Archiv für den Monat November 2017

Geschenktipp: Minecraft – Mobestiarium von Josef Shanel – Rezension

*Werbung* – Geschenktipp – Rezension

Alle Minecraft-Fans können sich auf das neue Buch „Minecraft – Mobestiarium“ von Josef Shanel freuen, das am 2. November 2017 bei  Egmont Schneiderbuch als gebundene Ausgabe erschienen ist:

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Dies ist das Lebenswerk eines aufopferungsvollen Naturforschers und Minecraft-Experten. Er scheute weder Mühen noch Gefahren, um sämtliche bisher entdeckten Kreaturen dieser Welt zu katalogisieren. Ihre Eigenschaften, ihr Verhalten, ihre Lebensräume. Vom kleinen Huhn bis zum schrecklichen Enderdrachen – detailreich illustriert und genauestens analysiert.
Ein absolutes MUSS für jeden Minecraft-Fan!

Alle im Spiel vorkommenden Figuren/Kreaturen wurden in diesem tollen Buch mit Bildern und ausführlichen Informationen katalogisiert.

Die Bilder im Buch sind sehr detailgenau und erfreuen garantiert jeden Minecraft-Fan. Die Texte sind leicht verständlich und enthalten eine Fülle von spannenden und interessanten Informationen – so als hätte sie ein echter Forscher im Minecraft Universum geschrieben!

Mit diesem tollen Minecraft Buch macht man jedem Minecraft Fan bestimmt eine Riesen-Freude!

„Minecraft – Mobestiarium“ von Josef Shanel, erschienen am  2. November 2017 bei  Egmont Schneiderbuch, gebunden, 104 Seiten, 12 Euro

Herzlichen Dank an Egmont Schneiderbuch für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

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Hillary Jordan: Mudbound – Die Tränen von Mississippi. Rezension

Hillary Jordan wuchs in Texas und Oklahoma auf. Sie studierte Anglistik, Politikwissenschaften und Kreatives Schreiben. Bevor sie anfing Romane zu veröffentlichen, arbeitete sie viele Jahre als Werbetexterin. Ihr Debütroman »Mudbound – Die Tränen von Mississippi« wurde mehrfach ausgezeichnet und von der Presse hochgelobt. In deutscher Sprache erschien der Roman am 2. November 2017 bei Pendo als broschierte Ausgabe.

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Inhalt:

Mississippi, 1946: Laura McAllan ist ihrem Ehemann zuliebe aufs Land gezogen, der als Farmer einer Baumwollplantage Fuß fassen will. Doch ihr ist die Umgebung fremd, und auf Mudbound gibt es weder fließendes Wasser noch Strom. Unterstützung erhalten die McAllans durch die Jacksons, ihre afroamerikanischen Pächter. Die aufgeweckte Florence Jackson hilft Laura, wo sie nur kann. Aber auch wenn der Alltag sie an ihre Grenzen treibt und sie für gewöhnlich nicht auf den Mund gefallen ist, würde sie es nicht wagen, ihre Stimme zu erheben und Missstände anzumahnen. In diese angespannte Situation geraten zwei junge Kriegsheimkehrer: Florences Sohn Ronsel und Lauras Schwager Jamie. Deren Freundschaft wird zu einer Herausforderung für beide Familien, und so lassen Missgunst und Ausgrenzung die Stimmung bald kippen …

Erzählt wird der bewegende Roman aus der Sicht von verschiedenen Protagonisten. So kann man sich von Anfang an sehr gut in ihre Gedanken und Gefühle hinein versetzen.

Hauptthema des Romans ist der Rassenkonflikt zwischen Schwarzen und Weißen. Die Autorin schreibt so mitreißend und realitätsnah und vermag es dabei sehr gut, auf die Probleme zwischen den Rassen aufmerksam zu machen.

Zeitweise ist der Roman „harter Tobak“ und beschreibt sehr viel Leid, das mich beim Lesen total berührt und mitgenommen hat. Aber auch wütend gemacht hat – wütend über die Engstirnigkeit der Menschen und ihre Vorurteile gegenüber Schwarzen. Die Handlung steigert sich von Seite und Seite und wird sehr dramatisch.

