Archiv für den Monat April 2016

Elyas M`Barek. Die Biografie – von Luisa Schrader

Ganz neu im Riva Verlag erschien im April 2016 die Biografie „Elyas M`Barek“ von Luisa Schrader. Die 1984 geborene freie Autorin und Journalistin Luisa Schrader schreibt für Zeitungen und Zeitschriften über Alltagsphänomene und die schönen Dinge des Lebens.

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Spätestens seit dem Film Fack ju Göhte ist Elyas M’Barek auch international bekannt. Mädchen flippen völlig aus, wenn sie ihn sehen und Männer bewundern ihn für seine Coolness und sein Sixpack.

M’Barek, österreichisch-tunesischer Abstammung, lebt in München, wo er auch aufwuchs.Er ist ein smarter Typ, der genau weiß, was er will. Hier ist endlich das Buch, das uns den Filmstar näher heranzoomt und hinter den Erfolg des deutschen Schauspielers blickt.

Für jeden Fan des sympathischen Schauspielers ist diese Biografie ein absolutes Muss! Luisa Schrader erzählt, wie er zu dem heute berühmten Schauspieler wurde. Man erfährt viel über seine Familien, Kindheit und Schulzeit. M`Barek hat keine klassische Schauspielausbildung – er eignete sich seine Fähigkeiten durch das Schauspielen selbst an. Mit seiner Rolle als „Cem“ in der Vorabendserie „Türkisch für Anfänger“ begann seine unglaubliche Karriere.

Der Schreibstil ist leicht lesbar, nicht langweilig und humorvoll  – eine Biografie, besonders jüngere Leser sehr ansprechen wird!

„Elyas M`Barek. Die Biografie“ von Luisa Schrader, erschienen im April 2016 im Riva Verlag, Softcover, 160 Seiten, 5 Euro, ISBN 978-3-86883-614-1

Bildnachweis: copyright Riva Verlag

Herzlichen Dank an den Riva Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

„Voll ungechillt! Wie ich die Pubertät meiner Kinder überlebte“von Claudia Herrmann

Die 1980 geborene Claudia Herrmann erzählt in ihrem Buch „Voll ungechillt!“ wie sich ihr tägliches Zusammenleben mit pubertierenden Teenagern gestaltet. Erschienen ist das humorvolle Buch am 22. April 2016 bei rororo als Taschenbuch.

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Pubertät ist, wenn man die eigenen Kinder nicht wieder erkennt. Eben noch hat man sie in den Schlaf gewiegt, und auf einmal darf man ihr Zimmer nicht mehr betreten und die ganze Familie kommuniziert überwiegend per Kurznachricht. Claudia Herrmann hat gleich zwei Teenager zuhause. Sie nimmt’s mit Humor und erzählt in ihrem Buch vom Haarkult ihres Sohnes, veganen Ambitionen ihrer Tochter, Versetzungsgefahr, ersten Freunden und warum fast alles, was sie als Mutter dazu zu sagen hat, «voll ungechillt» ist. Und ihr Mann? Der sorgt sich vor allem wegen der Wasserrechnung angesichts des Duschverhaltens der beiden Chiller.

Jeder, der Kinder im Teenager-Alter hat, kennt die im Buch beschriebenen Situationen bestimmt sehr gut.  Die Pubertät ist eine ganz besondere Zeit, die sehr viel von Eltern abverlangt. Man sollte dabei nie vergessen, wie man sich selbst in dieser schwierigen Zeit fühlte und was man seinen Eltern zumutete.

Claudia Herrmann hat über ihre Erfahrungen mit ihren Kindern ein höchst unterhaltsames Buch geschrieben. Ich habe darin viele Situationen wiedererkannt, die auch bei uns zu Hause vorkamen. Und das Buch hat mich getröstet: es geht anderen Eltern genauso wie mir!

Kaum jemand, der Nachwuchs plant, kann sich vorstellen, wie schrecklich die Pubertät der eigenen Kinder einmal sein wird. Daher: unbedingt dieses Buch lesen!

