Archiv der Kategorie: Bücher, die man lesen sollte

Angela Fournes/ Annette Bopp: Den Tod muss man leben. Eine Bestatterin hilft denen, die gehen, und denen, die bleiben

*Rezension*

Die 1960 geborene Angela Fournes verbrachte ihre Kindheit in Mexiko , wo ein natürlicher Umgang mit dem Tod gelebt wird. Nachdem sie viele Jahre als Sterbebegleiterin im Hospiz gearbeitet hat, arbeitet sie seit 2007 als Bestatterin in Berlin.  Die 1952 geborene Annette Bopp ist Diplom-Biologin, Medizin-Journalistin und erfolgreiche Sachbuchautorin zu Gesundheits- und Familienthemen. Ihr gemeinsames Sachbuch „Den Tod muss man leben“ erschien im Oktober 2018 als gebundene Ausgabe im Ludwig Verlag.

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Mit überraschender Leichtigkeit erzählt die Bestatterin Angela Fournes vom Ende des Lebens. Sie ist überzeugt, dass die Verbindung zu anderen Menschen nicht mit deren Tod verloren geht, sondern sich nur verändert. Geist und Seele der Verstorbenen – für die Augen unsichtbar – nimmt Angela Fournes daher in ihre Arbeit mit auf.
Mit großer menschlicher Wärme bezieht sie die Hinterbliebenen in alle Prozesse des Bestattens ein und vollbringt dadurch Wunderbares: Die Angst vor dem Tod weicht und die Seele erhält Zeit und Gelegenheit, das Erlebte zu verdauen.

Erleichternd, tröstlich und sogar heiter – ein ungemein bereichernder Blick auf das Lebensende, das zugleich ein Anfang ist.

Quelle Text: Ludwig Verlag

Angela Fournes zeigt dem Leser, wie tröstlich es ist, einen geliebten Verstorbenen auf seinem letzten Weg und danach zu begleiten.  Indem sie gemeinsam mit den Angehörigen den Verstorbenen wäscht, ankleidet und aufbahrt, nimmt sie den Hinterbliebenen die Angst vor dem Tod. Wunderschön ist ihre Idee, den Sterbetag als Himmelsgeburtstag zu feiern.

Hätte ich von Angela Fournes und ihren einfühlsamen Bestattungsritualen zu der Zeit gehört, als mein Vater im Sterben lag, hätten wir niemals einen kommerziellen Bestatter beauftragt, der seinen Text routinemäßig abspulte und eigentlich nur eine teure Bestattung verkaufen wollte. So wie Angela Fournes es in ihrem Buch beschreibt, wünsche ich mir auch meine eigene Bestattung.

Sehr nützlich ist auch der Anhang im Buch: dort finden sich hilfreiche Checklisten für den Todesfall sowie eine Bestattungsverfügung.

„Den Tod muss man leben“ von Angela Fournes/ Annette Bopp, erschienen im Oktober 2018 bei Ludwig, gebunden, 208 Seiten, 20 Euro, ISBN 978-3453281011

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Neue Bücher für kleine Nachwuchs-Astronomen im Usborne Verlag erschienen!

*Rezension*

Ganz neu im Usborne Verlag erschienen zwei schöne Sachbilderbücher zum Thema Sonnensystem und Sterne:

Das große Panoramabuch „Unser Sonnensystem“, 11,95 Euro, ISBN  9781782328827

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Auf 16 stabilen Pappseiten können junge Sternenforscher ab 7 Jahren die Geheimnisse unseres Sonnensystems entdecken:

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Wenn man das Buch öffnet, entfaltet sich ein riesiges, buntes Panorama, in dem spannende und interessante Fakten über alle Planeten, Monde, Raumsonden und vieles mehr zu entdecken sind.

„Erklär mir, was Sterne sind“, 9,95 Euro, ISBN 9781782328872

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Kleine Nachwuchs-Astronomen ab 3 Jahren finden in dem niedlichen Pappbilderbuch mit 35 Klappen Antworten auf ihre Fragen:

Kindgerecht und leicht verständlich erklärt Katie Daynes, was Sterne sind und was die Sonne für Aufgaben hat. Hinter den bunten Klappen verbergen sich weitere Antworten auf Kinderfragen.

