Archiv für den Monat Februar 2016

„Mut im Bauch: Mit Energie und Freude den Neubeginn meistern“ – von Michèle Anjali Friedli

Menschen auf ihrem persönlichen Weg zu begleiten und sie in ihrem Wachstum zu unterstützen, war von jeher Anjali Friedlis Herzenswunsch. Sie begann diesen Weg mit verschiedenen Berufen wie Krankenschwester und Kindergärtnerin und folgte ihm viele Jahre lang durch intensive Ausbildungen in Psychologie, Soziologie und Persönlichkeitsentwicklung. Als Coach bringt die Mitbegründerin von Matrix Live heute ihr Wissen und ihre Erfahrung in ihre Seminare und Beratungen ein. Durch laufende Weiterbildungen in Meditation und Yoga sowie regelmäßige Retreats in Indien und der Schweiz vertieft sie ihr Verständnis über das, was in uns Menschen vorgeht.

Ihr Lebenshilfe-Buch „Mut im Bauch“ erschien 2015 im Sorriso Verlag als broschierte Ausgabe.

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Jeder Mensch kann zu jedem Zeitpunkt an jedem Ort neu beginnen. Ob die Partnerschaft in einer Sackgasse steckt, die Kinder aus dem Haus gehen oder der Beruf nur noch unglücklich macht: wer eine Veränderung in seinem Leben plant oder sucht, sollte einen Blick in dieses Buch werfen.

Sachkundig gibt die Autorin Hilfestellungen und Tipps und beschreibt, wie ein Neuanfang im Leben gelingen kann. Dabei können auch viele praktischen Übungen (Kurzmeditationen, Herzatmung, Zwei-Punkte-Technik uvm.) hilfreich sein.

Unterteilt ist das Buch in zwölf große Bereiche:

  • Partnerschaft – Familie – Kontakte
  • Beruf – Berufung – Finanzen
  • Selbstausdruck – Kreativität – Selbstverwirklichung
  • Fitness – Erholung – Wohlbefinden

So kann man gezielt nach Problemlösungen und Hilfestellungen suchen. Die praktischen Übungen sind leicht umsetzbar und weisen den Weg in unser Innerstes, das uns zur richtigen Entscheidung leitet.

Ein sehr hilfreiches Buch für alle anstehenden Entscheidungen im Leben, das motiviert und begleitet!

„Mut im Bauch“ von Anjali Friedli, erschienen 2015 im Sorriso Verlag, broschiert, 128 Seiten, 16,95 Euro, ISBN 978-3946287582

Herzlichen Dank an den Sorriso Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Sorriso Verlag

„Damit der Tod als Freund kommt“ – Lebenshilfebuch von Bernard Jakoby

Der 1957 geborene Bernard Jakoby gilt im deutschsprachigen Raum als der Experte für Sterben und Trauerarbeit und als Nachfolger von Elisabeth Kübler-Ross, der Begründerin der Sterbeforschung. Durch seine Vorträge und Seminare trägt er wesentlich zur Enttabuisierung des Themas Tod bei. Seine Bücher sind Bestseller und wurden in 10 Sprachen übersetzt. Im Januar 2016 erschien bei nymphenburger sein neues Buch mit dem Titel „Damit der Tod als Freund kommt. Wie wir im Sterben Gelassenheit und Frieden finden“ als gebundenes Buch.

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Unterteilt ist das Buch in sechs Kapitel:

  • Einleitung
  • Die neun Stufen des guten Sterbens
  • Resümee
  • Ausklang
  • Danksagung
  • Anmerkungen

Ziel des Buches ist es, die Menschen mit der eigenen Vergänglichkeit zu versöhnen und ihnen die Angst vorm Sterben zu nehmen. Und genau das kann jeder Mensch nur für sich selbst.

Viele Menschen haben große Angst vor dem Tod und dem Sterbeprozess. Dabei ist der Tod gerade bei schweren unheilbaren Erkrankungen oft eine Erlösung. Je früher wir unsere eigene Sterblichkeit akzeptieren, desto einfacher wird  es, mit dem eigenen Tod Frieden zu schließen.

