Archiv für den Monat September 2016

„Weiss für Wut“ – Thriller von Jari Järvelä

Der 1966 geborene Jari Järvelä arbeitete zunächst als Lehrer,  bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Sein Thriller „Weiss für Wut“ ist der Beginn einer Trilogie mit der Sprayerin Metro als Heldin. Er erschien im August 2016 bei carl`s books als broschierte Ausgabe. Die Übersetzung aus dem Finnischen stammt von Gabriele Schrey-Vasara.

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Die 19jährige Metro ist eine leidenschaftliche Street-Art-Künstlerin. Zusammen mit ihrem Freund Rust kundschaftete sie jeden Tag ungewöhnliche Orte aus, ums sich dort mit ihren gesprayten Kunstwerken zu verewigen.

Als die beiden eines Nachts beim Besprühen eines Eisenbahnwagons entdeckt werden, stirbt Rust bei der Auseinandersetzung mit den Männern des Sicherheitsdienstes. Metro kann jedoch fliehen. Ihre Trauer entlädt sich in einem wütenden Racheplan: sie will den Wachmann Jere, der ihren Freund auf dem Gewissen hat, mit ihren ganz eigenen Methoden das Leben zur Hölle machen.

Der rasante Thriller aus der Sprayer-Scene wird aus 2 Perspektiven erzählt: aus Metros und aus Jeres Perspektive. Obwohl der Leser dadurch ein und dieselbe Situation zwei mal liest, unterscheidet sie sich doch in den Gefühlen und Motiven der Protagonisten. So wird klar, das jeder der beiden bestimmte Situationen völlig anders einschätzt und natürlich auch dementsprechend handelt. Der Erzählstil ist durch diese Wiederholungen anfangs etwas gewöhnungsbedürftig.

Ingesamt ein recht brutaler und auch tragisch endender Thriller, der mich neugierig auf den zweiten Band gemacht hat.

„Weiss für Wut“ von Jari Järvelä, erschienen im August 2016 bei carl`s books, broschiert, 288 Seiten, 14,99 Euro, ISBN 978-3570585528

Bildnachweis: coypright carl`s books

Herzlichen Dank an carl`s books für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

 

 

Volker Gebhardt: Kleine Geschichte der Malerei. Ein Überblick vom Mittelalter zur Moderne

Der 1962 geborene Volker Gebhardt promovierte in Kunstgeschichte und Medizin. Nach mehrjährigem Forschungsaufenthalt am Warburg Institute in London arbeitete er als  Arzt. Bis 2003 war er als Programmleiter in verschiedenen Kunstverlagen tätig. Seither ist er freischaffender Autor und Journalist. Am 21. September 2016 erschien im Dumont Verlag sein Buch „Kleine Geschichte der Malerei“ als Taschenbuch-Neuausgabe.

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Jede Epoche hat ihre Möglichkeiten entwickelt, die Welt zu betrachten. Die Geschichte der Malerei ist auch eine Geschichte des Sehens. Die jeweilige historische Sicht auf Natur und Mensch bestimmt zu einem bedeutenden Teil die künstlerische Arbeit des Malers. Volker Gebhardt skizziert deshalb in seinem komprimierten und pointierten Übersichtsband die Kulturgeschichte einer jeden Epoche. Zudem porträtiert er ihre wichtigsten Vertreter und zeichnet die Entwicklung vom Rokoko zur Romantik, vom Realismus zum Jugendstil, vom Expressionismus bis 1945 und den Weg in die Abstraktion nach.

Unterteilt ist das informative Sachbuch in 8 große Kapitel:

  • Das Mittelalter
  • Spätmittelalter und Frührenaissance
  • Hochrenaissance und Manierismus
  • Barock – Die Kunst des 17. Jahrhunderts
  • Vom Rokoko zur Romantik
  • Vom Realismus zum Jugendstil
  • Die Kunst der Moderne
  • Die Malerei nach 1945

Eine Bibliographie sowie ein Personenregister der Künstler und Kunsttheoretiker runden das Buch ab.

Zu jeder Kunstepoche sind viele berühmte und bekannte Abbildungen der Werke verschiedener Künstler im Buch zu sehen.Der Autor erklärt leicht verständlich die unterschiedlichen Maltechnikern jeder Epoche.