Mich hat dieser Roman total bewegt und in seinen Bann gezogen – der Schreibstil ist unglaublich fesselnd und die Thematik sehr spannend und konfliktreich. Für mich gehört dieser Roman definitiv zu meinen Lieblingsbüchern 2017!

„Mudbound – Die Tränen von Mississippi“ von Hillary Jordan, erschienen am 2. November 2017 bei Pendo, broschiert, 384 Seiten, 15 Euro, ISBN 978-3866124561

Bildnachweis: copyright Pendo Verlag

Herzlichen Dank an den Pendo Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

Udo Bürger: Die spektakulärsten Kriminalfälle in Baden – Rezension

Udo Bürger, geboren 1958 in Bonn, lebt heute in Remagen-Unkelbach. Er studierte
Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte in Bonn und Innsbruck und veröffentlichte bislang 9 Bücher über historische Kriminalfälle (Rheinische Unterwelt, Westfälische Unterwelt usw.). Sein neues Sachbuch „Die spektakulärsten Kriminalfälle in Baden“ erschien im Oktober 2017 als gebundene Ausgabe im Sutton Verlag.

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Der Vierfachmord in Urloffen, der Amokläufer in Immendingen, der Doppelmord am Titisee, die Tragödie im Pfarrhaus in Lahr und die Mördergrube der Hebamme Mougenot.

Udo Bürger erzählt authentische Kriminalfälle, begibt sich auf die Spuren bekannter Krimineller wie des Attentäters Karl Ludwig Sand und der Raubbrüder Maisch. Faktenreich beleuchtet er Meilensteine der Kriminalgeschichte zwischen Konstanz und Freiburg, Karlsruhe und Mannheim.

Ein spannendes, unterhaltsames und informatives Sachbuch über Kriminalfälle, die auch Jahre später noch einen hohen Gänsehaut-Faktor haben. Und wieder einmal stelle ich beim Lesen fest: die Realität ist schlimmer als jeder Krimi!  Perfekt für alle Leser, die True-Crime mögen.

„Die spektakulärsten Kriminalfälle in Baden“ von Udo Bürger, erschienen im Oktober 2017 bei Sutton, 288 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-95400-863-6

Bildnachweis: copyright SuttonVerlag

Herzlichen Dank an den Sutton Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

Stephen und Owen King: Sleeping Beauties – Rezension

„Sleeping Beauties“ ist das erste Gemeinschaftswerk von Vater Stephen und Sohn Owen King. Owen King ist der jüngere Sohn des Kult-Autors Stephen King. Für seine Kurzgeschichten, die in verschiedenen Zeitschriften erschienen, wurde Owen King bereits mehrfach ausgezeichnet. „Sleeping Beauties“ erschien am 13. November 2017 im Heyne Verlag als gebundene Ausgabe.

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Die Welt sieht sich einem faszinierenden Phänomen gegenüber. Sobald Frauen einschlafen, umhüllt sie am ganzen Körper ein spinnwebartiger Kokon. Wenn man sie weckt oder das unheimliche Gewebe entfernen will, werden sie zu barbarischen Bestien. Sind sie im Schlaf etwa an einem schöneren Ort? Die zurückgebliebenen Männer überlassen sich zunehmend ihren primitiven Instinkten. Eine Frau allerdings, die mysteriöse Evie, scheint gegenüber der Pandemie immun zu sein. Ist sie eine genetische Anomalie, die sich zu Versuchszwecken eignet? Oder ist sie ein Dämon, den man vernichten muss? Schauplatz und Brennpunkt ist ein kleines Städtchen in den Appalachen, wo ein Frauengefängnis den größten Arbeitgeber stellt.