Dieses Buch gibt Trost und Hoffnung und zeigt Wege auf, wie man innere Ängste und Hindernisse überwinden und ohne Angst vor dem Tod leben kann. Denn nur derjenige, der gut vorbereitet auf das Unbekannte ist, verliert die Angst.

Dieses Buch sollte jeder lesen, der Angst vor dem Tod hat – Bernard Jakoby erklärt leicht verständlich den Sterbeprozess und nimmt damit jede Angst. Lesenswert!

„Damit der Tod als Freund kommt“ von Bernard Jakoby, erschienen im Januar 2016 bei nymphenburger, gebunden, 128 Seiten, 15 Euro, ISBN  978-3-485-02860-8

Herzlichen Dank an nymphenburger für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright numphenburger

„Ich, Romy. Tagebuch eines Lebens“ – Biografie von Renate Seydel (Hrsg.)

Schon als junges Mädchen begann Romy Schneider ihr Leben selbst zu beschreiben und sie setzte dies bis zu ihrem Tode fort. Die Schauspielerin erzählt von frühesten Verletzungen in ihrer Kindheit, von der Abwesenheit ihrer Eltern und schließlich auch von ihrer schmerzvollen Trennung von Alain Delon.

Sie schreibt sowohl über Fluch und Segen der Sissi-Filme als auch ihre Flucht nach Frankreich, wo sie sich als Schauspielerin neu erfindet. Ausgezeichnet mit dem Lob der internationalen Filmkritik und auf dem Höhepunkt als gefeierter Star, blieb Romy immer eine Frau voller Selbstzweifel und Ängste. Ihr persönliches Schicksal, nicht zuletzt der tragische Tod ihres Sohnes, steht im Widerspruch zu ihrer einmaligen Karriere als Charakterdarstellerin, die von sich selbst sagte: „Ich kann nichts im Leben, aber alles auf der Leinwand.” Die Premiere ihres letzten Films „Die Spaziergängerin von Sans-Souci”, wo sie noch einmal in ihrer Arbeit Halt und auch Vergessen suchte, überlebte sie nur um wenige Wochen.

Die überarbeitete Ausgabe ihrer Autobiografie erschien im Februar 2016 bei LangenMüller.

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Die informative Autobiografie enthält neben Tagebuchaufzeichnungen der 13jährigen Romy, Briefe, Reiseberichte und Schilderungen verschiedener Erlebnisse.

Für einen besseren Überblick ist die Biografie in einzelne Lebensabschnitte gegliedert, die jeweils mit ergänzenden Texten versehen sind. Über 40 beeindruckende Fotos der Künstlerin bilden ihren aufregenden Lebensweg ab. So entstand ein umfassendes Dokument über eine faszinierende Frau, die noch heute als Weltstar berühmt ist.

Für jeden Romy Schneider-Fan ist dieses Buch  ein absolutes Muß!

„Ich, Romy“ herausgegeben von Renate Seydel, erschienen im Februar 2016 im LangenMüller Verlag, gebunden, 352 Seiten, 24 Euro, ISBN 978-3-7844-3396-7

Herzlichen Dank an LangenMüller für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright LangenMüller

 

„Die Königin“ – historischer Roman von Patricia Bracewell

Patricia Bracewell stammt aus Südkalifornien, aber in ihrer Phantasie und beim Lesen von Romanen hat sie sich schon immer nach den grünen Landschaften Englands gesehnt. Sie studierte Literatur und lehrte an der High School, bevor sie sich ganz aufs Schreiben konzentrierte. Mit ihrem historischen Roman „Die Königin“ liegt nun der zweite Teil ihrer Trilogie um die englische Königin Emma von normannischem Geblüt vor. Erschienen ist das Buch am 26. Februar 2016 bei rororo als Taschenbuch.

