Archiv für den Monat März 2016

„V5N6. Tödliches Fieber“ – Thriller von Louise Welsh

Die 1965 geborene Autorin Louise Welsh hat Geschichte studiert und acht Jahre in einem Antiquariat gearbeitet. Ihre Romane wurden alle von der Kritik hoch gelobt. Im Februar 2016 erschien ihr neuer Thriller „V5N6. Tödliches Fieber“ im Verlag Antje Kunstmann.

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Oberflächlich betrachtet hatten die drei Amokläufe in London in diesem heißen Sommer nichts mit den späteren Ereignissen zu tun, aber für Stevie Flint waren sie wie ein Menetekel für das, was noch kommen sollte.
Als ihr Freund sie versetzt und sie ihre Sachen aus seiner Wohnung holen will, findet sie ihn tot in seinem Bett. Kurz danach wird sie krank. Hohes Fieber, Erbrechen, Schüttelfrost. Als sie nach Tagen wieder mühsam auf die Beine kommt, hört sie, dass sich in London ein tödliches Virus verbreitet: Am »Schwitzfieber« sterben die Leute in wenigen Tagen, die Krankenhäuser und Leichenhallen sind bereits überfüllt.
Stevie Flint kümmert das nicht, sie hat eine eigene Mission. Auch wenn es in einer Stadt voller Toter nicht nach einem Mord aussieht: Sie ist überzeugt, dass der Tod ihres Freundes Dr. Simon Sharkey weder auf das Virus noch auf Selbstmord zurückzuführen ist und macht sich auf die Suche nach seinem Mörder. Diese wird für sie zu einem Wettlauf gegen den Tod, der mitten ins Herz einer sterbenden Stadt führt.

Die Mischung aus Krimi und Endzeitroman erzählt von einem Land im Ausnahmezustand. In England wütet eine grauenvolle Epidemie, an der viele Menschen sterben, andere aber Amok laufen. Nichts ist mehr sicher. Forscher versuchen verzweifelt ein Gegenmittel gegen das Virus zu finden, scheitern aber kläglich. Bis zum Ende des Thrillers ist nicht klar, woher das Virus kommt.

Als Stevie die Krankheit überlebt, macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder ihres Freundes. Doch es gibt immer noch Menschen, die die Wahrheit hinter Dr. Shakeys Tod unbedingt vertuschen wollen und Stevie verfolgen.

Der Thriller ist so spannend – ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Erschreckend ist die Beschreibung des Endzeit-Szenarios, in der Menschen nur noch an sich selbst denken und jede geltende Regel außer Kraft gesetzt wird.

Am Ende gibt es keine Auflösung für die Entstehung des Virus. Da es sich um eine Trilogie handeln soll, darf man gespannt auf die nächsten beiden Teile sein. Ich freue mich schon sehr darauf, denn der erste Teil hat mir viele hochspannende Lesestunden beschert.

„V5N6. Tödliches Fieber“ Thriller von Louise Welsh, erschienen im Februar 2016 im Verlag Doris Kunstmann, gebunden, 352 Seiten, 19,95 Euro, ISBN 978-3956140907

Herzlichen Dank an den verlag Doris Kunstmann für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Bildnachweis: copyright Doris Kunstmann

 

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Libba Bray: The Diviners – Die dunklen Schatten der Träume

Libba Bray ist die Autorin von mehreren Theaterstücken und einigen Kurzgeschichten. Mit ihrem Roman „The Diviners – Die dunklen Schatten der Träume“ liegt jetzt der Nachfolgeband von „The Diviners – Aller Anfang ist böse“ vor. Erschienen ist der Roman Ende 2015 bei dtv junior. Die Übersetzung ins Deutsche stammt von Barbara Lehnerer und Bernadette Ott. Empfohlen wird der Roman für Leser ab 14 Jahren.

