Archiv für den Monat März 2014

Minas Abenteuer – Der Baum der Wunder : Rezension des Hörspielmusicals

Am 1. März 2014 erschien im Der Audio Verlag das zauberhafte Hörspielmusical „Minas Abenteuer – Der Baum der Wunder“.  Gesprochen und gesungen wird die CD von prominenten Sprechern, wie Joko Winterscheidt, Jürgen Kluckert, Santiago Ziesmer und vielen anderen. Geeignet ist das Hörspielmusical für Kinder ab 6 Jahren.

Minas 1. Abenteuer

Mina geht auf ein ganz besonderes Internat. Schon die Reise dorthin war magisch. In einer verzauberten Postkutsche fuhr sie zur Musikschule Cantus Magus. Dort lernt Mina den kleinen Vampir Scott, ihre Zimmergenossin Amy und die furchtbar strenge Hausherrin Fräulein Balaleika kennen. Bald müssen die drei Freunde die Aufnahmeprüfung bestehen, von der ihre Zukunft mit viel Magie und Gesang abhängt.

Fazit

„Minas Abenteuer“ ist ein zauberhaftes Hörbuch mit vielen eingängigen Liedern und Melodien, die bereits ganz kleinen Kindern viel Freude machen. Die Geschichte ist leicht verständlich erzählt und entführt die kleinen Hörer in eine magische Welt. Die Stimmen der Sprecher sind vielen Hörern bestimmt aus Rundfunk und Fernsehen bekannt und haben dadurch einen hohen Wiedererkennungswert. Ein wirklich ganz wundervoller Auftakt für die neue Hörspielmusical-Reihe mit Mina, die ihren sehr günstigen Preis absolut wert ist.

„Minas Abenteuer – Der Baum der Wunder“ , Hörspielmusical erschienen am 1.März 2014 im DAV, 1 CD,  70 Minuten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-86231-389-1

Die Autorin bedankt sich beim DAV ganz herzlich für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright DAV

978-3-86231-389-1

 

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Michael Herzig: Frauen hassen – Rezension des Thrillers

Michael Herzig kennt die dunklen Seiten der Stadt Zürich bestens, seit er 15 Jahre im Sozialbereich arbeitete. Am 11. März 2014 veröffentlichte er seinen vierten Roman „Frauen hassen“ im Grafit Verlag.

Mythos Rocker

Die Zürcher Stadtpolizistin Johanna di Napoli wird für einen Undercover-Einsatz nach Deutschland geschickt. Dort soll sie eine Rockerbraut mimen und dadurch einem anderen Undercover-Beamten zu mehr Glaubwürdigkeit verhelfen. Der Einsatz endet allerdings in einem Fiasko, denn Johannas Tarnung fliegt auf. Ein Mann aus dem Bekanntenkreis der Rocker identifiziert sie als Polizistin. Außerdem wird sie verdächtigt, ein Verhältnis mit einem brutalen Gangster zu haben. Johanna erkennt, dass eine heiße Spur in dieser Ermittlung zurück in die Schweiz und damit zu einer unrühmlichen Episode in der Geschichte der Stadtpolizei Zürich führt. Leider übersieht sie dabei ein wichtiges Detail.

Fazit

Viele verschiedene Handlungsstränge verwirren den Leser am Anfang. Erst im weiteren Verlauf des Romans erkennt man die Zusammenhänge. Die Handlung punktet durch die realistische Beschreibung der Züricher Drogenszene sowie die unkonventionelle Protagonistin Johanna die Napoli. Der Spannungsbogen wird kontinierlich hoch gehalten und der Thriller endet in einem großartigen Finale ( welches allerdings ein  wenig vorhersehbar ist). „Frauen hassen“ ist ein gut gelungener Vertreter seines Genres!

„Frauen hassen“ von Michael Herzig, erschienen am  11. März 2014 im Grafit Verlag, gebunden, 347 Seiten, 19,99 Euro, ISBN 978-3-89425-671-5

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Grafit Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Grafit Verlag

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Priscille Sibley: Ich versprach dir die Liebe – Rezension des Romans

Priscille Sibley träumte schon lange davon, Schriftstellerin zu werden.  Mit ihrem Debüt-Roman „Ich versprach dir die Liebe“ bekam sie bereits vor der Veröffentlichung in den USA viel Aufmerksamkeit. Im Februar 2014 erschien dieser Roman in deutscher Sprache im Bastei Lübbe Verlag als Taschenbuch.