Man muss den Übersichtband nicht unbedingt chronologisch lesen, sondern kann anhand des Personenregisters und der Kapitelüberschriften ganz gezielt nach einem Künstler suchen.

Für jeden Kunst- und Malerei interessierten Leser bietet „Kleine Geschichte der Malerei“ einen umfassenden Überblick über alle Tendenzen, Epochen und ihre wichtigsten Vertreter.

„Kleine Geschichte der Malerei“ von Volker Gebhardt, erschienen am 21. September 2016 im Dumont Verlag als Taschenbuch, 228 Seiten, 14,99 Euro, ISBN 978-3832163815

Bildnachweis: copyright Dumont Verlag

Herzlichen Dank an den Dumont Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Cornelia Funke: Drachenreiter – Die Feder eines Greifs

Cornelia Funke begann mit dem Schreiben im Alter von 35 Jahren. Davor studierte sie Pädagogik studiert und anschließend Buchillustration an einer Kunstfachhochschule. Als Cornelia Funke dann als Kinderbuchillustratorin arbeitete, gefielen ihr die Texte vieler Bücher nicht, die sie bebildern sollte. Ihr Ehrgeiz war geweckt: Sie begann selbst mit dem Schreiben. Inzwischen sind ihre Bücher in mehr als 35 Sprachen übersetzt, einige von ihnen wurden verfilmt oder für die Theaterbühne adaptiert. 19 Jahre nach dem ersten Band „Drachenreiter“ erschien am 26. September 2016 im Dressler Verlag die Fortsetzung mit dem Titel „Drachenreiter – Die Feder eines Greifs“. Empfohlen wird der Kinderroman für junge Leser/innen ab 10 Jahren.

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Zwei Jahre nach ihrem Sieg über Nesselbrand wartet auf den 14jährigen Ben, Barnabas und Fliegenbein ein neues Abenteuer: Der Nachwuchs des letzten Pegasus ist bedroht! Nur die Sonnenfeder eines Greifs kann ihre Art noch retten. Gemeinsam mit einer fliegenden Ratte, einem Fjordtroll und der nervösen Papageiin Lola Grauschwanz reisen die Gefährten nach Indonesien. Auf der Suche nach dem gefährlichsten aller Fabelwesen merken sie schnell: sie brauchen die Hilfe eines Drachens und seines Kobolds.

Fast zwei Jahrzehnte nach dem ersten Drachenreiter-Buch geht die Buchreihe endlich weiter! Man macht die Bekanntschaft von vielen neuen phantastischen Wesen und begleitet Ben auf einem neuen aufregenden Abenteuer.

Der Schreibstil ist leicht lesbar, fesselnd und wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Sofrt nach ein paar Sätzen ist man mitten im Abenteuer – so bildhaft wird alles erzählt. Da der erste Drachenreiter-Band schon 19 Jahre alt ist, gibt es im Roman einige, gut dosierte Rückblicke. Meine Kinder haben sich über die witzigen Wortkreationen der Lola Grauschwanz  kaputt gelacht.

Die wunderschönen Illustrationen auf fast jeder Buchseite zeigen die Fabelwesen in ihrer ganzen Schönheit – eine wundervolle Ergänzung zum Text.

Das phantasievolle Kinderbuch hat nicht nur unsere Kinder total in seinen Bann gezogen, auch mich hat es den Alltag komplett vergessen lassen. Ich konnte kaum mit dem Lesen aufhören. Ich hoffe sehr, dass es noch einen weiteren Drachenreiter-Band geben wird!

„Drachenreiter – Die Feder des Greifs“, erschienen am 26. September 2016 im Dressler Verlag, gebunden, 400 Seiten, 18,99 Euro, ISBN 978-3791500119

Bildnachweis: copyright Dressler Verlag

Herzlichen Dank an den Dressler Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

„Troublemaker – Wie ich Hollywood und Scientology überlebte“ – von Leah Remini

Leah Remini ist bestimmt vielen Lesern als die lustige Carrie Haffernan in der Sitcom „King of Queens“ bekannt. Von ihrem privaten Schicksal wissen allerdings nur wenige: Die US-Schauspielerin war seit ihrer Kindheit Mitglied bei Scientology. Ihr Leben lang wurde sie mit der Sektenlehre indoktriniert, doch ihre Zweifel an den kontroversen Aktionen und Repressionen von Scientology wuchsen stetig. 2013 brach sie mit der Glaubensgemeinschaft und schaffte es damit, sich aus ihren Fesseln zu befreien. Über ihre Erlebnisse mit Scientology schrieb sie ein Buch „Troublemaker – Wie ich Hollywood und Scientology überlebte“. Veröffentlicht wurde der erschreckende Erfahrungsbericht am 12. September 2016 im mvg-Verlag.