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New York, 1927: Nachdem Evie O’Neill durch ihre besondere Fähigkeit, Gegenständen die intimsten Geheimnisse ihrer Besitzer zu entlocken, einen Serienkiller zur Strecke gebracht hat, ist sie zur landesweiten Berühmtheit avanciert. Während sie ihren Ruhm als America’s Sweetheart in ihrer eigenen Radioshow genießt, braut sich das Unheil über New York und dem ganzen Land zusammen: Mehr und mehr Leute fallen einer mysteriösen Schlafkrankheit zum Opfer. Die Ärzte sind ratlos, eine medizinische Ursache ist nicht zu finden. Jetzt ruht alle Hoffnung auf den Diviners, denn sie können in die Träume anderer Menschen eindringen und so hoffentlich die Ursache der Krankheit identifizieren und ausschalten. Doch was sie dort vorfinden, übersteigt ihre schlimmsten Befürchtungen.

Die Handlung des zweiten Bandes der Tetralogie schließt sich nahtlos an den ersten Band an. Man trifft hier wieder auf Evie und ihre Freunde Sam, Jericho, Henry und Theta sowie als Neuzugang die behinderte Chinesin Ling Chan. Auch sie besitzt eine außergewöhnliche Begabung, denn sie ist eine Traumwandlerin.

Der Roman teilt sich in viele Handlungsebenen und Einzelhandlungen auf. Zeitlich sind die Handlungen wieder Anfang des 20. Jahrhunderts angesiedelt. Die Autorin vermittelt sehr gut den besonderen Flair dieser Zeit. Man merkt, dass sie sehr gut recherchiert hat, denn ob Umgebung, Kleidung oder Lebensstil – alles wirkt sehr authentisch.

Auch der zweite Band der Tetralogie hat mich wieder gefesselt und in seinen Bann gezogen. Allerdings erfordern die vielen Protagonisten und Handlungsstränge ein hohes Maß an Konzentration beim Lesen. Richtig Fahrt nimmt die Handlung erst nach der Hälfte des Buches auf – das ist ein wenig schade. An den ersten Band mit dem Thema „Serienkiller“ kommt der zweite Teil spannungsmäßig nicht ganz heran – dennoch ein toller Roman mit außergewöhnlichen Protagonisten und einer Krimihandlung, die mit Übernatürlichem punktet.

„The Diviners – Die dunklen Schatten der Träume“ von Libba Bray, erschienen 2015 bei dtv junior, gebunden, 800 Seiten, 21,95 Euro, ISBN 978-3-423-76120-8

Herzlichen Dank an dtv junior für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright dtv junior

 

„Neuntöter“ – Thriller von Ule Hansen

Hinter dem Pseudonym Ule Hansen stecken Astrid Ule und Eric T. Hansen. Zusammen verfassten sie bereits mehrere Dreh- und Sachbücher. „Neutöter“ ist ihr erster gemeinsamer Thriller. Veröffentlicht wurde das Buch im Februar 2016 bei Heyne.

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Berlin, Potsdamer Platz. Beim Klettern auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Als die menschenscheue Fallanalystin Emma Carow auf den Fall angesetzt wird, ist ihr schnell klar, dass er für ihre Karriere entscheidend ist. Doch je fester sie sich verbeißt, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen.

Der Regional-Thriller enthält viel Lokalkolorit und die Autoren beschreiben sehr gut die Tatorte und Berliner Stadtteile. Einheimische werden bestimmt den einen oder anderen Tatort wieder erkennen.

Emma Carow ist eine zutiefst traumatisierte Person, die durch eine Vergewaltigung Probleme mit sozialen Kontakten hat. Sie ist eine Einzelgängerin, die in ihrem Beruf als Fallanalystin zu den Besten ihrer Branche gehört. Manchmal handelt sie jedoch sehr unrealistisch und bringt sich selbst in Gefahr.  Zeitweise haben mich ihre Handlungen etwas genervt – sie ist nicht unbedingt ein Sympathieträger.

Der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig: kurze und abgehackte Sätze. Da die Handlung aber sehr spannend ist, habe ich mich  darauf eingelassen und es nicht bereut! Die Handlung ist tempo- und actionreich und hoch spannend. Am Ende löst sich alles logisch auf.

Ich hoffe auf einen neuen Fall für Emma Carow, denn ihre Person hat noch viel Entwicklungspotenzial.

