wissenswerte über Effektive Mikroorganismen

Unter Effektiven Mikroorganismen versteht man eine mikrobielle Mischkultur, die ein Ungleichgewicht, bei dessen Entstehung Mikroorganismen beteiligt sind, wieder in einen harmonischen Kreislauf überführen kann. Beim Menschen unterstützen EM die Selbstheilungskräfte, die Stoffwechselgesundheit und das Immunsystem. Sie verbessern den Boden und lassen Pflanzen gesünder blühen, Tiere können ihr Futter besser verdauen und ihr Fell sieht gesünder aus.  Anne Katharina Zschocke erklärt umfassend alle notwendigen Grundlagen der EM  sowie deren Verwendung in der Praxis. Zusätzlich gibt es einen thematischen Praxisteil mit alphabetisch angeordneten Anwendungen, in dem man einfach alle Einsatzmöglichkeiten mit Dosierungen einzeln nachschlagen kann. Zahlreiche Tipps und Hinweise, die sich aus der jahrzehntelangen Erfahrung mit EM entwickelten, ergänzen die praktischen Anleitungen.

Fazit

Für Laien leicht verständlich und umsetzbar erklärt Anne Katharina Zschocke die Einsatzmöglichkeiten Effektiver Mikroorganismen im täglichen Leben. Auch Anfänger in dieser Materie kommen mit diesem informativen Buch sehr gut zurecht. EM-Nutzer können das Buch als gutes Nachschlagewerk immer wieder zur Hand nehmen.

„EM kompakt“ von Anne Katharina Zschocke, erschienen am 2.5.14 im MensSana, Taschenbuch, 256 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-426-87671-8

Die Autorin bedankt sich recht herzlich beim MensSana Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright MensSana

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