Eine alles entscheidende Frage

Elle liegt nach einem schrecklichen Unfall im Koma ohne jegliche Hoffnung auf Genesung.  Als besonders tragisch kommt hinzu, dass Elles Ehemann Matt von einer bestehenden Schwangerschaft erfährt. Obwohl sich Elle schon immer gegen lebensverlängernde Maßnahmen stellte, weigert sich Matt, die lebenserhaltenen Maschinen abstellen zu lassen. Was es für ihn bedeutet, über Leben und Tod eines geliebten Menschen, der keine Stimme mehr hat, entscheiden zu müssen, erzählt dieser Roman.

Fazit

In vielen Rückblicken erfährt man, wie sich Elle und ihr Mann kennen lernten und wie ihr bisheriges Leben aussah. Die tragische Geschichte rührt zu Tränen und berüht ganz tief im Herzen. Man befindet sich beim Lesen in einem Gewissenskonflikt und kann daher die Gedanken und Gefühle Matts genau nachvollziehen. Sibleys Debüt-Roman ist ganz großes Herz-Kino: traurig, romantisch, berührend und spannend!

„Ich versprach dir die Liebe“ von Priscille Sibley, erschienen im Februar 2014 im Bastei Lübbe Verlag, Taschenbuch, 447 Seiten, 8,99 Euro, ISBN 978-3-404-16942-9

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Bastei Lübbe Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Bastei Lübbe

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Wolfgang Hohlbein; Unheil – Rezension des Fantasy-Romans

Wolfgang Hohlbein begann 1982 sehr erfolgreich mit dem Schreiben von Fantasy-Romanen. Am 10. März 2014 erschien sein Vampir-Roman „Unheil“ im Piper Verlag als Taschenbuch.

Vampire mitten unter uns

Ein grausamer Killer namens „Der Vampir“  foltert seine Opfer grausam, bevor er ihnen das Blut aussaugt. Nachdem ihm die Ermittlerin Conny in einer Gothic-Disco auf die Spur kommt, ist auch sie ihres Lebens nicht mehr sicher.  Die schrecklichen Geschöpfe der Finsternis haben die Jagd auf sie eröffnet und konfrontieren Conny mit ihren schlimmsten Albträumen.

Fazit

Wer mit diesem neuen Hohlbein-Roman einen Fantasy-Thriller erwartet, wird leider enttäuscht. Es handelt sich hier eher um einen Krimi, der von viel Action durchsetzt ist. Obwohl der Roman einige Längen hat und zeitweise die Protagonisten ziemlich nervtötend sind, hat Hohlbein einen guten Krimi ohne Tiefgang für ein paar nette Lesestunden geschrieben. Leider reicht dieser Roman an Hohlbeins frühere Romane nicht heran. Für Hohlbein-Fans ist dieses Buch natürlich ein Muss.

„Unheil“ von Wolfgang Hohlbein, erschienen am 10. März 2014 im Piper Verlag als Taschenbuch, 640 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-492-26962-9

Die Autorin bedankt sich beim Piper Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Piper Verlag

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Marc Ritter/ Tom Ising: Das Allerletzte – Rezension des Sachbuchs

Der 1967 geborene Marc Ritter arbeitet sehr erfolgreich als Krimi- und Thrillerautor. Gemeinsam mit dem Art Director für Verlage, Tom Ising, veröffentlichte er sein informatives Sachbuch „Das Allerletzte“ im Oktober 2013 im Riemann Verlag.

Was man schon immer über den Tod wissen möchte

Dieses Buch ist eine brillante Auseinandersetzung über den Tod in all seinen Facetten. Angefangen mit einer To-Do-Liste für die ersten Dinge nach dem Tod eines Menschen über Sterbehilfe bis hin zu Ratschlägen, wie man seinen eigenen Sarg zimmert. Hier steht Praktisches neben Kuriosem. Dieses Buch meint es ernst und nähert sich von sieben Seiten sehr respektvoll dem Thema Tod. So findet jeder seinen ganz persönlichen Zugang zu einem wichtigen Thema, das noch immer verdrängt wird, obwohl es unausweichlich ist.

