Archiv für den Monat Oktober 2013

Celia Rees: Auch dein Tod ändert nichts – Rezension des Jugendromans

37684027n

Nachdem Celia Rees ihr Studium der Geschichte und Politik abschloss, arbeitete sie 17 Jahre lang als Englischlehrerin. Seit 1993 veröffentlicht sie Jugend-Romane und – Thriller. Im Juli 2013 erschien im bloomoon Verlag ihr neuer Jugend-Roman „Auch dein Tod ändert nichts“, der für Leser ab 14 Jahren empfohlen wird.

Eine fatale Dreiecksbeziehung 

Die junge Caro hat zwei sehr unterschiedliche Verehrer: zum einen Rob, einen ehemaligen Afghanistan-Soldaten, der durch eine Verwundung am Bein kriegsunfähig wurde. Zum anderen dessen jüngeren Bruder Jamie, der unsterblich in Caro verliebt ist und daher alles tut, was sie von ihm verlangt. Caro ist gefährlich, denn sie sympathisiert mit der RAF und plant, mit Gewalt eine Revolution des Systems zu erreichen. Für ihre Pläne kommen Caro ihre beiden Verehrer wie gerufen. Erst nach langer Zeit bemerkt Jamie, dass Caro einen wahnsinnigen Plan verfolgt. Die Lage spitzt sich daraufhin dramatisch zu.

Fazit

Der Roman „Auch dein Tod ändert nichts“ von aus den Perspektiven der drei Hauptprotagonisten erzählt. Gleich zu Beginn erfährt der Leser, dass einer der beiden Brüder gestorben ist. Im Laufe der Geschichte offenbart sich der Grund dafür. Celia Rees hat einen unglaublich spannenden Roman geschrieben, der nicht nur jugendliche Leser begeistert. Die Handlung setzt sich wie ein Puzzle Stück und Stück zusammen und endet dramatisch. Ein Pageturner, den man nicht mehr aus der Hand legen mag.

„Auch dein Tod ändert nichts“ von Celia Rees, erschienen im Juli 2013 im bloomoon Verlag, Taschenbuch, 272 Seiten, 14,99 Euro, ISBN 978-3-7607-9938-4

Die Autorin bedankt sich beim bloomoon Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright bloomoon Verlag

Sven Hannawald: Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben – Rezension der Biografie

cover_neu_1

Sven Hannawald gewann 2001/2002 als bisher einziger Skispringer alle vier Wettkämpfe der Vierschanzentournee und wurde damit zur Legende. Gemeinsam mit Ulrich Pramann schrieb er jetzt seine Autobiografie, die am 13. September 2013 im Zabert Sandmann Verlag veröffentlicht wurde.

Lebenslauf eines Ausnahmetalents

Da Sven Hannawald in der DDR aufwuchs, wurde er schon sehr früh Mitglied in der DDR-Kaderschmiede. Dort wurde er gefördert, aber auch extrem gefordert. Nach der Wende sah Hannawald in eine sehr ungewisse sportliche Zukunft. Doch recht schnell erzielte er mit seinen sportlichen Leistungen unglaubliche Erfolge und Rekorde. Doch Hannawald bezahlte einen hohen Preis dafür: um noch erfolgreicher zu werden, wurde er magersüchtig und litt unter Zukunftsängsten und schlimmen Depressionen. Heute hat der erfolgreiche Sportler seinen Weg zurück ins wahre Leben gefunden.