„Voll ungechillt!“ von Claudia Herrmann, erschienen am 22. April 2016 bei rororo, Taschenbuch, 288 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3499631481

Bildnachweis: copyright rororo Verlag

Herzlichen Dank an rororo für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

„Zersetzt“ – True Crime Thriller von Michael Tsokos und Andreas Gößling

Der 1967 geborene Michael Tsokos ist Professor für Rechtsmedizin und ein international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Forensik. Seit dem Jahr 2007 leitet er das Institut für Rechtsmedizin der Charité. Seine bisher veröffentlichten Bücher über spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin wurden alle zu Bestsellern.

Der 1958 geborene promovierte Literatur- und Sozialwissenschaftler Andreas Gößling veröffentlichte unter Pseudonym und seinem eigenen Namen zahlreiche Sachbücher und verfasste Romane für jugendliche und erwachsene Leser.

Nach ihrem ersten True Crime Thriller „Zerschunden“ erschien am 1. April 2016 ihr zweiter Thriller aus der True Crime-Serie mit dem Titel „Zersetzt“ im Knaur Verlag.

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BKA-Rechtsmediziner Dr. Fred Abel arbeitet unter Hochdruck an einem großen Fall: Ein winziger Einstich in der Kniekehle eines Toten verrät ihm, dass einer der gefährlichsten Killer der letzten Zeit weiterhin sein Unwesen treibt. Doch bevor Abel ihn stoppen kann, wird er in heikler Mission in den osteuropäischen Pseudostaat Transnistrien geschickt. Dort soll er zwei Mordopfer identifizieren, die in Kalkfässern gelagert wurden und fast vollständig zersetzt sind. Plötzlich steht Abel im Fadenkreuz eines politischen Komplotts. Während einer mörderischen Verfolgungsjagd durch das transnistrische Grenzland muss er seine ganz besonderen Fähigkeiten einsetzen. Und gleichzeitig kämpft in Deutschland das jüngste Opfer des Psychopathen in einem Keller um sein Leben.

Auch im zweiten Buch der True Crime-Serie um Dr. Fred Abel verbindet das Autorenduo reale Kriminalfälle mit fiktiven Protagonisten – einfach genial!

Das Buch ist in drei Handlungsstränge unterteilt: im ersten reist Dr. Abel nach Transnistrien, um dort zwei Leichen zu identifizieren. Erschwert wird das Ganze durch die Aufsicht des osteuropäischen Geheimdienstes. Die beiden anderen Handlungsstränge befassen sich mit einem brutalen Mörder und seinen Opfern – nichts für schwache Nerven!

Auch dieser True Crime Thriller ist ein wahrer Pageturner, der beim Leser permanente Gänsehaut erzeugt. Er ist leicht lesbar, so dass auch Laien einen sehr guten und verständlichen Einblick in die Aufgaben eines Rechtsmediziners erhalten.

Da die Handlung vor der ersten Teil der Thriller-Reihe spielt, kann man beide Bücher unabhängig voneinander lesen.

Michael Tsokos und Andreas Gößling sind für mich eines der besten Thriller-Autoren-Duos Deutschlands – ganz große Thriller-Unterhaltung, die ihresgleichen sucht. Ich freue mich schon auf den nächsten Fred Abel-Band.

„Zersetzt“ – True Crime Thriller von Michael Tsokos und Andreas Gößling, erschienen am 1. April 2016 im Knaur Verlag, broschiert, 432 Seiten,  14,99 Euro, ISBN 978-3426518779

Bildnachweis: copyright Knaur Verlag

Herzlichen Dank an den Knaur Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

 

„Irisches Roulette“: Irland-Krimi von Hannah O`Brien

Die Journalistin und Autorin Hannah O’Brien schrieb mit “Irisches Verhängnis” den ersten Band ihrer neuen Krimi-Serie mit der Ermittlerin Grace O’Malley.Am 18. März 2016 erschien bei dtv der zweite Band der Shamrock-Reihe mit dem Titel „Irisches Roulette“. Der neue Fall für die Ermittlerin Grace O`Malley dringt tief in die innersten Kreise des Glücksspiels und Wettgeschäfts vor.