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Leah Reminis Kindheit bei Scientolgy bestand aus Arbeit. Sie mußte bereits als 13jährige 14 Stunden am Tag für einen Hungerlohn von 13 Euro pro Woche arbeiten. Kleine Kinder wurden in einer Art Kita abgegeben, die aus einem Zimmer bestand, in dem sie ca. 15 Stunden von einem Teenager ohne Erfahrung in der Kinderbetreuung überwacht wurden.

Wenn Leah nicht zur Zufriedenheit ihres Vorgesetzen arbeitete, wurde sie mit drastischen Strafen belegt, z.B. wurde sie auf offenem Meer aus einem Boot geworfen. Strafen bekam sie auch ständig wegen eigentlich völlig normaler Dinge, wie z.B. einer Schmerzmitteleinnahme während der Geburt ihrer Tochter.

Gemeinsam mit ihrem Ehemann Angelo Págan entschied sie sich nach Jahren, die Glaubensgemeinschaft zu verlassen. Ausschlaggebend für ihren Entschluss war vor allen Dingen der Aspekt, dass sie überhaupt keine Zeit für ihre Tochter hatte, da sie sich tagtäglich neben ihrer Arbeit mindestens 3,5 Stunden mit Scientology befassen musste.

Auch heute noch wird die Schauspielerin von Scientology überwacht. Viele Freunde haben sich seit ihrem Austritt aus der Religionsgemeinschaft von ihr abgewendet und bezeichnen sie als Feind.

Mit ihrem sehr detailliertem und schonungslos offenem Erfahrungsbericht läßt Leah Remini den Leser hinter die Kulissen von Scientology blicken. Es ist einfach nur schockierend, wie dort mit Menschen und der Achtung von Menschen umgegangen wird.

Ein Erfahrungsbericht, den jeder lesen sollte, der sich für Scientology interessiert.

„Troublemaker“ von Leah Remini, erschienen am 12. September 2016 im mvg Verlag, gebunden, 280 Seiten, 19,99 Euro, ISBN 978-3868826937

Bildnachweis: copyright mvg Verlag

Herzlichen Dank an den mvg Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

 

Maria Sanchez: Warum wir ohne Hunger essen. Die wahren Gründe für Essdrang und Übergewicht

Die 1968 in Málaga geborene Maria Sanchez kam im Alter von 5 Jahren nach Hamburg. Dort lebt und arbeitet sie als Heilpraktikerin für Psychotherapie in einer eigenen Praxis. Außerdem hält sie Vorträge und gibt Seminare in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ihr neues Sachbuch „Warum wir ohne Hunger essen“ erschien im August 2016 im Königsfurt-Urania Verlag als gebundenes Buch.

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Maria Sanchez hilft mit einem völlig neuen Ansatz Menschen ihr Gewicht zu reduzieren. Dabei schaut sie hinter die Kulissen der Essprobleme. Die Antwort auf die Frage „Warum essen wir, wenn wir keinen Hunger haben?“ ist der Schlüssel zum Abnehmerfolg. Denn sie führt zu den tieferliegenden Problemen für Essattacken und Übergewicht.

Die Autorin weiß wovon sie spricht, denn sie selbst hat 30 Kilo abgenommen.  Denn wenn das. was bei einem Essanfall vor sich geht, präsent sein darf, braucht man nicht mehr zu essen, um unangenehme Empfindungen zu mildern.

Anhand zahlreicher Zuschriften zu ihrer Radiosendung „Durch dick und dünn mit Maria Sanchez“ erklärt sie anhand konkreter Fallbeispiele ihr erfolgreiches Abnehm-Konzept. Und sie gibt überraschende Antworten, die psychologisch fundiert sind.

Endlich ein Ratgeber, der den Ursachen für emotionale Fressanfälle auf den Grund geht und Tipps gibt, die wirklich etwas bewirken. Hier findet jeder, der aus psychologischen Gründen immer wieder zum Kühlschrank rennt, Antworten, denn die Autorin weiß aus eigener Erfahrung, woher der ständige Drang nach Essen kommen kann.