Fazit

Die beiden Autoren Ritter und Ising sprechen in diesem umfangreichen, kleinen Buch wirklich alle Aspekte im Bereich Tod und Sterben an. Versehen mit vielen skurrilen Bildern ist dieser handliche Ratgeber ein unverzichtbares Kompendium für jeden Menschen, der sich mit seiner eigenen Sterblichkeit auseinander setzen möchte. Dabei gehen die Autoren überraschend unterhaltsam vor, obwohl das Thema Tod doch ein sehr ernstes ist. Absolute Leseempfehlung!

„Das Allerletzte“ von Marc Ritter und Tom Ising, erschienen 2013 im Riemann Verlag, gebunden, 320 Seiten, 22,99 Euro, ISBN 978-3-570-50158-0

Die Autorin bedankt sich beim Riemann Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Riemann Verlag

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Fettnäpfchenführer Vietnam: Wo der Büffel zwischen den Zeilen grast – Rezension des Reiseführers

Seit 2009 ist die Schweizerin Anemi Wick als Journalistin, Multimedia-Produzentin und Reisende in Südostasien und Vietnam unterwegs. Gemeinsam mit David Frogier de Ponlevoy, der in Vietnam als freier Journalist und Reiseführer arbeitet, veröffentlichte sie 2013 ihren Reiseführer „Fettnäpfchenführer Vietnam“ im Conbook Verlag.

Fettnäpfchen lauern überall

In diesem lustigen Reiseführer nimmt sie Nina, die in Hanoi für eine deutsche Organisation tätig ist und der Vietnam-Tourist Florian, auf eine Reise durch das Labyrinth des vietnamesischen Großstadt-Lebens mit. Dabei zeigen die beiden  die häufigsten Missverständnisse und Irrtümer,  die einem Touristen begegnen können und erklären viele Fettnäpfchen, die in Vietnam auf den ahnungslosen Touristen lauern. Außerdem erhält man in diesem Buch einen Code zum kostenlosen Download  des E-Books.

Fazit

In diesem handlichen und sehr unterhaltsamen Reiseführer bekommt man einen Einblick in viele Alltagssituationen. Die beiden Autoren erklären, warum sich Vietnamesen auf eine bestimmte Art und Weise verhalten und wie man ihnen als Tourist respektvoll entgegen treten kann. Dieses informative Buch ist ein absolutes Muss für jeden Vietnam-Touristen, denn es kann dem Leser viele peinliche Momente während seiner Vietnam-Reise ersparen. Eine wunderbare und vor allen Dingen sehr nützliche Reiselektüre, die ihren günstiggen Preis mehr als wert ist!

„Fettnäpfchenführer Vietnam“ von Anemi Wick und David Frogier de Ponlevoy, erschienen 2013 im Conbook Verlag, gebunden, 272 Seiten, 11,95 Euro, ISBN 978-3943176506

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Conbook Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Conbook Verlag

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David Menasche: Davids Liste. Was bleibt, wenn ich gehe – Rezension

Als der Englisch-Lehrer David Menasche begann, dieses Buch zu schreiben, stand fest, dass er auf Grund seines unheilbaren Hirntumors die Veröffentlichung nicht mehr erleben würde. Sein Buch „Davids Liste“ über seinen unbändigen Lebenswillen wurde am 3. März 2014 in deutscher Sprache im MensSana Verlag veröffentlicht. Davids Krebs-Wachstum ist heute zum Stillstand gekommen.

Ein Mann lässt sich nicht unterkriegen

David wollte den Krebs bekämpfen und besiegen. Bevor er stirbt, wollte David unbedingt noch herausfinden, welche Spuren er als Lehrer mit seinem ganz besonderem Unterrichtsstil bei seinen Schülern hinterlassen hat. So startete er einen Facebook-Aufruf und bat seine ehemaligen Schüler, ihm ihre Couch für eine Nacht zur Verfügung zu stellen. Im November 2012 begann David seine Reise quer durch die USA, immer in dem Bewusstsein, dass er das nächste Etappenziel nicht mehr erreichen könnte.  Heute hat David Menasche seine Reise beendet und sein Tumor wächst zum Glück nicht weiter. Er hat bewiesen, dass man an sich selbst glauben und auch den Kampf gegen eine unheilbare Krankheit aufnehmen soll.