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Der Mitarbeiter eines Wettbüros, Tim Nolan, wird erschossen aufgefunden. Schnell wird klar, dass eine internationale Wett-Mafia hier am Werk war. Beim Finale im Gaelic Football, dem Highlight der irischen Sportwelt, wird augenscheinlich manipuliert und auch bei den Galway Races, dem berühmten Pferderennen, geht es nicht mit rechten Dignen zu.

Grace nimmt die Ermittlungen auf und stößt dabei auf ungeahnte Schwierigkeiten:der Besitzer des Wettbüros ist der Zwillingsbruder von Graces Kollegen Rory Coyne. Rory gilt ab sofort als befangen, ermittelt aber dennoch undercover.

Auch der zweite Krimi der Shamrock-Reihe hat mir wieder spannende Lesestunden beschert. Diesmal geht es um Wettbetrug im großen Stil und einen Mord. Neben dem recht hohen Spannungsbogen hat mich auch wieder das irische Lebensgefühl begeistert,  das die Autorin perfekt zum Leser transportiert.

Viele unerwartete Wendungen haben mich bis zum Ende rätseln lassen, wer hinter dem Mord an Tim Nolan steckt – es hätten so einige Leute ein Motiv haben können.

Ein Krimi, der bestimmt viele Irland-Fans begeistern wird. Lesenswert!

„Irisches Roulette“ von Hannah O`Brien, erschienen im März 2016 bei dtv, Taschenbuch, 416 Seiten, 9,95 Euro, ISBN 978-3423216319

Bildnachweis: copyright dtv

Herzlichen Dank an dtv für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

„Die Garnisonkirche Potsdam. Krone der Stadt und Schauplatz der Geschichte“ von Andreas Kitschke

Der 1955 geborene Andreas Kitschke ist in Potsdam als Dipl.-Ing. für Hochbau in Bauerhaltung und Denkmalpflege tätig. Für seine Verdienste um die wissenschaftliche Erforschung und Restaurierung sakraler Bauten und die Bewahrung des kulturgeschichtlichen Erbes wurde ihm 2004 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Sein Buch „Die Garnisonkirche Potsdam“ erschien 2015 im be.bra Verlag als gebundenes Buch.

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Die einen sehen in der Potsdamer Garnisonkirche ein Symbol für den preußischen Militarismus, den anderen gilt sie als eine der schönsten Barockkirchen Norddeutschlands und als Wahrzeichen – nicht nur Potsdams. Andreas Kitschke rekonstruiert in diesem reich bebilderten Band die bewegte Geschichte der Garnisonkirche – von ihrem Bau unter dem Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. über den Brand in der »Nacht von Potsdam«, den Einzug eines neuen Geistes nach dem Krieg bis zu ihrem abrupten Ende 1968 und den vieldiskutierten Wiederaufbauplänen.
Dabei richtet er seinen Blick nicht allein auf die Architektur, künstlerische Ausstattung und Bedeutung der Kirche im städtebaulichen Kontext des barocken Gesamtkunstwerkes Potsdam, sondern ebenso auf die historischen und kulturellen Ereignisse, die hier stattfanden.

Unterteilt ist das großformatige Buch in neun große Kapitel:

  • Vorwort des Autors
  • Potsdam und seine bekannteste Kirche
  • Der städtebauliche Kontext
  • Die Kirchenbauten der Potsdamer Garnison
  • Die Hof- und Garnisonkirche und ihre Ausstattung
  • Geschichtliche Ereignisse in der Garnisonkirche
  • Instandsetzungen und Umgestaltungen der Kirche
  • Epilog: Die neue Potsdamer Mitte
  • Anhang (Zeittafel, Pfarrer, Literatur, Personenregister usw.)

Wer sich für Potsdam interessiert, kommt an der Diskussion um den Wiederaufbau der Garnisonkirche nicht vorbei. Sie gilt für viele Menschen heute als Nazi-Bauwerk. Ob das wirklich der Tatsache entspricht? Kitschkes informatives Buch beleuchtet vor allem die Geschichte der Kirche, in der 1740 der Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. in der Gruft bestattet wurde.