Fazit

Im ersten Teil der Autobiografie Sven Hannawalds dreht sich alles um seine Kindheit und Jugend. Der zweite Teil befasst sich mit seinen großen sportlichen Erfolgen und seinen Gesundheitsproblemen. Viel Gewicht wird auf die ausführlichen Beschreibungen zum Thema Skisport gelegt. Der Leser erfährt, wie der Erfolgsdruck Sven Hannawald krank machte und wie er es schaffte, aus diesem Tief wieder heraus zu kommen. Ergänzt wird das Geschriebene mit vielen Fotos, auf denen man Sven Hannawald in unterschiedlichen Lebensabschnitten sieht. Es kommen in diesem Buch auch Menschen zu Wort, die eine wichtige Bedeutung für den Sportler haben. Für Fans dieses großartigen Ski-Springers ist dieses Buch absolut empfehlenwert. Aber auch Leser, die sich für den Skisport im Allgemeinen interessieren, werden hier viele Hintergrundinformationen finden.

„Mein Höhenflig, mein Absturz, meine Landung im Leben“ von Sven Hannawald und Ulrich Pramann, erschienen am 13. September 2013 im Zabert Sandmann Verlag, gebunden, 224 Seiten, 19,95 Euro, ISBN 978-3-89883-387-5

Die Autorin bedankt sich beim Zabert Sandmann Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Zabert Sandmann Verlag

 

Nathanael West: Der Tag der Heuschrecke – Rezension des Romans

Der Tag der Heuschrecke von Nathanael West

Der 1940 verstorbene Drehbuchautor und Schriftsteller Nathanael West hat mit seinem 1939 erschienenen Roman „Der Tag der Heuschrecke“ eine zynische Satire auf das Glitzerleben Hollywoods geschrieben. Sein vierter Roman erschien am 16. September 2013 in einer Neuübersetzung von Dr. Klaus Modick im Manesse Verlag.

The Show must go on

Nur in Hollywood wachsen die Illusionen der Menschen in den Himmel und auch nur hier werden sie ganz schnell wieder entsorgt. Und genau hier findet man die Protagonisten Nathanael Wests: Tod Hackett, ein Kunststudent hat den Traum, in Hollywood als Bühnen- und Kostümbildner zu arbeiten. Seine Filmsets treffen genau den Geschmack des Publikums. Harry Creener hingegen ist ein Mann, der sich als Clown seinen Lebensunterhalt verdient und dabei nicht merkt, dass seine große Zeit längst vorbei ist. Seine Tochter Faye hält sich für einen aufstrebenden Hollywood-Star, obwohl sie bisher nur als Statistin auftrat. Faye hat drei Verehrer und alle können ihr nicht den gewünschten Erfolg bieten. Nur Tod Hackett kommt langsam aber sicher dahinter, dass Hollywood nur eine große Scheinwelt ist.

Fazit

Der vierte Roman „Der Tag der Heuschrecke“ von Nathanael West beschreibt in zynischer und satirischer Art, wie die Menschen in Hollywood einem unerreichbaren Traum nachjagen. Illusionen, Lügen und Enttäuschungen sind die Zutaten dieses hervorragend geschriebenen Gesellschafts-Romans. Ein großartiges Buch über die Scheinwelt Hollywoods über das man noch lange nachdenkt, da es bis heute nichts von seiner Aktualität verloren hat.

„Der Tag der Heuschrecke“ von Nathanael West, erschienen in einer Neuübersetzung von Dr. Klaus Modick am 16. September 2013 im Manesse Verlag, gebunden, 272 Seiten, 19,95 Euro, ISBN 978-3-7175-2272-0

Die Autorin bedankt sich beim Manesse Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Manesse Verlag

Mark Cotta Vaz: Stephenie Meyers Seelen – Das offizielle Buch zum Film

9783551583130

Mark Cotta Vaz schrieb bereits sehr erfolgreich die offiziellen Bücher zu den Bis(s)-Filmen, in denen er viele Hiintergrundinformationen sowie Exklusivberichte von den Dreharbeiten präsentierte. Im April 2013 erschien im Carlsen Verlag sein Buch „Stephenie Meyers Seelen – Das offizielle Buch zum Film“, in dem der Filmbuchautor viele Setbilder und Hintergrundinfos zum neuen Kinofilm liefert.