Fazit

David erstellte in seinen Unterrichtsstunden eine Prioritäten-Liste für seine Schüler, auf der eigene Lebenseinstellungen und Werte stehen, wie zum Beispiel:  Akzeptanz, Bildung, Liebe, Respekt und viele mehr. Diese Liste ist für jeden von uns relevant, denn damit kann man sein eigenes Leben und seine Wertvorstellungen noch einmal überdenken.  Davids berührendes Buch macht Hoffnung, denn es zeigt ganz deutlich, dass man den Glauben an sich selbst niemals verlieren sollte. In seinem Buch kommen auch viele seiner ehemaligen Schüler zu Wort, die erklären, weshalb David als Lehrer so beliebt war. Unbedingt lesen!

„Davids Liste. Was bleibt, wenn ich gehe“ von David Menasche, erschienen  am 03.03.2014 im MensSana Verlag, gebunden, 235 Seiten, 16,99 Euro, ISBN 978-3-426-65738-6

Bildnachweis: copyright MensSana

Die Autorin bedankt sich beim MensSana Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

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Antonia Meiners: Die Stunde der Frauen – zwischen Monarchie, Weltkrieg und Wahlrecht 1913-1919: Rezension

Antonia Meiners veröffentlichte bereits etliche Bücher und arbeitet als freie Lektorin für verschiedene Buchverlage. Im September 2013 erschien im Elisabeth Sandmann Verlag ihr Buch „Die Stunde der Frauen – zwischen Monarchie, Weltkrieg und Wahlrecht 1913 – 1919“.

Früher war die Welt noch in Ordnung

Im Jahr 1913 gab es Kaiser und Monarchien. Die Frauen trugen züchtige Kleidung und Bildung oder Selbständigkeit gab es in ihrem Leben nicht. Als 1914 der Krieg begann, mußten Frauen plötzlich Verantwortung übernehmen, denn man brauchte ihre Arbeitskraft in den Lazaretten und Fabriken. Als 1918 der Krieg vorbei war, war das Selbstbewußtsein der Frauen ein völlig anderes als vor dem Krieg. Antonia Meiners porträtiert in ihrem Buch bekannte und unbekannte Frauen anhand von privaten Fotos und vielen, bisher unveröffentlichten Dokumenten. Neben Porträts von Mata Hari, Käthe Kollwitz und Rosa Luxemburg findet der Leser auch Informationen zu Coco Chanel und Elsa Brandström.

Fazit

Antonia Meiners reich bebildertes Buch liefert viele informative Details zum Leben bekannter und weniger bekannter Frauen, die in der Zeit zwischen 1913 und 1919 lebten. Sie skizziert die persönlichen Veränderungen dieser Frauen während und nach des Krieges unter Berücksichtigung der gesellschaftspolitischen Gegebenheiten. Viele historische Fotos und Dokumente verdeutlichen den geschriebenen Text noch zusätzlich. Ein spannendes Buch, dass deutlich macht, wie der Krieg die Emanzipation der Frauen vor 100 Jahren förderte und nachhaltig veränderte.

„Die Stunde der Frauen“ von Antonia Meiners, erschienen 2013 im Elisabeth Sandmann Verlag, gebunden, 144 Seiten, 24,95 Euro, ISBN 978-3-938045-81-7

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Elisabeth Sandmann Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Elisabeth Sandmann Verlag

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Sarah Butler: Alice, wie Daniel sie sah – Rezension des Romans

Sarah Butler arbeitet als Geschäftsführerin eines Beraterunternehmens, das künstlerische und literarische Projekte betreut. „Alice, wie Daniel sie sah“ ist ihr Debüt-Roman, der am 3. März 2014 im Knaur Verlag veröffentlicht wurde. Die Übersetzung ins Deutsche stammt von Werner Löcher-Lawrence.