 

„Der Himmel zu unseren Füßen“ – Weihnachtsroman von Patricia Koelle

*Rezension*

Die Berliner Autorin Patricia Koelle liebt das Meer Meer und das Schreiben. In ihren Büchern bringt sie ihr Staunen über das Leben, die Menschen und unseren großartigen Planeten zum Ausdruck. Ihr Weihnachtsroman „Der Himmel zu unseren Füßen“ erschien im Oktober 2018 als Taschenbuch im Fischer Verlag.

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Amrum, Heiligabend 1944. Kalt schlägt die Brandung an den Strand der Insel. Aber in Birkes Haus leuchtet ein Licht. Eng gedrängt sitzen die Bewohner um einen kleinen Weihnachtsbaum. Mit Brennstoff muss gespart werden, das Essen zum Fest ist äußerst karg.
Während alle auf die Kerzen blicken, beginnt Birke zu erzählen: davon, wie im Herbst alles anfing. Als sie in den Dünen zwei Fremde traf, die von ihr jedoch keine Hilfe annehmen wollten. Eine Begegnung, die sie einfach nicht mehr loslässt …

Quelle Text: Fischer Verlag

Der berührende Weihnachtsroman hat mich sofort in seinen Bann gezogen und mich zutiefst berührt. Mit ihrem gefühlvollen Erzählstil hat mir die Autorin die dunkle, harte Zeit von 1944 nahe gebracht. Und doch gibt es auch in dieser Zeit hilfsbereite, herzliche Menschen, die anderen Menschen eine Freude machen möchten. Herausforderungen werden gemeinsam gemeistert und gejammert wird nicht.

Ich fühlte mich wohl unter diesen warmherzigen Protagonisten und habe sie für ihren Optimismus bewundert. Und mir ist beim Lesen bewusst geworden, wie wenig materielle Dinge nötig sind, um glücklich zu sein – danke dafür, liebe Frau Koelle!

Die Danksagung hinten im Buch hat mich zum Weinen gebracht – sie ist so liebevoll geschrieben und hat mein Herz zutiefst berührt.

Ein wundervoller Weihnachtsroman voller Hoffnung und Liebe!

„Der Himmel zu unseren Füßen“ von Patricia Koelle, erschienen 2018 bei Fischer, Taschenbuch, 272 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3596702206

 

Johannes Thiele (Herausgeber): Das Lexikon der Geistesblitze

*Rezension*

Wer möchte nicht auf Partys schlagfertige Antworten geben oder witzigen Small-Talk halten? Doch das ist oft gar nicht so einfach. Mit dem neuen Kompendium „Das Lexikon der Geistesblitze“ werden zukünftige Vorträge nicht mehr langweilig und Small-Talk ein Vergnügen sein! Erschienen ist das gebundene Buch  2018 im Thiele & Brandstätter Verlag.

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Sortiert nach Alphabet findet der Leser ein wahres Füllhorn an tiefgründigen Witzen, scharfzüngigen Pointen und geistreichem Spott.

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Ein Autorenregister am Buchende listet alle Autoren auf, die mit klugen, unverbesserlichen und geistreichen Sprüchen glänzen, darunter sind  Coco Chanel, Zsa Zsa Gábor, Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Mae West, Oscar Wilde, Virginia Woolf  und viele andere bekannte Persönlichkeiten.

Witzig, sarkastisch und nützlich für jeden, der schlagfertig sein möchte!