Seelen – eine fremde Spezies

Die Erde ist nicht mehr so,  wie sie vor 100 Jahren war. Heute sind alle großen Krankheiten so gut wie ausgerottet und auch die Technik hat sich enorm weiter entwickelt. Dieses ist nicht der Verdienst von Menschen, sondern eine fremde Spezies aus dem Weltall ist auf die Erde gekommen. Sie haben die Körper der Menschen übernommen und ihr Bewusstsein ausgeschaltet. Man erkennt einen befallenen Menschen daran, dass er eine Narbe im Nacken hat und seine Augen seltsam reflektieren. Doch es gibt Probleme bei der Übernahme, denn die Seelen haben nicht mit den Gefühlen der Menschen gerechnet. Und so passiert es ab und zu, dass ein innerer Kampf zwischen Mensch und Seele entsteht. Jetzt sind die sogenannten Sucher auf der Jagd nach den letzten Menschen, um auch sie zu übernehmen.

Fazit

Mark Cotta Vaz begleitete die Dreharbeiten zum Kinofilm „Seelen“  und zeigt in vielen wunderbaren Set-Fotos einen aufregenden Blick hinter die Kulissen. Ergänzt werden seine Ausführungen zu den Dreharbeiten durch Interviews mit den Darstellern. Der Leser erfährt, wie Stephenie Meyer die Idee zu ihrem Buch bekam, wie die Suche nach den Hauptdarstellern ablief und welche Drehorte ausgewählt wurden. Für Fans der Filme von Stephenie Meyer ist dieses umfangreiche Buch zum neuen Kinofim „Seelen“ ein absolutes Muss, das in keinem Bücherregal fehlen sollte.

„Stephenie Meyers Seelen – Das offizielle Buch zum Film“ von Mark Cotta Vaz, erschienen im April 2013 im Carlsen Verlag, Softcover, 136 Seiten, 12,90 Euro, ISBN 978-3-551-58313-0

Die Autorin bedankt sich beim Carlsen Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Carlsen Verlag

Michael Bordt: Die Kunst sich selbst auszuhalten – Rezension des Sachbuchs

Die_Kunst_sich_s_51f131918be1b

Der studierte Theologe und Philosoph Michael Bordt trat im Alter von 28 Jahren in den Jesuitenorden ein. Seit dem Jahr 1997 arbeitet er als Professor an der Hochschule für Philosophie in München. Sein neues Buch „Die Kunst sich selbst auszuhalten“ veröffentlichte Professor Bordt im September 2013 im Zabert Sandmann Verlag.

Unser Weg nach innen

Viele Menschen setzen sich lieber dem Stress im Beruf und in der Freizeit aus, als sich mit ihrem Inneren zu befassen. Denn hier lauern viele unangenehme Gefühle und Gedanken. Doch nur ein Mensch, der gelernt hat, seine inneren Konflikte und Spannungen zu ertragen, wird ein freier Mensch sein. Und durch diese innere Freiheit freie Entscheidungen treffen können und ein Leben führen, das wirklich zu ihm passt und ihn erfüllt. Wir müssen lernen, wie man ein Leben führt, dass nur den eigenen Erwartungen entspricht und nicht die anderer Menschen erfüllt.

Fazit

Der Philosoph und Jesuit Michael Bordt gibt dem Leser praktische Hinweise, wie man ein selbstbestimmtes Leben führen kann. Er weiß, dass ein freies Leben zu führen auch ein sehr schmerzhafter Prozess sein kann, aber dieser Weg lohnt sich. Er thematisiert das Problem der Angst vor Einsamkeit und Ablehnung und gibt wertvolle Hilfestellungen, wie man diese Angst überwinden kann. „Die Kunst sich selbst auszuhalten“ ist ein guter Ratgeber für Menschen, die endlich eigene Entscheidungen treffen möchten und sich nicht gängigen Meinungen und Lebensvorstellungen anpassen wollen. Leicht verständlich und kompakt werden Lösungsvorschläge konzipiert und erklärt.