Viele Farb- und s-w-Fotos verdeutlichen den geschichtlichen Kontext. Im Epilog sind auch viele neuere Fotos der näheren Umgebung der Garnisonkirche zu sehen. Das ist für mich besonders interessant, da ich vor kurzem in Potsdam war und in der Nähe der ehemaligen Garnisonkirche übernachtet hatte. Die Straßen und Gebäude in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Garnisonkirche habe ich nach der Lektüre des Buches mit völlig anderen Augen gesehen.

Mit diesem wunderbaren Bildband schrieb der Autor ein Plädoyer für den Wiederaufbau der geschichtsträchtigen Kirche. Ich gebe ihm in allen Punkten recht!

„Die Garnisonkirche Potsdam. Krone der Stadt und Schauplatz der Geschichte“ von Andreas Kitschke, erschienen 2015 im be.bra Verlag, Großformat, gebunden, 416 Seiten, 28 Euro, ISBN 978-3861246947

Herzlichen Dank an den be.bra Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Bildnachweis: copyright be.bra Verlag

Buchtipp: „Weltgeschichte to go“ von Alexander von Schönburg

Der 1969 geborene Autor Alexander von Schönburg war u. a. Redakteur der «FAZ» und Chefredakteur von «Park Avenue», seit 2009 ist er Mitglied der «Bild»-Chefredaktion. Seine Bücher «Die Kunst des stilvollen Verarmens» (2005), «Das Lexikon der überflüssigen Dinge» (2006), «Alles, was Sie schon immer über Könige wissen wollten, aber nie zu fragen wagten» (2008) und «Smalltalk» (2015) waren Bestseller. Am 22. April 2016 veröffentlichte er bei Rowohlt Berlin sein neues Werk mit dem Titel „Weltgeschichte to go“.

Am 3. Mai 2016 findet in Berlin in der Urania (An der Urania 17) um 19 Uhr 30 die Buchpremiere statt. Moderiert wird sie von Jens Bisky von der Süddeutschen Zeitung.

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Was hat aus Steinzeitmenschen mit Faustkeilen Großstadtmenschen mit Selfiesticks gemacht? Welches sind die «Big-Bang-Momente» der Weltgeschichte, die alles verändert haben? Und warum erkennt man die erst im Nachhinein, wenn es zu spät ist? Der Bestsellerautor Alexander von Schönburg führt kurzweilig und fundiert durch die Geschichte, er erzählt von den größten Helden und schlimmsten Übeltätern, erklärt die wichtigsten Ideen und die spektakulärsten Erfindungen der Menschheit. Ein ebenso unterhaltsamer wie tiefgründiger Blick auf die Weltgeschichte – von Adam bis Apple.

Selten hat Geschichte so viel Spaß gemacht! Mit diesem sehr unterhaltsamen Buch können sich sogar Jugendliche für Geschichte begeistern. Jedes Kapitel hat einen eigenen Schwerpunkt, z.B. die wichtigsten Städte der Menschheit oder die wichtigsten Erfindungen der Menschheit.

Der unterhaltsame Schreibstil ist sehr leicht lesbar, verständlich und nachvollziehbar – wenn alle Geschichtsbücher so geschrieben werden, wird sich bestimmt jeder für Geschichte interessieren.

„Weltgeschichte to go“ von Alexander von Schönburg, erschienen am 22. April 2016 bei Rowohlt Berlin, gebunden, 288 Seiten, 18 Euro, ISBN 978-3871348280

Herzlichen Dank an Rowohlt Berlin für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Rowohlt Berlin

 

„Dreimal Tote Tante. Ein Küsten-Krimi“ von Krischan Koch

Krischan Koch lebt dicht am Wasser in Hamburg. Dort arbeitet er als Filmkritiker für den NDR. Auf Amrum erfindet er die verrückt-bösen Kabarettprogramme für den „Hamburger Spottverein“ und schreibt dort auch seine Kriminalromane. Im März 2016 erschien bei dtv sein neuer Küsten-Krimi „Dreimal Tote Tante“.