„Das Lexikon der Geistesblitze“, herausgegeben von Johannes Thiele, erschienen  2018 im Thiele & Brandstätter Verlag, gebunden, 360 Seiten, 20 Euro, ISBN 978-3-85179-432-8

Green Lantern: Erde Eins. Band 1 – neu bei panini comics erschienen

*Rezension*

Ganz neu bei panini comics erschien eine faszinierende Neuinterpretation des Green Lantern-Mythos mit dem Titel „Green Lantern: Erde Eins. Band 1“ als Softcover:

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Früher träumte der Astronaut Hal Jordan von aufregenden Abenteuern im All. Doch jetzt ist er nur noch auf der Suche nach Bodenschätzen auf Asteroiden. Eines Tages entdeckt er ein Raumschiff-Wrack und darin eine Alien-Leiche und einen geheimnisvollen grünen Ring. Dieser Ring verändert Hals Leben für immer, denn er erfüllt seinen Wunsch nach Abenteuern. Diese führen ihn in eine unheimliche Galaxie, in der die mörderischen Manhunters die kosmischen Ordnungshüter des Green Lantern Corps auslöschten und in der jetzt Finsternis und grausame Unterdrückung herrschen.

Auf 148 Seiten wird der Green-Lantern-Mythos mit düsteren Zeichnungen von Gabriel Hardman neu interpretiert und sehr gelungen in Szene gesetzt. Bereits das Buchcover sieht sehr unheimlich aus.

Neueinsteiger in die Green-Lantern-Story werden bestimmt viel Spaß an der spannenden SciFi-Geschichte haben, denn hier wird unter anderem erklärt, was es mit dem grünen Ring auf sich hat. Die Story ist spannend und punktet mit vielen unerwarteten Wendungen.

„Green Lantern: Erde Eins. Band 1“, erschienen im Oktober 2018 bei panini comics, Softcover, 148 Seiten, 16,99 Euro, ISBN 978-3741609640

Herzlichen Dank an panini comics für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

 

„Sophies Tagebuch“ – Roman von Nicolas Remin

*Rezension*

Der 1948 geborene, freie Schriftsteller Nicolas Remin studierte Literatur, Philosophie und Kunstgeschichte  und arbeitete anschließend als Synchronautor und Sychronregisseur „Sophies Tagebuch“ sein siebter Roman, der im Oktober 2018 als gebundene Ausgabe im Kindler Verlag erschien:

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Ein packendes Familiendrama in den 30er Jahren und zur Zeit des Mauerfalls
Berlin zur Zeit des Mauerfalls: Erika zur Linde erfährt, dass ihr Vater Ulrich sich überraschend an seinem Schreibtisch erschossen hat. Als sie in seinem Nachlass stöbert, fällt ihr das Tagebuch ihrer Mutter Sophie in die Hände. Gebannt fängt sie an zu lesen und stößt dabei auf einen gewissen Felix Auerbach: einen blonden, attraktiven Juden und Schulfreund ihres Vaters. Während Ulrich als Offizier in den Krieg musste, hielt Sophie Auerbach bei sich versteckt, dabei geriet die Welt der regimetreuen Neunzehnjährigen ins Wanken – in mehr als einer Beziehung.
Was Erika bei ihren Nachforschungen erfährt, bringt alles in Gefahr: ihr Erbe, den Ruf ihres Vaters und nicht zuletzt ihre eigene Identität.

Quelle Text: Kindler Verlag

Erzählt wird die packende, leicht lesbare Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen: 1939 und 1989. Die Rückblicke ins Jahr 1939 erfolgen durch Sophies Tagebucheinträge. Erika findet zur Zeit des Mauerfalls 1989 dieses Tagebuch und begibt sich auf eine spannende Reise in die tragische Vergangenheit ihrer Familie.

Nach und nach kommen immer mehr Familiengeheimnisse ans Licht je mehr Erika in Sophies Tagebuch liest und das stellt viele Dinge aus ihrem Familienleben auf den Kopf. Viele unerwartete Wendungen halten den Spannungsbogen kontinuierlich hoch. Ein wenig gestört hat mich, dass am Ende jedes Kapitels eine Zusammenfassung der Tagebucheinträge von Sophie steht – von Erika geschrieben. Ich habe nicht so ganz verstanden, warum es jedes Mal eine Zusammenfassung gibt.