Ein sehr motivierendes Buch, das wirksam beim Abnehmen hilft! Lesenswert!

„Warum wir ohne Hunger essen“ von Maria Sanchez, erschienen im August 2016 im Königsfurt-Urania Verlag, gebunden, 240 Seiten, 19,99 Euro, ISBN 978-3868261448

Bildnachweis: copyright Königsfurt-Urania

Herzlichen Dank an Königsfurt-Urania für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Veranstaltungshinweis:

Maria Sanchez live in Köln am 11. Oktober um 19 Uhr

Maria Sanchez spricht im Studio DuMont (Breite Str. 72, 50667 Köln) darüber, warum sie gegen Diäten ist und zeigt Wege aus der Essfalle auf.

 

Dem Abgrund so nah (Danny-Trilogie, Band 2) von Jessica Koch

Die 1982 geborene Autorin Jessica Koch begann bereits in der Schulzeit mit dem Schreiben. Zu Beginn ihrer Ausbildung zur Bauzeichnerin lernte sie im Herbst 1999 den Deutsch-Amerikaner Danny kennen. Mit ihm erlebte Sie die Geschichte hinter «Dem Horizont so nah». Es dauerte fast 13 Jahre, bis sie sich traute, mit ihrem Manuskript an die Öffentlichkeit zu gehen. Mit ihrem Buch „Dem Abgrund so nah“ erzählt Jessica Koch jetzt die Geschichte von Dannys schrecklicher Kindheit. Erschienen ist das Buch am 21. September 2016 im rororo Verlag als Taschenbuch.

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Achtung Spoiler:

Danny ist gerade zehn Jahre alt, als sein Leben nach dem Tod seines kleinen Bruders aus den Fugen gerät.
Seine Familie zieht daraufhin aus den USA nach Deutschland. Dannys Vater Aiden ertränkt seinen Kummer in Alkohol und fällt zurück in Verhaltensmuster, von denen er glaubte, sie vor der Ehe endgültig abgelegt zu haben, denn er ist pädophil veranlagt und saß deshalb auch schon im Gefängnis. Danny ist seinem Vater und dessen perversen Gelüsten schutzlos ausgeliefert. Aber er gibt nicht auf und belegt Kampfsportkurse in der Hoffnung, sich irgendwann gegen seinen Vater wehren zu können.
Bei einem Sommercamp lernt der 13jährige Danny die fast gleichaltrige Französin Dominique kennen. Ihre Liebe hilft ihm, sich von seiner Familie – und damit aus der Dunkelheit, die sein junges Leben prägt – zu lösen. Es beginnt ein Kampf um Anerkennung, Freiheit, Gerechtigkeit – und um die Liebe.

Dieses Buch ist wirklich keine leichte Lesekost und ich musste es sehr oft beiseite legen. Wie kann ein junger Mensch bloß dieses grauenhafte Schicksal aushalten und ertragen? Das habe ich mich ständig beim Lesen gefragt.

Und warum hat nie irgendjemand etwas bemerkt? Das Buch zeigt ganz deutlich, dass man auf seine Mitmenschen und vor allem auf Kinder achten sollte. Lieber einmal zuviel nachgefragt, als geschwiegen!

Eine absolut unglaubliche Geschichte, die mich sehr betroffen gemacht und berührt hat.

„Dem Abgrund so nah“ von Jessica Koch, erschienen am 21. September 2016 bei rororo, Taschenbuch, 336 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3499290879

Bildnachweis: copyright rororo

Herzlichen Dank an rororo für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

 

 

Sonderheft „Galileo genial“: Expedition zu 50 Weltwundern

Zum vierten Geburtstag des Infotainment-Print-Magazins „Galileo genial“ erschien brandneu am 27. September 2016 das exklusive Sonderheft „Galileo genial – 50 Weltwunder“, das die Leser auf eine spannende Expedition zu 50 genialen Weltwundern mitnimmt.

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Bildnachweis: copyright Egmont Ehapa Media

Auf 60 farbigen Seiten werden nicht nur die Weltwunder der Antike, sondern auch aktuelle Phänomene der Menschheit, des technischen Fortschritts und des Tierreichs in allen Details erklärt und mit tollen Fotografien ergänzt.