„Die Kunst sich selbst auszuhalten“ von Michael Bordt, erschienen im September 2013 im Zabert Sandmann Verlag, 96 Seiten, 8,95 Euro, ISBN 978-3-89883-388-2

Die Autorin bedankt sich beim Zabert Sandmann Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Zabert Sandmann Verlag

Christopher Weidner: Mystische Orte in München – Rezension

Mystische_Orte_in_Muenchen

Der 1967 geborene Autor Christopher Weidner lebt in München und ist Autor vieler Sachbücher. Außerdem bietet er Reisen zu sogenannten Kraftorten in Deutschland und Europa an. Im Mai 2013 veröffentlichte Weidner im Pichler Verlag sein neues Buch mit dem Titel „Mystische Orte in München“, in dem er ausgewählte Orte Münchens vorstellt und ihre mystischen Seiten hervorhebt.

Stadtgeschichte und Mystik

Obwohl München eine Großstadt ist, beherbergt sie viele mystische Orte. Christopher Weidner kennt diese Stellen und zeigt dem Leser, wo man in München das Geheimnisvolle findet. München ist nicht nur eine lebhafte Stadt, sondern bietet viele magische Plätze und Orte, die faszinierend auf den Besucher wirken. Der Autor beschreibt die mystischen Plätze und geht auch auf die Kulturgeschichte ein. Dabei haben Sagen und Legenden einen großen Anteil. So erfährt der Leser unter anderem viel Wissenswertes über das Hackenviertel, das Kreuzviertel, das Angerviertel sowie über Geheimbünde, die in München am Werk sind.

Fazit

Man merkt sofort, dass sich Christopher Weidner perfekt in München auskennt. Dieses wundervolle Buch ist ein vorzüglicher Reiseführer für Menschen, die nicht den üblichen Touristenattraktionen folgen möchten, sondern wissen wollen, wieso bestimmte Bauwerke und Orte entstanden sind. Auch Einheimische können mit diesem Buch noch viel Neues in ihrer Heimatstadt entdecken. Die informativen Texte werden mit vielen schönen Fotos ergänzt. „Mystische Orte in München“ ist ein Buch, das jeder Besucher dieser Stadt unbedingt im Gepäck haben sollte.

„Mystische Orte in München“ von Christopher Weidner, erschienen im Mai 2013 im Pichler Verlag, gebunden, 224 Seiten, 24,99 Euro, ISBN 978-3-8543-1631-2

Die Autorin bedankt sich beim Pichler Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Pichler Verlag

Asterix bei den Pikten – der 35. Band der Serie

Asterix_Band_35_SC.indd

Für Fans der starken Gallier hat das Warten auf neue Abenteuer jetzt ein Ende. Am 24. Oktober 2013 erschien der 35. Asterix-Band im Egmont Ehapa Verlag. „Asterix und die Pikten“ heißt das neue Abenteuer, welches die beiden Gallier zurück auf die britischen Inseln führt.

Die neuen Abenteuer bei den Pikten

Die Pikten sind ein Zusammenschluss mehrerer Stämme, die ihre Körper mit blauer Farbe tätowieren. Alle haben die selben Feinde: die Römer, die Wikinger und die gälisch-irischen Skoten. Natürlich erhalten die Pikten bei ihren Auseinandersetzungen mit den Römern tatkräftige Unterstützung von den unermüdlichen Galliern. Gemeinsam begeben sie sich auf spannende Abenteuer in den Highlands.

Ein neues Team

Der 86jährige Asterix-Miterfinder Albert Uderzo hat mit Jean-Yves Ferri und Didier Conrad fähige Nachfolger gefunden. Der 35. Band der Asterix-Serie „Asterix bei den Pikten“ ist das erste Album, an dem keiner der beiden Asterix-Erfinder mitwirkte. Albert Uderzo gab seinen Nachfolgern genaue Anweisungen, wie die Figuren der Asterix-Serie anzulegen sind. So wurde gewährleistet, dass die Fans ihre gallischen Freunde auch wieder erkennen.