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1006 A.D.: Nachdem Königin Emma, normannische Braut des englischen Königs Æthelred, diesem einen Sohn gebar, ist ihr Platz an seiner Seite sicher. Doch während der alternde König mit eiserner Härte um den Erhalt seiner Macht ringt, wuchern am Hof Intrigen, Verrat und Gewalt. Gleichzeitig gerät die Krone durch die Wikinger in Bedrängnis, und der einflussreiche Edelmann Ælfhelm schmiedet eine Allianz mit den Dänen. Emma muss ihr Kind schützen. Niemandem kann sie dabei trauen. Nicht einmal dem ältesten Sohn des Königs, Athelstan – dem Mann, dem ihre wahre Liebe gilt

Fazit

Der zweite Teil der spannenden Trilogie um Königin Emma knüpft nahtlos an den ersten Teil an. Auch hier werden historisch belegte Fakten mit einer fiktiven Geschichte perfekt verbunden. Um die Handlung des Romans verstehen zu können, sollte man unbedingt den Vorgängerband lesen!

Die Handlung ist spannend und leicht lesbar. Lediglich die unzähligen Namen der Protagonisten haben mich zeitweise etwas verwirrt, zumal viele Namen mit den Buchstaben Ae anfangen. Da ist das Personenverzeichnis im Roman sehr hilfreich.

Neben Königin Emma spielt auch König Æthelreds ehemalige Geliebte namens Elgiva von Northampton eine große Rolle. Und auch die interessante Thematik der Wikinger nimmt einen großen Raum ein.

Der zweite Teil der Trilogie hat mich genauso gefesselt wie der erste Band. Ich freue mich schon auf den letzten Teil der Romanserie!

„Die Königin“ – historischer Roman von Patricia Bracewell, erschienen am 26. Februar 2016 bei rororo als Taschenbuch, 656 Seiten, 10,99 Euro, ISBN 978-3499271519

Herzlichen Dank an den rororo Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright rororo Verlag

 

Elfe Florentine und der Wackelzahn – neues Kinderbuch aus dem Compact Verlag

Im Compact Verlag in der Reihe Compact Kids erschien von Li Lefébure ein niedliches Kinderbuch: „Elfe Florentine und der Wackelzahn“ für Kinder ab 4 Jahren:

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Der kleine Drache Donatus hat seine Freunde, die Elfe Florentine und den Fuchs Vigilius zu einer Übernachtungsparty zu sich eingeladen. Erst wollen die Freunde leckere Zimtplätzchen backen und dann noch Fussball spielen.

Doch die kleine Elfe hat einen Wackelzahn und große Angst davor, dass er herausfällt und  ganz schlimm weh tut. Daher beschließt sie, nur Tee zu trinken und lieber ein Kartenspiel zu spielen. Ihre Freunde verstehen nicht, was mit Florentine los ist, bis sie beim Kartenspiel gewinnt. Als Florentine lacht, sehen sie ihre neue Zahnlücke. Und sie hat überhaupt keine Schmerzen. Jetzt lachen alle drei Freunde darüber und freuen sich auf die Übernachtung.

Das Buch enthält nicht nur die schöne Geschichte vom Wackelzahn, sondern auch noch ein Rezept für die leckeren Zimtplätzchen zum Nachbacken sowie eine Bastelanleitung für eine bunte Zahnschachtel.

In dem Buch „Elfe Florentine und der Wackelzahn“ begegnen den Kindern altbekannte Freunde: der grüne Drache Donatus und der Fuchs Vigilius. Die drei Freunde erleben auch in den Büchern vom Drachen Donatus gemeinsame Abenteuer.

Mit der niedlichen Geschichte vom Wackelzahn der Elfe Florentine verlieren Kinder die Angst vor dem Verlust ihrer Milchzähne und lesen, wie wichtig Freunde sind!

„Elfe Florentine und der Wackelzahn“, erschienen im Compct Verlag, gebunden, 32 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-8174-9941-0

Herzlichen Dank an den Compact Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Compact Verlag

Drache Donatus und seine Freunde – zauberhafte Kinderbücher aus dem Compact Verlag

Ganz neu im Compact Verlag in der Reihe Compact Kids sind zwei zauberhafte Kinderbücher von Li Lefébure erschienen:

Drache Donatus und der vergessene Geburtstag, ISBN 978-3-8174-9939-7,  9,99 Euro

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Der lila Drache Donatus ist ganz aufgeregt: er hat heute Geburtstag und alle seine Freunde zu einer Feier eingeladen. Aber warum hat ihm bisher keiner seiner Freunde gratuliert? Haben sie seinen Geburtstag etwa vergessen?