Wie von Stephen Kings Romanen gewohnt, schleicht sich auch in diesem spannenden Roman das Grauen und die gruselige Atmosphäre schnell in die Köpfe der Leser. Obwohl sehr viele Protagonisten vorkommen, kann man sie gut auseinander halten, denn jeder hat einen unverwechselbaren, vielschichtigen Charakter. Die eine Hälfte der Protagonisten besteht aus den Insassen und Angestellten des Frauengefängnisses, die andere Hälfte aus dem Ort Dooling.

Kurz gesagt: die unheimliche Story erzählt, wie es der Menschheit ergeht, wenn es keine Frauen mehr gibt. Und warum leidet die mysteriöse Evie nicht an der Schlafkrankheit, die alle Frauen irgendwann befällt. Je mehr Frauen von dieser Krankheit befallen werden, desto größer werden auch die Konflikte unter den Männern. Es endet in großen Aggressionen und Bandenkriegen.

Während die Welt der Männer völlig aus den Fugen gerät, befinden sich die schlafenden Frauen in ihren Kokons in einer Art Parallelwelt. Dort leben sie ohne Männer größtenteils zufriedener und glücklicher. Doch eine große Frage steht im Raum: haben Männer und Frauen in ihren eigenen Welten eine Zukunft?

Der Roman ist eine perfekte Mischung aus Horror, Mystery und sozialkritischen Elementen, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat.

Für alle King-Fans wieder einmal ein ganz besonderes Lese-Highlight!

„Sleeping Beauties“ von Stephen und Owen King, erschienen am 13. November 2017 bei Heyne, gebunden, 960 Seiten, 28 Euro, ISBN 978-3453271449

Bildnachweis: copyright Heyne Verlag

Herzlichen Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

 

Rezension: Die geheimsten Orte der Welt – Kindersachbuch von Petra Bachmann

Petra Bachmann arbeitet als freiberufliche Lektorin. Als Autorin zahlreicher Kindersachbücher liebt sie es, kleinen und großen Menschen spielerisch Wissen zu vermitteln. Sie ist außerdem begeisterte Bloggerin, Atemlehrerin und (Foto-)Künstlerin. Ihr Kindersachbuch „Die geheimsten Orte der Welt“ erschien 2017 bei ars Edition als Taschenbuch. Empfohlen wird es für junge Leser_innen ab 9 Jahren.

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Inhalt:

Sich verstecken, etwas verbergen, unerkannt bleiben – dafür haben Menschen seit jeher Orte aufgesucht oder erschaffen, die unauffindbar sein sollten. Dabei dienen solche geheimen Orte ganz unterschiedlichen Zwecken: als Treffpunkte für Spione, für Wissenschaftler, um mit gefährlichen Stoffen zu arbeiten, als Vorratskammern für schlechte Zeiten, als Schutz vor Feinden. Es gibt aber auch ausradierte, erfundene oder vergessene Orte – wer weiß, vielleicht liegt einer der geheimsten Orte ja ganz in deiner Nähe?

Unterteilt ist das farbenfrohe Buch in 13 Kapitel:

Bunkeranlagen
Militärstützpunkte
Geheimdienste
Reserveanlagen
Geschlossene Städte
Forschungseinrichtungen
Digitale Orte
Druckereien
Geisterstädte
Untergrundorte
Verbotene Orte
Nicht-Orte
Vergessene Orte

Jedes Kapitel ist farblich von den anderen abgesetzt, enthält viele schöne Fotos, Landkarten und spannende Infos zu den vorgestellten, geheimen Orten.

Der Schreibstil ist leicht verständlich, zumal spezielle Ausdrücke oder Fremdwörter noch einmal extra erklärt werden.

Für junge Abenteurer ein sehr lesenswertes Sachbuch, in dem auch Erwachsene noch jede Menge neue Orte kennen lernen.