Fazit

Mit „Aterix bei den Pikten“ haben Jean-Yves Ferri und Didier Conrad ein großes Erbe angetreten. Sie haben es geschafft, diese großartige Comic-Serie in ein neues Gewand zu hüllen, welches ihren Wiedererkennungswert aber beibehalten hat. Ein spannendes Abenteuer, das große und kleine Fans von Asterix bestimmt begeistern wird.

„Asterix bei den Pikten“ von Jean-Yves Ferri und Didier Conrad, erschienen am 24. Oktober 2013 im Egmont Ehapa Verlag, Softcover, 6,50 Euro, ISBN 4-1984-7630-650-7

Die Autorin bedankt sich beim Egmont Ehapa Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Les Éditions Albert René

Alex Caine: Undercover unter Rockern – Rezension

9783868833577_jpg_210x328_q85

Alex Caine hat als Undercover-Agent viele der bekannten Gangs in aller Welt unterwandert. Dazu zählen unter anderem die Bandidos, die Hells Angels und diverse asiatische Dealer-Banden. Caine arbeitete über 25 Jahre lang als Informant für die amerikanischen und kanadischen Behörden. Im August 2013 erschien im Riva Verlag sein Buch „Undercover unter Rockern“, in dem er über seine aufregendsten Einsätze und seine Lebensgeschichte berichtet.

Vom Arbeitersohn zum Informanten

Geboren wurde Alex Caine als Arbeiterkind in Französisch-Kanada. Er verbrachte eine schwierige Jugend und meldete sich daher freiwillig zum Einsatz im Vietnam-Krieg. Nachdem er aus dem Krieg zurück kam, wurde Cain wegen eines Drogendeals ins Gefängnis gesteckt und begann anschließend seine Karriere als Informant für die Regierungen in den USA und Kanada. Für jeden neuen Auftrag nahm er einen anderen Namen an und wechselte seinen Wohnort. Während seiner Arbeit als V-Mann gab er sich unter anderem als Rocker, Fotograf oder Eventmanager aus. Oft geriet er in gefährliche Situationen, aber seine Intelligenz und Schlagfertigkeit retteten ihm das Leben.

Fazit

Alex Caines Buch „Undercover unter Rockern“ ist eher seine Biografie als ein Erlebnisbericht über das Rockerleben. Dennoch ist dieses Buch sehr spannend geschrieben und fesselt den Leser durch die Details dieser aufregenden Lebensgeschichte. Man erhält einen kleinen Einblick hinter die Kulissen und erfährt, wie ein Mensch aus ganz einfachen Verhältnissen zum Undercover-Agent wurde. Interessant geschrieben!

„Undercover unter Rockern“ von Alex Caine, erschienen im August 2013 im Riva Verlag, Taschenbuch, 336 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-8688-3357-7

Die Autorin bedankt sich beim Riva Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Riva Verlag

Kirsty McKay: Untot-Sie sind zurück und hungrig: Rezension des Jugend-Horror-Romans

9783551520531

Bevor Kirsty McKay sich ganz dem Schreiben von Kinder- und Jugendromanen widmete, war sie als Schauspielerin tätig. Ende August 2013 erschien im Carlsen Verlag (Chicken House) der zweite Teil der Untot-Reihe. Empfohlen wird der spannende Roman für Leser ab 14 Jahren.