Der kleine Drache zweifelt ganz umsonst, denn natürlich haben die Elfe Florine, die Vogeldame Sita und der Fuchs Vergilius an seinen großen Tag gedacht! Und ganz klar feiern die Freunde eine große Party.

Das niedliche Kinderbuch enthält außer der kleinen Geschichte auch noch ein Rezept für köstliche Drachenherzen aus Blätterteig, nützliche Bastel-Tipps für eine schöne Party-Deko und das Drachentortenspiel zum Würfeln.

Drache Donatus und die große Kälte, ISBN 978-3-8174-9940-3,  9,99 Euro

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Der kleine Drache Donatus wird von einer Menge Schnee überrascht. Das ist ihm an den Füßen viel zu kalt und so kuschelt er sich lieber vor seinen Kamin.

Doch seine Freundin die Elfe Florine zeigt ihm, wieviel Spaß es macht, im Schnee zu spielen.

Das putzige Kinderbuch enthält neben einer niedlichen Geschichte auch noch ein leckeres Rezept für Drachenmilch mit weißer Schokolade, bunt bemalte Drachensteine sowie ein Brettspiel im hinteren Umschlag.

Mit dem kleinen Drachen Donatus erleben Kinder ab 4 Jahren aufregende Abenteuer und erfahren, dass es wichtig ist, Freunde zu haben.wie wichtig es ist, Freunde zu haben. Die kindgerechten Zeichnungen verdeutlichen die Geschichte und machen Kindern viel Freude.

Herzlichen Dank an den Compact Verlag für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare.

Bildnachweis: copyright Compact Verlag

 

„Berührende Schönheit“ – Bildband von Jean-Marie Ghislain

JEAN-MARIE GHISLAIN wurde 1955 in Belgien geboren. Er arbeitete nach dem Studium zunächst für kurze Zeit als Fotograf und wechselte dann in den Bereich der Umwelttechnologie.
Vor acht Jahren beschloss er, seinen Ängsten vor dem Wasser auf den Grund zu gehen und begab sich 2009 auf eine »Initiationsreise«, auf der er lernte, mit Haien zu tauchen und zu kommunizieren. Es gelang ihm in der Begegnung mit diesen Tieren, die sich selbst gesetzten Grenzen und die eigenen Urängste zu überwinden. Seither widmet er sich ganz der Fotografie und dem Schutz dieser Tiere und der bedrohten Unterwasserwelt.
Sein beeindruckender Bildband „Berührende Schönheit“ erschien im Elisabeth Sandmann Verlag:
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Jean-Marie Ghislain verbringt viele Stunden unter Wasser, um auf das eine Motiv zu warten und dann Fotografien von ungeheurer Kraft und Poesie, ganz ohne künstliches Licht, zu machen. Der Blitz, mit dem fast alle Fotografen sonst arbeiten, verstört die Tiere und macht eine Begegnung auf Augenhöhe unmöglich. Ghislains nie gesehene Bilder zeigen die überwältigende Schönheit, Eleganz, Kraft, die unerwartete Verletzlichkeit, aber auch die Entschlossenheit dieser »Wächter der Meere«.
Ghislain taucht und schwimmt mit den – eigentlich als aggressiv geltenden – Haien
stundenlang und über Tage hinweg und er hat ein ganz feines Sensorium dafür entwickelt,
welches Tier für welche Begegnung offen ist. Er kommuniziert mit den Tieren, weil er weiß, wie deren Elektrorezeptoren funktionieren. Wer also Angst hat, lebt gefährlich.
Wer aber entspannt ist und sie respektiert, kann mit ihnen spielen und sie sogar berühren. Er hat Jahre investiert, um Haie an ihren Tauchplätzen zu finden und zu beobachten und er kennt etwa 37 Arten.
Auf 192 großformatigen Seiten zeigt dieser opulente Bildband wunderbare Begegnungen zwischen Mensch und Tier, die von gegenseitigem Respekt zeugen. Die Fotos sind so traumhaft schön und zeigen dem Betrachter wunderbare Tiere, die unseren Schutz verdienen!
Ein faszinierender Bildband für jeden Tierfreund!
„Berührende Schönheit“ von Jean-Marie Ghislain, erschienen im Elisabeth Sandmann Verlag, gebunden, Großformat, 192 Seiten, 48 Euro, ISBN 978-3938045909
Herzlichen Dank an den Elisabeth Sandmann Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Bildnachweis: copyright Elisabeth Sandmann Verlag