„Die geheimsten Orte der Welt“ von Petra Bachmann, erschienen 2017 bei ars Edition, Taschenbuch, 9,99 Euro, ISBN 978-3845820712

Bildnachweis: copyright ars Edition

Herzlichen Dank an ars Editon für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

 

 

Der Prinz aus dem Paradies: Roman nach einer wahren Geschichte von Hera Lind

*Rezension*

Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit ihren zahlreichen Romanen sensationellen Erfolg hatte. Auch mit ihren Tatsachenromanen Kuckucksnest, Die Frau, die zu sehr liebte und Mein Mann, meine Frauen und ich eroberte sie die SPIEGEL-Bestsellerliste. Ihr neuer Tatsachenroman „Der Prinz aus dem Paradies“ erschien am 13.November 2017 im Diana Verlag als Taschenbuch.

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Inhalt:

Die fast 50jährige Rosemarie lernt den bildschönen 27jährigen Kasun in Sri Lanka kennen. Er nimmt sie mit auf ein Vollmondfest am Meer, und schnell ist es um sie geschehen. Kasun fleht sie an, ihn mit nach Deutschland zu nehmen. Da die bürokratischen Hürden unüberwindlich sind, heiratet Rosemarie den viel jüngeren Singalesen. Doch Kasun, der sie all ihr Geld gekostet hat, verschwindet über Nacht. Stattdessen steht eine andere Frau vor der Tür, die auch auf ihn Anspruch erhebt. Jahre später glaubt Rosemarie im Fernsehen Kasun zu erkennen inmitten der Trümmer, die der Tsunami angerichtet hat. Sie macht sich noch einmal auf die Reise. Voller Hoffnung, dass er das Geheimnis seines Verschwindens preisgibt…

Der Roman beruht auf einer wahren Geschichte und hat mich sofort in seinen Bann gezogen, zumal ich die im Buch beschriebenen Orte auf Sri Lanka alle kenne 🙂

Rosemarie erlebt noch einmal die große Liebe mit einem viel jüngeren Singalesen. Obwohl er immer beteuert, sie aus ganzem Herzen zu lieben, bleiben Zweifel, denn sie gibt ihm im Laufe der Jahre immer wieder Geld und finanziert alles mögliche, auch die Wünsche seiner Familie in Sri Lanka. Am liebsten hätte ich Rosemarie, die von Kasun Rose genannt wird, geschüttelt und sie gefragt, warum sie so blind vor Liebe ist.

Aber Rose ist ein sehr gutmütiger und hilfsbereiter Mensch, gibt für andere ihr letztes Hemd und verschuldet sich hoch. Ich habe richtig mit ihr gelitten und konnte es nicht glauben, dass sie so naiv ist.

Das Ende des Romans hat mich überrascht, denn ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht und zwar eines, in dem Rose keinen Kontakt mehr mit Kasun hat und endlich mit einem anderen Mann glücklich ist. Denn Kasun ist auf keinen Fall ein Prinz, sondern ein Mann, der darauf aus ist, dass ihm eine europäische Frau ein besseres Leben finanziert.

„Der Prinz aus dem Paradies“ von Hera Lind, erschienen am 13. November 2017 bei Diana, Taschenbuch, 416 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3453359277

Bildnachweis: copyright Diana Verlag

Herzlichen Dank an den Diana Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

 

Lesley Pearse: Das Mädchen aus Somerset – Rezension des Romans

Lesley Pearses Romane landen in England regelmäßig auf den ersten Plätzen der Bestsellerlisten. Neben dem Schreiben engagiert sie sich intensiv für die Bedürfnisse von Frauen und Kindern und ist Präsidentin für den Bereich Bath und West Wiltshire des Britischen Kinderschutzbundes. Ihr neuer Roman „Das Mädchen aus Somerset“ erschien im September 2017 bei Bastei Lübbe als Taschenbuch.

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Inhalt:

England 1953. Die junge Ladenbesitzerin Molly macht eine grausige Entdeckung: Ihre Freundin Cassie wurde ermordet, und Cassies sechsjährige Tochter Petal ist spurlos verschwunden. Als die Wochen vergehen, ohne dass die Polizei etwas herausfindet, macht Molly sich schließlich selbst auf die Suche nach Petal. Vom friedlichen und ländlich geprägten Somerset verschlägt es sie ins finstere Londoner East End, das schwer vom Krieg gezeichnet ist. Dort taucht sie in Cassies zwielichtige Vergangenheit…

Lesley Pearse hat einen sehr bildhaften und einnehmenden Schreibstil, der den Leser von Beginn an in seinen Bann zieht. Das Schicksal der beiden Freundinnen Molly und Cassie  wird in historische Ereignisse eingebettet.