Ein Roman über Töchter und Väter

Der wohnungslose Daniel verbindet jeden Buchstaben mit einer Farbe . Seit langer Zeit geht er durch Londons Straßen und sammelt Papierschnitzel und anderen Müll in den Farben, die den Namen seiner Tochter bilden: Eisblau für A, Gold für L, Rosa für I, Dunkelblau für C, Grau für E. Das alles ergibt ihren Namen Alice.  Aus seinen Funden bastelt Daniel kleine Kunstwerke, die er für Alice in der Stadt verteilt, obwohl er sie nicht kennt. Eines Tages jedoch erhält er durch Zufall Alices Adresse.

Fazit

Der Roman ist abwechselnd aus Daniels und Alices Sicht geschrieben. Diese beiden Menschen sind untrennbar miteinander verbunden und ahnen es nicht. Sarah Butlers Erzählstil ist außergewöhnlich, denn sie beschreibt Situationen und Dinge mit Farben, die dem Empfinden eines Synästhetikers entsprechen. Man hofft und leidet mit den beiden Protagonisten und wünscht sich, dass sie sich endlich kennenlernen. Sarah Butler berüht mit dieser Geschichte den Leser, die außerdem auch noch eine Hommage an London ist. Ein interessant zu lesendes Buch, dass einige kleine Längen aufweist.

„Alice, wie Daniel sie sah“ von Sarah Butler, erschienen am 03.03.14 im Knaur Verlag, broschiert, 320 Seiten, 14,99 Euro, ISBN 978-3426514092

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Knaur Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Knaur Verlag

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Anna Hope: Abgesang – Rezension des Romans

Anna Hope ist von Beruf Schauspielerin. Nach verschiedenen Kurzgeschichten veröffentlichte sie am 7. März 2014 ihren Debüt-Roman „Hope“ im Kindler Verlag. Die Übersetzung ins Deutsche stammt von Judith Schwaab.

Herbst 1920 in London

Die englische Regierung lässt die Überreste eines unbekannten Soldaten exhumieren, um sie in 5 Tagen mit allen militärischen Ehren in der Westminster Abbey zu bestatten. In einer großen Zeremonie bringt man denToten von den Schlachtfeldern an der Somme nach London. In dieser Zeit versuchen drei Frauen mit ihrem großen Verlust fertigzuwerden. Adas achtzehnjähriger Sohn wird vermißt und sie kann sich nicht damit abfinden, dass er nicht mehr am Leben sein könnte. Die fast dreißigjährige, wohlhabende Lady Evelyn arbeitet seit dem Tod ihres Geliebten in einer Behörde, die Kriegsversehrten Renten zuteilt. Die neunzehnjährige Hettie hingegen kann man in einem eleganten Tanzpalast für einen Sixpence als Tanzpartnerin zu mieten. Seit ihr Bruder traumatisiert aus dem Krieg zurück kam, muss Hettie einen Teil des Familienunterhalts verdienen. Als sie einen reichen Mann kennenlernt, gibt es neue Hoffnung für sie, diesem Leben zu entkommen. Ein großes Geheimnis verbindet die Schicksale der drei Frauen. Eine von ihnen begibt sich auf Spurensuche in den Krieg zurück und erfährt von einem schrecklichen Erlebnis.

Fazit

Die Handlung des Romans „Abgesang“ bezieht sich auf einen Zeitraum von fünf Tagen, in denen der Leser die Sicht dreier Frauen auf die Schrecken und späteren Auswirkungen des Krieges miterleben lässt. Drei Einzelschicksale, die auf tragische Weise miteinander verbunden sind. Anna Hope fesselt den Leser mit ihrem berührenden Erzählstil, mit dem man sich sofort in die damalige Zeit zurück versetzt fühlt. Man fühlt und leidet mit den Protagonisten förmlich mit. Ein sehr emiotionaler Roman, der den Krieg und seine Folgen sehr gut nachvollziehbar beschreibt.

„Abgesang“ von Anna Hope, erschienen am 7. März 2014 im Kindler Verlag, gebunden, 416 Seiten, 19,95 Euro, ISBN 978-3-463-40322-9

Die Autorin bedankt sich beim Kindler Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Kindler Verlag

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