Das Sonderheft zum erfolgreichen TV-Wissensmagazin auf ProSieben schafft damit einen riesigen Überblick über atemberaubende Weltwunder und regt zum Schmökern, Staunen und Diskutieren an.

Als besonderes Highlight enthält das Sonderheft ein XXL-megaposter mit einer faszinierenden Weltkarte, die den Leser zu einer eindrucksvollen Reise durch die ganze Welt einlädt.

Das Sonderheft Galileo genial richtet sich vorrangig an junge Leser/innen ab 7 Jahre. Doch auch Jugendliche und Erwachsene finden in diesem Sonderheft viel Neues und Interessantes. Das Galileo genial Sonderheft 50 Weltwunder kostet 3,99 Euro und ist ab sofort im Handel und im Ehapa-Shop unter http://www.ehapa-shop.de/galileo-genial erhältlich.

Möchtet ihr das Sonderheft 50 Weltwunder gewinnen? Wir dürfen 2 Exemplare unter unseren Lesern verlosen.

Schreibt bitte bis zum 4. Oktober 2016 eine Mail an:

produkttestlounge@gmail.com, Verwendungszweck „Galileo“ und vergeßt eure Adresse nicht.

Die glücklichen Gewinner werden hier am 5. Oktober 2016 bekannt gegeben und per Mail benachrichtigt. Viel Glück!

Herzlichen Dank an Egmont Ehapa Media für die Bereitstellung der Rezensions- und Verlosungsexemplare.

Simon Beckett: Die Chemie des Todes – Audiobook (Platin Edition) von Audiobuch Verlag

Am 5. September 2016 erschien im Audiobuch Verlag die Platin Edition des Hörbuchs „Die Chemie des Todes“ von Simon Beckett.  9 ungekürzte CD`s mit Bonus-Material (Autoren- und Sprecherinterview) enthält die Platin Edition.

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Gelesen wird das Hörbuch von Johannes Streck, der vielen Hörern als Fernsehschauspieler bekannt ist.

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David Hunter war Englands berühmtester Rechtsmediziner. Nach dem Tod seiner Frau und seiner Tochter hat er sich nach Devonshire in ein kleines Dorf zurückgezogen und arbeitet  als Assistent eines Landarztes.

Als spielende Kinder die Leicher einer Schriftstellerin entdecken, gerät David unter Mordverdacht, da die Tote mit ihm befreundet war.  Doch als die Polizei herausfindet, das David früher eine Koryphäe auf dem Gebiert der Rechtsmedizin war, soll er der überforderten Provinz-Gerichtsmedizin helfen.Und es ist Eile geboten, denn es verschwindet eine weitere junge Frau. Eine fieberhafte Suche beginnt, um sie noch lebend zu finden. Gleichzeitig bricht im Dorf eine Hexenjagd los. Der fanatische Pfarrer hetzt die Leute gegen David auf.

„Die Chemie des Todes“ ist ein hochspannender Thriller, der von Johannes Streck im Hörbuch perfekt umgesetzt wird. Seine wandlungsfähige Stimme macht das Zuhören zum Vergnügen und läßt die immerhin 9 Audio-CD`s an keiner Stelle langweilig werden.

Für mich ist dieses Hörbuch ein richtiger Hörgenuss, bei dem ich mich sehr gut unterhalten fühle.

Die hochwertige Platinum-Edition eignet sich auch sehr gut als Geschenk ( Weihnachten kommt auch dieses Jahr ganz bestimmt!).

„Die Chemie des Todes“ von Simon Beckett, Platin Edition des Hörbuchs erschienen am 5. September 2016 bei Audiobuch, 9 CD`s, 708 Minuten, 19,95 Euro, ISBN 978-3899649468

Bildnachweis: Coverabbildung copyright Audiobuch

Herzlichen Dank an Audiobuch für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Krimi – Das Magazin, Ausgabe 3 (Okt./Nov.2016)

Am 22. September 2016 erschien bei Panini Comics die 3. Ausgabe des neuen Magazins für alle Krimi-Fans „Krimi – Das Magazin“.

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Auf 68 farbigen Seiten findet der Krimi-Liebhaber jede Menge Informationen über neue Filme, Bücher, Interviews und vieles mehr.