„Leben. Mein härtester Kampf“ von Alex van Hell

Die 1982 geborene Alex van Hell ist 1982  ist Ex-Poledance-Tänzerin, Tattoo-Model, Barkeeperin, Türsteherin bei beliebten Clubs und Besitzerin eines Tattoo-Studios. In ihrer Biografie „Leben. Mein härtester Kampf“ erzählt sie über ihr Schicksal, das für 12 Leben reichen würde. Erschienen ist das bewegende Buch am 1. Februar 2016 bei Knaur als Taschenbuch.

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Alex leiblicher Vater ist Alkoholiker und hat kein Interesse an ihr. Nachdem ihre Mutter einen neuen Lebensgefährten ins Haus bringt, scheint zunächst alles perfekt, bis er eines Tages beginnt Alex und ihre Schwester immer wieder zu verprügeln. Gewalt bestimmt von nun an ihr Leben.

Als Teenager stürzt sie schließlich total ab: Mit 16 ist Alex obdachlos; mit 20 beginnt sie mit dem Gogo-Tanz und sichert sich damit ihre Existenz – führt endlich ein Leben, das sie lieben kann. Doch wenig später der Rückschlag: Ein Tumor breitet sich in ihrem Kopf aus. Erst nach einem epileptischen Anfall nehmen sich die Ärzte ihrer an. Das Kavernom kann zwar entfernt werden, die Epilepsie, die es ausgelöst hat, wird bleiben.

Heute, fünf Jahre später, hat sie ein eigenes Tattoo-Studio, ist ein begehrtes Tattoo-Model, Barkeeperin und Geschäftsführerin eines Fetisch-Clubs. Dieses Buch ist die Geschichte einer unvergleichlichen Kämpferin.

Die Biografie von Alex van Hell zeigt, dass es sich lohnt, an das Leben zu glauben und nie die Hoffnung zu verlieren. Einfach schrecklich, was die junge Frau in ihrem Leben bisher durchmachen musste! Ich bewundere sie für Ihren Mut und ihre Durchsetzungskraft.

Ihre Biografie ist leicht lesbar, obwohl der Inhalt oft schwer zu verdauen ist. Ich musste zwischendurch das Buch des öfteren beiseite legen, so sehr hat mich das Schicksal der Autorin berührt. Absolut lesenswert!

„Leben. Mein härtester Kampf“ von Alex van Hell, erschienen am 1. Februar 2016 bei Knaur, Taschenbuch, 240 Seiten, 12,99 Euro, ISBN 978-3-426-78786-1

Herzlichen Dank an den Knaur Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Knaur Verlag

 

„Der bunte Himmel“ – Roman von Alice Campion

Hinter dem Pseudonym Alice Campion verbergen sich fünf Freundinnen, die alle Mitglieder des Sydney Book Clubs sind:

Jane St Vincent Welch hat dafür gesorgt, dass die Heldin Nina ihre Kindheit in einem kleinen verlassenen Ort im Outback verbracht hat.
Jenny Crocker liebt Aborigines und deren Kunst und Kultur, wovon es viel im Buch gibt.
Denise Tart ist eigentlich Hochzeitsplanerin – die Hochzeit im Buch geht auf ihre Kappe.
Jane Richards liebt Krimis, weshalb sie dafür zuständig war, dass es spannend wird.
Madeline Oliver ist erfolgreiche Kinderbuchautorin und wollte schon lange mal ein Buch für erwachsene Leserinnen schreiben.

Ihren gemeinsamen Roman mit dem Titel „Der bunte Himmel“ veröffentlichten sie 2015 im List Verlag als Taschenbuch:

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Die 26jährige Nina Larkins verliert innerhalb weniger Monate ihre Mutter und dann auch noch den Onkel. Dieser vererbte ihr ein altes Anwesen mitten im Outback, in dem auch ihr spurlos verschwundener Vater eine Zeit lang lebte. Auch Nina hat als Kind ihre Ferien dort verbracht und nun möchte die junge Frau das renovierungsbedürftige Farmhaus auf dem vertrockneten Grundstück verkaufen. Sie reist nach Wandalla, um die Papiere für den Verkauf zu unterschreiben.