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Große Aufregung in dem sonst so verschlafenen nordfriesischen Örtchen Fredenbüll: Im Jauchebecken des Schweinezüchters Schlotfeldt tauchen die Leichen zweier vermisster Frauen auf.
Pensionswirtin Renate verschwindet – und findet sich angekettet in einem Kellerverlies wieder. Für Dorfpolizist Thies Detlefsen ist klar: Ein wahnsinniger Frauenmörder geht um! »Kein Wunder«, meint
Piet Paulsen, »dat is wie in den Skandinavien-Krimis. Die dänische Grenze is ja nich weit weg.
Da kann schon mal wat rüberschwappen… «

Mit„Dreimal tote Tante“ liegt der vierte Fall für den Dorfpolizisten Thies Detlefsen vor. Der sehr unterhaltsame Krimi punktet mit seinem plattdeutschen Dialekt der Einheimischen und dem säschsischen Dialekt der Kellnerin Mandy, einer ehemaligen Eiskünstläuferin.

Die Ermittlungen in den Mordfällen stehen nicht im Mittelpunkt, eher das beschauliche Dorfleben und seine Einwohner. Eine richtig gute Krimikomödie mit viel Klatsch und Tratsch, eigenwilligen Protagonisten und ganz viel Wortwitz. Hier wird wirklich fast jedes Klischee bedient und man kommt zeitweise aus dem Schmunzeln nicht mehr hinaus.

Ein Regionalkrimi, der mir viele vergnügte Lesestunden beschert hat. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall für Thies Detlefsen!

„Dreimal Tote Tante“ von Krischan Koch, erschienen 2016 bei dtv, Taschenbuch, 288 Seiten, 9,95 Euro, ISBN 978-3-423-21633-3

Bildnachweis: copyright dtv

Herzlichen Dank an dtv für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

„Als Hemingway mich liebte“ – Roman von Naomi Wood

Die 1983 geborene Autorin Naomi Wood studierte in Cambridge und promovierte an der University of East Anglia. Ihre Recherchen für diesen Roman führten sie von der British Library zur Library of Congress und zu Hemingways Wohnsitzen und Lieblingsplätzen in Chicago, Paris, Antibes, Key West und Kuba. Erschienen ist ihr Roman „Als Hemingway mich liebte“ im März 2016 bei Hoffmann und Campe. Die Übersetzung ins Deutsche stammt von Gerlinde Schermer-Rauwolf und Robert A. Weiß.
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Im Sommer 1926 fahren Hemingway und seine Frau Hadley von Paris in ihr Haus in Südfrankreich. Sie verbringen ihre Tage mit Schwimmen, Bridge, Drinks und Hadleys bester Freundin Pauline. Dass sie zugleich Hemingways Geliebte ist, scheint Mrs. Hemingway Nr. 1 in Kauf zu nehmen – vorerst. Bald ist klar: Weder sie noch Pauline wird die letzte Ehefrau sein.
Basierend auf Briefen und anderen authentischen Quellen beschwört Naomi Wood nicht nur die immer wieder scheiternden Ehen des Schriftstellers herauf, sondern auch die Atmosphäre in den Kreisen der Bohème jener Zeit. Eine tragische, herzzerreißende, großartig erzählte Geschichte über das Scheitern vierer Frauen an einem charismatischen Mann und erfolgreichen Schriftsteller.
In diesem Roman geht es um Ernest Hemingway und seine vier Ehefrauen: Hadley, Pauline, Martha und Mary – vier Geschichten von Liebe und Leidenschaft, Eifersucht und Verrat. Aber auch um die Erkenntnis, dass man einen Schriftsteller wie Ernest Hemingway niemals für sich allein haben wird.
Fazit
In Rückblicken lernt der Leser chronologisch die vier Ehefrauen des berühmten Schriftstellers kennen und begleitet sie bei ihrem Kennenlernen, ihrem gemeinsamen Leben und natürlich dem Ende ihrer Ehen. Der Roman umfasst die Jahre 1926 bis 1961 (Tod von Hemingway). Erzählt wird jeweils aus der Sicht einer seiner Ehefrauen.
Frauen spielten schon immer eine große Rolle in Hemingways Leben, obwohl er sie schlug und zuviel Alkohol trank.
Gekonnt verbindet die Autorin geschichtlich belegte Fakten mit einer fiktiven Romangeschichte. Der Roman wirkt so real – das zeugt von einer brillanten Recherche und Einarbeitung dieser Quellen ins Buch.
Ein wunderbarer Roman, der mir den Schriftsteller Hemingway und natürlich seine Frauen näher gebracht hat. Gleichzeitig ein tolles Porträt der damaligen Zeiten – eindrucksvoll beschrieben.
„Als Hemingway mich liebte“ – Roman von Naomi Wood, erschienen 2016 bei Hoffmann und Campe, gebunden, 368 Seiten, 20 Euro, ISBN 978-3455405590
Bildnachweis: copyright Hoffmann und Campe
Herzlichen Dank an Hoffmann und Campe für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