Zombies überall

6 Wochen nach den schrecklichen Ereignissen aus dem ersten Band der Untot-Reihe befinden sich Bobby, Alice und Pete in einem schottischen Militär-Krankenhaus. Mittlerweile ist Schottland völlig mit Zombies infiziert und wurde zur Sperrzone erklärt. Bobby hat natürlich keine Lust, im Krankenhaus auf die Invasion der lebenden Leichen zu warten und so entschließen sich die 3 Überlebenden aus dem Krankenhaus zu fliehen. Doch sie vermissen Smitty und beginnen erst einmal mit der Suche nach ihm. Es dauert nicht sehr lange und die Untoten heften sich an die Fersen der drei Freunde. Ein weiteres Geheimnis bereitet ihnen außerdem großes Kopfzerbrechen: wie kann die verstorbene Mutter von Bobby verschlüsselte Nachrichten auf einem Handy hinterlassen?

Fazit

Der zweite Teil der Untot-Reihe knüpft nahtlos an die Ereignisse aus dem ersten Band an. Daher empfiehlt es sich, dieses Buch unbedingt vorher zu lesen. Der Einstieg in den zweiten Band erfolgt ohne große Erklärungen der Ereignisse aus dem Vorgängerband. Erzählt wird der Roman von Bobby in der Ich-Form. Die Spannungskurve wird kontinuierlich hoch gehalten und viele unerwartete Ereignisse bringen den besonderen Lesespaß. Ein Cliffhanger am Ende macht auf jeden Fall wieder neugierig auf die Fortsetzung.

„Untot – Sie sind zurück und hungrig“ von Kirsty McKay, erschienen im August 2013 im Carlsen Verlag (Chicken House), gebunden, 384 Seiten, 24,50 Euro, ISBN 978-3-551-52053-1

Die Autorin bedankt sich beim Carlsen Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Carlsen Verlag

Allen Zadoff: Boy Nobody. Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder – Rezension

9783760799933

Allen Zadoff wurde für seine Jugendromane schon vielfach ausgezeichnet. Am 3. September 2013 erschien im bloomoon Verlag, dem Imprint von arsEdition für Jugendliche und junge Erwachsene, der erste Teil seiner Jugend-Thriller-Reihe „Boy Nobody“. Schon vor Erscheinen des Romans wurden die Filmrechte nach Hollywood verkauft.

Eine gefährliche Killer-Maschine

Vor vielen Jahren wurde der 16jährige Zach seinem Elternhaus entrissen und in ein Undercover-Programm gesteckt, Die Initiatoren dieses Programms haben das Ziel, die USA zu schützen und ungeliebte Gegner zu eliminieren. Von den leitenden Kontaktpersonen, die Mutter und Vater genannt werden, bekommt Zach den Auftrag, den Bürgermeister New Yorks zu töten. Dazu erhält er den neuen Namen Benjamin und wird in die Schule von Sam, der Tochter des Bürgermeisters eingeschleust. Doch Zach alias Benjamin hat nicht damit gerechnet, sich in die hübsche Sam zu verlieben. Wird er dennoch seinen Auftrag ausführen? Zach beginnt an seiner Mission zu zweifeln und bald wird er selbst zum Gejagten.

Fazit

Temporeich, spannend und nicht vorhersehbar – so kann man in kurzen Worten den neuen Jugend-Thriller „Boy Nobody“ beschreiben. Viele falsche Fährten und unerwartete Wendungen garantieren Gänsehaut. Auch der prägnante Schreibstil des Autors mit seinen kurzen und knappen Sätzen tragen zur Spannung bei. Der Roman endet mit einem Cliffhanger und macht neugierig auf die Fortsetzung. Für Leser, die Bücher mit ungewöhnlichen Protagonisten lieben und nicht auf Durchschnittskost stehen, ist dieser Jugend-Thriller genau das Richtige!

„Boy Nobody. Ich bin dein Freund. Ich bin dein Mörder“ von Allen Zadoff, erschienen am 3. September 2013 im bloomoon, gebunden, 336 Seiten, 16,99 Euro, ISBN 978-3-8458-0005-9

Die Autorin bedankt sich beim bloomoon für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright bloomoon