Die Handlung ist sehr berührend und durch viele unerwartete Wendungen sehr spannend. Wer Romane mit großen Emotionen und einem historischen Hintergrund mag, sollte dieses Buch unbedingt lesen!

„Das Mädchen aus Somerset“ von Lesley Pearse, erschienen im September 2017 bei Bastei Lübbe als Taschenbuch, 448 Seiten, ISBN 978-3404175352

Bildnachweis: copyright Bastei Lübbe

Herzlichen Dank an Bastei Lübbe für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

Hubert Filser: Menschen brauchen Monster. Alles über gruselige Gestalten und das Dunkle in uns

Der studierte Physiker und Absolvent der Deutschen Journalistenschule in München Hubert Filser wurde 1966 in Ingolstadt geboren. Er ist Wissenschaftsjournalist, unter anderem Reporter für die Süddeutsche Zeitung, sowie Autor der Talk-Sendung von Quarks & Co beim WDR.  Sein neues Sachbuch „Menschen brauchen Monster“ erschien  im Oktober 2017 im Piper Verlag als gebundene Ausgabe.

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Inhalt:

Monster wie in den „Harry Potter-Filmen“, in Zombie-Filmen oder anderen Horror-Verfilmungen sind keine Erfindung unserer Zeit. Bereits in früher Steinzeit zeugen Höhlenzeichnungen von der Fantasie der Menschen. Jede Epoche und Gesellschaft bringt ihre ganz eigenen Monster hervor, die gleichzeitig vieles über die Menschen verraten, die sie erfunden haben.

Hubert Filser klärt die Frage, warum Menschen überhaupt irgendwelche Monster erfinden. Kinder erfinden Monster, weil sie auf diese Figuren ihre Probleme projezieren und Erfolgserlebnisse haben, indem sie diese Probleme überwinden.

Erwachsene sehen Monster heute oft als das nicht Kontrollierbare in unserer hoch technisierten und entwickelten Welt. Und man weiß ja nie, ob es nicht doch etwas außerhalb unserer Vorstellungskraft gibt. Ein Kapitel befasst sich mit den menschlichen Monstern (Serienmördern) – dem Bösen mitten unter uns.

Die vielen verschiedenen Monster aus Märchen und Mythen findet man in diesem informativen Sachbuch als kleine Zeichnungen wieder.

Interessant, informativ und spannend zu lesen!

„Menschen brauchen Monster“ von Hubert Filser, erschienen im Oktober 2017 bei Piper, gebunden, 288 Seiten, 20 Euro, ISBN 978-3492058445

Bildnachweis: copyright Piper Verlag

Herzlichen Dank an den Piper Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

Simplissime – Das einfachste Kochbuch der Welt: 200 neue Rezepte: Richtig gut kochen mit maximal 6 Zutaten von J.-F. Mallet

Die meisten Rezepte benötigen eine ganze Menge Vorbereitungen: unzählige Zutaten, die erst noch eingekauft und anschließend geschnitten, gewaschen und in einer bestimmten Reihenfolge zubereitet werden.

Das Simplissime-Prinzip erklärt sich so: mit wenigen Zutaten und einer sehr kurzen Vorbereitungszeit leckere Speisen, Nachspeisen und Cocktails kreieren. Dabei sind die Rezepte kompakt und leicht verständlich.

Nach dem Simplissime-Prinzip ist bei der Edition Michael Fischer ein neues Kochbuch mit 200 neuen Rezepten erschienen, das ich euch heute vorstellen möchte:

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Rezepte aus der Alltags- und Festtagsküche, die Eindruck machen, aber ganz leicht und schnell nachzukochen sind – jedes der 200 Gerichte kommt mit maximal 6 Zutaten aus.