Alles  in allem ein sehr fesselnd geschriebener Roman über die dramatische Zeit des Zweiten Weltkriegs und seine Auswirkungen, die auch heute noch in vielen Familien spürbar sind. Unbedingt lesen!

„Sophies Tagebuch“ von Nicolas Remin, erschienen im Oktober 2018 bei Kindler, gebunden, 416 Seiten, 20 Euro, ISBN 978-3463406954

Herzlichen Dank an den Kindler Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

 

 

 

Geschenktipp: Pink Floyd – Alle Songs. Die Geschichten hinter den Tracks von Jean-Michel Guesdon/Philippe Margotin

*Rezension*

Schon Ende der 60er-Jahre waren Pink Floyd auf dem besten Weg, zu einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Bands überhaupt zu werden. Die Musikjournalisten Philippe Margotin und Jean-Michel Guesdon haben in ihrem opulenten Buch „Pink Floyd – Alle Songs“ sämtliche Songs der Band zusammengetragen und die Geschichten dahinter aufgedeckt. Erschienen ist das großformatige Werk im Oktober 2018 bei Delius Klasing.

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„Pink Floyd“: Mit dem monumentalen Band über eine der bedeutendsten Rockgruppen legen Philippe Margotin und Jean-Michel Guesdon eine weitere komplette Musikgeschichte im Delius Klasing Verlag vor – nach den Beatles, den Rolling Stones und Bob Dylan. In so bewährter wie bestechender Weise finden sich auf fast 600 großformatigen und üppig bebilderten Seiten sämtliche Songs dieser Band, die alles veränderte, sowie als Filetstück:
die Geschichten hinter den Songs. Das bedeutet satte 50 Jahre Rock -Geschichte, von der
Gründung dieser Ausnahme-Gruppe im Jahre 1965 bis hin zu ihrer Auflösung 2015.

Die Anfänge – unter dem Einfluss von Stones und Beatles – schildert das einleitende Kapitel mit den Kindheitsbiographien der Gründungsmitglieder Syd Barrett, Richard Wright, Roger Waters und Nick Mason. 1968 verließ Syd Barrett psychisch angeschlagen die Band, hinzustieß David Gilmour. Damit beginnt eine einzigartige Entwicklung vom Psychedelic Rock des Beginns zu einem völlig eigenständigen Stil, der sich aus Progressive Rock, Blues und Jazz zusammensetzte sowie Einflüsse aus der klassischen und der Neuen Musik mit aufnahm.

Jahr für Jahr, Album für Album wird diese Entwicklung nachgezeichnet anhand der Album -Veröffentlichungen: von The Piper at the Gates of Dawn (erschienen 1967) bis The EndlessRiver (von 2014). Dazwischen liegen musikalische Meilensteine – Ummagumma, Zabriskie Point und das legendäre Meisterwerk The Wall von 1979. Jeder Song – dazu die ganz frühen Singles – wird hier gewürdigt: von ihrer Vorgeschichte bis zur Einspielung (Daten, Gäste, Technikteam), Insidergeflüster inklusive. Mit der Musik veränderten sich die Instrumente, auch dies wird hier in Wort und Bild dokumentiert. Ein Superband über eine Superband!

Wow- was für ein geniales Kompendium – eine wahre Fundgrube für alle Pink Floyd-Fans! Neben allgemeinen Informationen zu jedem Album werden auch technische Daten, andere beteiligte Personen, die Vorgeschichte zum Album und natürlich der Song-Text umfassend erklärt. Wunderbare Fotos der Band aus ihrem Privatleben und von Auftritten ergänzen alles perfekt.

Jeder Pink Floyd-Fan wird die Songs nach der Lektüre des Buches bestimmt aufmerksamer hören und auf die im Buch genannten kleinen Aufnahmefehler, Hintergrundgeräusche und Solo-Stimmen achten.