Neben Klassikern des Krimi-Genres werden auch aktuelle Bücher und Filme rezensiert. Themenschwerpunkt der 3. Ausgabe ist der Kinofilm „Inferno“.

Ein Interview mit der Krimi-Autorin Nele Neuhaus und der forensischen Psychologin Lydia Benecke sind die weiterten Highlights im Heft. Für Tatort-Fans dürfte der ausführliche Bericht über die 1.000 Tatort-Folge sehr interessant sein. Und auch ein spannender Rätsel-Krimi fehlt nicht.

Die 3. Ausgabe des neuen Magazins „Krimi. Das Magazin“ ist zum Preis von 4,99 Euro in jedem guten Zeitschriftenhandel oder online im Paninishop erhältlich.

Die nächste Ausgabe von „Krimi. Das Magazin“ erscheint am 24. November 2016.

Bildnachweis: copyright Panini Books

Herzlichen Dank an Panini Books für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Sunshine Girl: Die Heimsuchung – Jugendroman von Paige McKenzie

Als Tochter einer Schauspielerin verbrachte Paige McKenzie ihre Kindheit auf Filmsets.  Mit 16 stellte sie den youtube-Channel „The Haunting of Sunshine Girl online“ –  und generiert damit jeden Monat Millionen von Klicks. Sie selbst ist Miterfinderin, Co-Produzentin und Hauptdarstellerin der Serie und sie arbeitet unermüdlich daran, die Fanbase weiter wachsen zu lassen. Ihr Jugendroman „Sunshine Girl: Die Heinsuchung“ , den sie zusammen mit Alyssa Sheinmel schrieb,  erschien im August 2016 im bloomoon Verlag als gebundenes Buch. Die Übersetzung ins Deutsche stammt von Doris Hummel. Empfohlen wird der Jugendroman für Leser/innen ab 14 Jahren.

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Kurz nach ihrem sechzehnten Geburtstag zieht Sunshine mit ihrer Mutter Kat vom sonnigen Texas ins verregnete Washington. Obwohl Sunshine adoptiert ist verbindet sie mit ihrer Mutter ein besonders enges Band – sie ist ihre beste Freundin und engste Vertraute. Doch von dem Moment an, in dem die beiden in ihr neues Haus gezogen sind, weiß Sunshine, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist.

Die Welt ist dunkler und kälter geworden und auch wenn ihre Mutter Kat, die voll und ganz von ihrem neuen Job im Krankenhaus in Beschlag genommen ist, es nicht wahrhaben will: Etwas an ihrem neuen Zuhause fühlt sich einfach nur gruselig an. Und die Dinge werden immer merkwürdiger: Türen schließen sich von selbst, kalter Wind zieht durch geschlossene Fenster, nachts hört Sunshine Lachen und Seufzen – doch niemand glaubt ihr. Ihre Mutter und selbst ihre beste Freundin in Texas vermuten einfach nur einen schlimmen Fall von Heimweh.

Als die Geister immer bedrohlicher werden und Sunshine erkennt, dass Kat in großer Gefahr schwebt, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen – und ihre Mutter vor einem Schicksal bewahren, dass schlimmer ist als der Tod.

Der Roman beginnt mit recht gruseligen Begebenheiten, danach hält sich der Gruselfaktor leider in Grenzen.

Erzählt wird der Plot in der Ich-Form aus Sunshines Sicht. So nimmt man als Leser ganz nah an ihren Gefühlen und Gedanken teil. Obwohl es sich hier eher um einen leicht gruseligen Roman als ein Gruselbuch handelt und die Erwartungen dahingehend leicht enttäuschend sind, liest sich der Roman flüssig und hat mich mit etlichen spannenden Momenten ganz gut unterhalten. Das Ende kommt mit einem grandiosen Showdown daher, der neugierig auf den Fortsetungsband macht.

Der Roman ist der Auftaktband zu einer dreiteiligen Reihe und ich werde auf jeden Fall auch den nächsten Band lesen, da ich mit anderen Erwartungen an das Buch herangehe.

„Sunshine Girl: Die Heimsuchung“ von Paige McKenzie, erschienen im August 2016 bei bloomoon, gebunden, 336 Seiten, 16,99 Euro, ISBN 978-3845814032

Bilndachweis: copyright bloomoon

Herzlichen Dank an bloomoon für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.