Doch kappt sie damit nicht das letzte Band zu ihrem Vater? Als Nina ihre Jugendliebe Heath wiedertrifft, schöpft sie Hoffnung. Weiß er etwas über ihren verschollenen Vater? Aber warum reagieren alle so abweisend auf Ninas Fragen? Welches Geheimnis hütet der Ort Wandalla?

Was für eine tolle Idee, dass sich fünf Autorinnen zusammentun, um einen Roman zu schreiben! Der Erzählstil ist leicht lesbar und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Ich habe Nina gern auf ihrer Reise nach Australien begleitet und fühlte mich beim Lesen dorthin versetzt.

Neben ganz viel Gefühl punktet der Roman mit Spannung und einer gehörigen Portion Liebe und Liebesschmerz. Bis zum Ende hat mich das Buch gefesselt. Das lag nicht zuletzt an den so unterschiedlichen Protagonisten,  ich die ich mich gut hineinversetzen konnte.

Ein wundervoller Roman, der mir viele schöne Lesestunden beschert hat!

„Der bunte Himmel“ von Alice Campion, erschienen 2015 im List Verlag, Taschenbuch, 528 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3548612881

Herzlichen Dank an den List Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Bildnachweis: copyright List Verlag

Ich war ein Salafist: Meine Zeit in der islamistischen Parallelwelt – Biografie von Dominic Musa Schmitz

In seinem Buch „Ich war ein Salafist“ erzählt Dominic Musa Schmitz, warum ein radikaler Islam für junge Deutsche attraktiv ist und wie er die Zeit in Salafisten-Kreisen erlebte. Erschienen ist die Biografie am 12. Februar 2016 im Econ Verlag als gebundenes Buch.

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Dominic Musa Schmitz begleitete den Salafisten-Prediger Pierre Vogel auf der Pilgerfahrt nach Mekka und war die rechte Hand des Islamisten-Führers Sven Lau: Dominic Musa Schmitz konvertierte als 17-Jähriger zum Islam und war tief in den Zirkeln der deutschen Salafisten-Szene verankert. Mit professioneller Propaganda warb er neue Anhänger, einige seiner Brüder kämpften für den „Islamischen Staat“. Doch als er seinen besten Freund, einen Nicht-Muslim, im Namen Allahs verstoßen muss, beginnt er sich Fragen zu stellen. Kann ein Glaube mit so vielen Dogmen richtig sein? Schritt für Schritt löst er sich von seinen radikalen Brüdern. Dieser hochaktuelle Bericht eines ehemaligen deutschen Salafisten zeigt dem Leser aus nächster Nähe, was junge Erwachsene dazu bewegt, sich zu radikalisieren, und wie das gefährliche Salafisten-Netzwerk – mitten unter uns – funktioniert.

Dominic Musa Schmitz berichtet, wie er in die Salafisten-Szene hinein geriet und mit welchen abstrusen Vorschriften er dort leben mußte. Dieser Insider-Bericht öffnet hoffentlich jedem die Augen, der die salafistische Ideologie bewundert.

Sehr interessant beschreibt er, wie seine Radikalisierung ablief. Heute lehnt er die Salafisten und ihre Ideologie ab – den Islam als Glauben jedoch nicht. Zum Glück hat es Schmitz geschafft, sich von den kranken Ideologien zu lösen und möchte jetzt Menschen helfen, die Wahrheit hinter dem Salafismus zu erkennen. Heute redet Schmitz in Schulen über seine Erfahrungen als Salafist, um Jugendliche davon zu überzeugen, nicht auf deren Ideologien hereinzufallen. Für seinen Mut wird er von Salafisten bedroht.

„Ich war ein Salafist“ von Dominic Musa Schmitz, erschienen am 12. Februar 2016 im Econ Verlag, gebunden, 256 Seiten, 18 Euro, ISBN 9783430202138

Herzlichen Dank an den Econ Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Bildanchweis: copyright Econ Verlag