„Pink Floyd – alle Songs“ von Philippe Margotin und Jean-Michel Guesdon, erschienen im Oktober 2018 bei Delius Klasing, gebunden, 592 Seiten, 59,90 Euro, ISBN 978-3667114105

Fabian Lenk:“Gefangen in der Welt der Würfel. Die Falle im Nether. Ein Abenteuer für Minecrafter“

*Rezension*

Der 1963 geborene Fabian Lenk ist nicht nur Autor, sondern auch studierter Journalist. Sein zweiter Kinder-Roman „Gefangen in der Welt der Würfel. Die Falle im Nether erschien im Oktober 2018 bei Fischer als gebundene Ausgabe. Der Roman ist kein offizielles Minecraft-Produkt und wurde nicht von Mojang genehmigt und ist auch nicht mit Mojang verbunden. Empfohlen wird der Roman für junge Minecrafter ab 10 Jahren.

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Finn und Ela, ein Mädchen, das ebenfalls in der Minecraft-Welt gefangen ist, haben es geschafft, aus Pyra zu fliehen. Doch der Preis war hoch: Sie mussten Josh in den Fängen des bösen Herrscherpaares zurücklassen. Um ihn zu retten, steigen sie hinab in den Nether, Minecrafts finstere Unterwelt. Doch dort werden sie bereits von gefährlichen Ghasts und anderen Gefahren erwartet …

Quelle Text: Fischer Verlag

Der zweite Band der „Gefangen in der Welt der Würfel“-Reihe führt die spannende Handlung des ersten Bandes fort. Auch hier werden die Leser wieder mit gefährlichen Abenteuern, unerwarteten Wendungen und einer rasanten Handlung überrascht.

Unsere Tochter ist ein Riesen-Fan dieser Buchserie und konnte auch bei den neuen Abenteuern der beiden Brüder richtig schön mitfiebern.

„Gefangen in der Welt der Würfel. Die Falle im Nether von Fabian Lenk, erschienen im Oktober 2018 bei Fischer, gebunden, 144 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3733504496

Herzlichen Dank an den Fischer Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

Markus Del Monego: Reise zum Wein. Toskana

*Rezension*

Deutschlands bisher einziger Sommelier-Weltmeister Markus Del Monego nimmt den Leser in seinem neuen Buch mit in Italiens beliebteste Weinregion – die Toskana. Erschienen ist das Buch über die schönsten Weinanbaugebiete der Toskana im Oktober 2018 bei der Süddeutsche Zeitung Edition als Hardcover.

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Wissenswertes, Charmantes, Überraschendes über die schönsten Weinanbaugebiete der Toskana

Markus Del Monego erlag dem Charme der Toskana schon früh. Die guten und schönen Dinge gibt es hier in Hülle und Fülle: große Weine, feinste Küche, erlesene Kunst, geschichtsträchtige Gebäude – und all das verbunden mit der typisch italienischen Leichtigkeit des Seins. Seither reist er regelmäßig durch die Toskana, verkostet Weine in Weingütern, die zu den besten der Welt gehören, kehrt ein in Osterien und Bars und besucht Weinfeste. Diese ganz persönlichen Eindrücke fasst der Master of Wine und einzige deutsche Weltmeister aller Sommeliers in seinem Buch für seine Leser zusammen.

Ob junge Winzer oder adlige Weindynastien: Dieses Buch entführt in Italiens beliebteste Weinregion – die Toskana. Wer die von Markus Del Monego ausgewählten Winzer und ihre Weine kennenlernen möchte, findet im Buch Hinweise zu Besuchs- und Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants im Weingut sowie Informationen über biologischen Anbau. Dabei entdeckt man auch versteckte Kleinode wie Castellina in Chianti, Bolgheri oder das Castello Pomino.

Egal ob Rotwein, Weißwein oder Vin Santo – die Entdeckertipps in diesem Buch sind allein eine Reise wert. Hinweise zum Weineinkauf oder der Lagerung der edlen Tropfen halten Urlaubserinnerungen lebendig. Ein Jahreskalender mit illustren Weinfesten und eine Sammlung der spannendsten Freizeitaktivitäten (mit und ohne Kinder) vom Wettlauf mit Weinfässern in Montepulciano über den Pinocchio-Park von Collodi oder Ausflugsmöglichkeiten mit historischen Zügen machen das Buch zum unverzichtbaren Begleiter jeder Toskanareise. Nicht ganz alltägliche, süffige Geschichten aus der Welt der toskanischen Weine runden den handlichen Weinreiseführer ab.