Dieses Buch liefert passende Rezept- Ideen für Geburtstag, Weihnachten, Silvester – oder jede andere Gelegenheit. Zeitsparend und einfach nachzukochen – so macht Kochen auch Koch-Anfängern richtig viel Spaß.

Auf 384 farbigen Seiten wird jedes Rezept kurz und bündig in Wort und Bild vorgestellt und erklärt. Und die wunderbaren Fotos der fertigen Gerichte machen sofort Appetit!

„Simplissime – Das einfachste Kochbuch der Welt. 200 neue Rezepte“ von J.-F. Mallet, erschienen im Oktober 2017 bei EMF, gebunden, 384 Seiten, 22 Euro, ISBN 978-3-86355-846-8

Herzlichen Dank an EMF für das bereitgestellte Besprechungsexemplar.

Carrie Mac: 100 schlimme Dinge, die mir bestimmt passieren – Rezension des Jugendromans

Carrie Mac hat sich schon immer gerne Dinge ausgedacht. Als Kind war sie notorische Lügnerin, heute ist sie Autorin und sie kann sich keinen Beruf vorstellen, für den sie besser geeignet wäre. Für ihre Jugendbücher wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ihr neuer Roman „100 schlimme Dinge, die mir bestimmt passieren“ erschien am 17. November 2017 bei rowohlt rotfuchs als Paperback. Empfohlen wird das Buch für junge Leser ab 14 Jahren.

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Inhalt:

«Mach dir keinen Kopf.»
«Nun übertreib mal nicht.»
«Denk einfach nicht mehr dran.»
Diese Sätze kann die 16-jährige Maeve nicht mehr hören. Seit Jahren schon leidet sie an zwanghaften Ängsten, und so sehr sie sich wünscht, sie könnte einfach damit aufhören – es geht nicht. Ständig rechnet sie mindestens mit dem Schlimmsten! Da hilft es nicht gerade, dass ihre Mutter, Maeves Fixpunkt, für sechs Monate als Katastrophenhelferin nach Haiti geht. Maeve wird zu ihrem Vater geschickt, dessen Haus gerade im Chaos versinkt, weil 1. Maeves sechsjährige Zwillingsbrüder in ihrer Vorstellung ständig Gefahr laufen, vor ein Auto zu geraten oder entführt zu werden, 2. ihre Stiefmutter kurz vor der Entbindung steht und auf einer (gefährlichen) Hausgeburt beharrt, und 3. ihr Vater seit einiger Zeit wieder dem Alkohol verfallen ist.
Dann trifft Maeve auf Salix, eine auf ganzer Linie faszinierende Straßenmusikerin, die anscheinend vor überhaupt nichts Angst hat. Und das ist gut, denn dieser Sommer bringt mehr Katastrophen mit sich, als selbst Maeve sich hätte ausmalen können.

Maeve leidet an einer schlimmen Angststörung und damit der Leser ihre Verhaltensweisen besser nachvollziehen und verstehen kann, wird auf den ersten Seiten des Romans ausführlich auf ihre Gedanken eingegangen, die sich oft im Kreis drehen. Je länger Maeve über eine Sache, die ihr Angst macht nachdenkt, desto größer wird ihre Angst davor.

Jedes Kapitel trägt als Überschrift ein Stichwort – das repräsentiert eine Situation oder Person, vor der Maeve Angst hat. Sie ist ein Mensch, der sich ständig zwischen krankhafter Angst und normaler Vorsicht bewegt.

Eingebettet sind Maeves Angstprobleme in eine Patchwork-Familie und das nimmt dem Buch den Ernst, denn oft gibt es auch sehr humorvolle Situationen. Letztendlich löst Maeve ihr Problem auf ihre ganz eigene Art.

„100 schlimme Dinge, die mir bestimmt passieren“ von Carrie Mac, erschienen im November 2017 bei rowohlt rotfuchs als Paperback, 352 Seiten, 12,99 Euro, ISBN 978-3499217715

Herzlichen Dank an rowohlt rotfuchs für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.