National Geographic Kids: „echt gruselig!“ von Crispin Boyer

Für Kinder, die gern unheimliche und gruselige Geschichten lesen, gibt es seit März 2016 aus der Buchreihe National Geographic Kids ein neues Buch mit dem Titel „echt gruselig“:

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Auf insgesamt 176 reich bebilderten Seiten erfährt der junge Leser alles über Vampire, Hexen,  Mumien und Außerirdische. Das informative und sehr unterhaltsame Buch ist in 8 große Kapitel unterteilt:

  • Blutsaugende Bestien
  • Mordgierige Monster
  • Legendäre Ungeheuer
  • Hexenkunst und Zauberei
  • Geisterstunde
  • Das Grauen aus dem All
  • Grenzgebiete
  • Immer mit der Ruhe

Die Mischung der Geschichten und Artikel ist perfekt: Wissenschaft und unerklärliche Phänomene werden hier ausführlich beschrieben.

Geeignet ist das spannende Buch für junge Leser ab ca. 8 Jahren. Aber auch erwachsene Leser haben ihren Spaß an den unheimlichen Geschichten. Am Ende eines jeden Kapitels wartet ein Gruselthermometer des Agenten Schreck auf den Leser. Hier wird jedes vorgestellte Monster/Ungeheuer/Hexe in Rubriken zwischen Beunruhigend bis Hilfe! eingeteilt.

„echt gruselig“ aus der Reihe National Geographic Kids ist zum Preis von 14,99 Euro in jedem guten Buchhandel oder direkt im paninishop erhältlich.

Herzlichen Dank an panini für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Krimi – Das Magazin, 1. Ausgabe!

Ganz neu bei Panini Books gibt es ein Magazin für alle Krimi-Fans mit dem Titel „Krimi. Das Magazin“.

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Auf 68 farbigen Seiten findet der Krimi-Liebhaber jede Menge Informationen über neue Filme, Bücher, Interviews und vieles mehr.

Neben Klassikern des Krimi-Genres werden auch aktuelle Bücher und Filme rezensiert. In jeder Ausgabe gibt es zusätzlich einen Länderschwerpunkt mit ausführlichen Informationen, Tipps und Besonderheiten über die Krimi-Szene eines Landes. In Ausgabe 1 ist das Viktorianische London mit Sherlock Holmes der Themenschwerpunkt.

Für Tatort-Fans ist bestimmt die Reportage über Münster „Spurensuche in der Krimi-Hauptstadt Deutschlands“ sehr interessant. Natürlich fehlen hier auch nicht ausführliche Porträts über Prof. Dr. Karl-Friedrich Boerne und Kriminalhauptkommissar Frank Thiel.

Das neue Magazin „Krimi. Das Magazin“ ist zum Preis von 4,99 Euro in jedem guten Zeitschriftenhandel oder online im Paninishop erhältlich.

Die nächste Ausgabe von „Krimi. Das Magazin“ erscheint am 23. Juni 2016.

Bildnachweis: copyright Panini Books

Herzlichen Dank an Panini Books für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.