Unterteilt ist das Buch in neun große Kapitel:

  • Alter Adel
  • Chianti und Chianti Classico
  • Montalcino
  • Südliche Toskana
  • Supertuscans
  • Weißweine
  • Süßweine und Vinsanto
  • Weingenuss
  • Reisetipps

Neben vielen nützlichen Infos zu Weinsorten, deren Herstellung und Anbau punktet das Buch mit hilfreichen Empfehlungen zu Weinfesten, Verkostungen, Übernachtungsmöglichkeiten und Ausflugstipps für Familien mit Kindern. Die herrlichen Fotos von Wein und Landschaft machen sofort Lust darauf, in die Toskana zu fahren 😉 Für jeden Weinliebhaber ein super Geschenk!

„Reise zum Wein. Toskana“ von Markus Del Monego, erschienen 2018 bei Südddeutsche Zeitung Edition, Hardcover, 248 Seiten, 16,90 Euro, ISBN 978-3-86497-390-1

Herzlichen Dank an die Süddeutsche Zeitung Edition für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

 

 

Jeff Kinney: Gregs Tagebuch 13 – Eiskalt erwischt!

*Rezension*

Mit einem kleinen roten Tagebuch fing alles an – und dem Wunsch, eines Tages reich und berühmt zu werden. Heute, rund zehn Jahre später, begeistern Gregs Tagebücher Leser auf der ganzen Welt – egal ob er über seinen trotteligen Freund Rupert schreibt, den täglichen Überlebenskampf in der Schule, ein ausgebüxtes Schwein oder einen schrägen Roadtrip mit der ganzen Familie. Im Oktober erschien die 13. Ausgabe Gregs Tagebuch mit dem Titel „Eiskalt erwischt!“ als gebundene Ausgabe im Baumhaus Verlag. Empfohlen wird die preisgekrönte Buchreihe für junge Leser/innen ab 10 Jahren.

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Es ist Winter, und weil die ganze Stadt eingeschneit ist, hat Greg schulfrei. Eigentlich könnte er jetzt gemütlich im Warmen sitzen und Videospiele spielen. Doch seine Mom schickt ihn raus an die frische Luft und damit hinein ins Chaos. Die Nachbarschaft versinkt im Schnee und hat sich über Nacht in ein riesengroßes Schneeballschlachtfeld verwandelt. Iglus und Eisburgen werden gebaut, Banden gebildet, Vorräte angelegt. Schneebälle zischen nur so durch die Luft. Mittendrin im Getümmel versuchen Greg und sein bester Freund Rupert den Überblick zu behalten, damit es am Ende nicht heißt: Eiskalt erwischt!

Quelle Text: Baumhaus Verlag

Kinder lieben die witzigen Geschichten von Greg, die eine perfekte Mischung aus Comic und Geschichte sind. Sehr gut werden in diesem Band kleine und größere Probleme eines Schulkinds beschrieben. Unsere Tochter kann sich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen und verschlingt die Bücher innerhalb kürzester Zeit. Greg ist für sie ein richtiger „Freund“ geworden. Ihm passieren immer wieder unglaubliche Dinge, über die sich unsere Tochter kaputt lacht. Ihr gefallen auch die vielen lustigen Illustrationen sehr gut, denn so kann sie sich die verschiedenen Situationen im Buch noch besser vorstellen.

Der nächste Band von Gregs Tagebuch wird schon sehnsüchtig erwartet!

Gregs Tagebuch 13 „Eiskalt erwischt!“ von Jeff Kinnes, erschienen im Oktober 2018 im Baumhaus Verlag, 224 Seiten, 14,99 Euro, ISBN 978-3833936593

Herzlichen Dank an den Baumhaus Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.