„Neuntöter“ -Thriller von Ule Hansen, erschienen im Februar 2016 bei Heyne, broschiert, 496 Seiten, 16,99 Euro, ISBN 978-3453438040

Herzlichen Dank an Heyne für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Heyne

 

Buchtipp: „Schicksalsorte der Deutschen.: 55 Orte, die Geschichte machten“

Am 1. März 2016 erschien im Palm Verlag das großformatige Buch „Schicksalsorte der Deutschen“ von Brigitte Beier, Beatrix Gehlhoff und Ernst Christian Schütt.

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Unterteilt ist das ausführliche Buch in 5 große Kapitel:

  • Antike
  • Mittelalter
  • Neuzeit
  • Moderne
  • 21. Jahrhundert

Am Ende des Buches rundet eine Übersichtskarte der 55 Schicksalsorte den Inhalt noch einmal ab.

Wer hat nicht vom Johann- Gutenberg-Gymnasiums in Erfurt gehört, in dem 2002 ein schrecklicher Amoklauf stattfand?  Und das Brandenburger Tor in Berlin dürfte auch jedem Leser ein Begriff sein.

Jeder, der mehr über die Hintergründe der 55 Schicksalsorte lesen möchte, wird in diesem tollen Buch auf jeden Fall fündig. Zu jedem erwähnten Ort gibt es Zeichnungen und Fotos, die das geschriebene Wort noch zusätzlich verdeutlichen.

Auch für den Geschichtsunterricht ist das informative Sachbuch sehr hilfreich, denn Schüler finden hier jede Menge Hintergrundinfos zu wichtigen Orten der Deutschen Geschichte und Neuzeit.

Die Unterteilung der 240 Seiten in große Kapitel erleichtert das Suchen bestimmter Orte. Man muss die Kapitel auch nicht konsequent hintereinander lesen, sondern kann quer lesen und sich die interessanten Orte herauspicken!

Ein sehr ansprechend gestaltetes Sachbuch, dass man immer wieder gern zur Hand nimmt!

„Schicksalsorte der Deutschen. 55 Orte, die Geschichte machten“, erschienen am 1. März 2016 im Palm Verlag, Großformat, gebunden, 240 Seiten,  24,95 Euro, ISBN 978-3944594415

Herzlichen Dank an den Palm Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildanchweis: copyright Palm Verlag

 

„Sterbegeld“ – Kriminalroman von Judith Winter

Bevor sich die 1969 geborene Autorin Judith Winter selbständig machte, arbeitete sie jahrelang in einem bekannten wissenschaftlichen Institut. Im Dezember 2015 veröffentlichte sie im dtv den 3. Teil der Krimiserie mit Emilia Capelli und Mai Zhou als Komissarinnen unter dem Titel „Sterbegeld“.

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Ein kleiner Junge wählt den Polizei-Notruf. Doch als die Beamten ankommen, finden sie das Kind und seine Familie ermordet vor.

Acht Monate später: die Ermittlerinnen Emilia Capelli und Mai Zhou stehen vor einem schwierigen Fall. Ihr Kollege Thorsten Mohr wird bei einer Razzia getötet. Kurz vor seinem Tod hat Mohr offenbar seine Schutzweste ausgezogen, doch warum? Seine Kollegen stehen vor einem Rätsel. Bald deutet alles auf eine undichte Stelle in den eigenen Reihen hin.

Zur selben Zeit wird der Fall der ermordeten Familie wieder aufgerollt. Möglicherweise wurde damals der falsche Täter verhaftet. Capelli und Zhou ermitteln in zwei Fällen von höchster Brisanz.

Auch der dritte Fall für Capelli und Zhou hat mich mit seinen detailreichen Beschreibungen und komplizierten Fällen in den Bann gezogen. Geschickt wechselt die Autorin zwischen verschiedenen Schauplätzen und Ermittlungsfällen. Dabei wird der Erzählschwerpunkt auf die vielfältige Ermittlungsarbeit gelegt. In diesem Krimi ist nichts vorhersehbar und genau das macht den großen  Spannungsbogen aus.

Die Protagonisten handeln nachvollziehbar und mittlerweile nähern sich die beiden Ermittlerinnen auch einander an und ergänzen sich sehr gut. Das Privatleben von Capelli und Zhou nimmt keinen großen Raum ein – das sticht deutlich aus der Masse der anderen Krimis positiv heraus. Unterhaltsam sind die chinesischen Sprichwörter, die Capelli von Zhou lernt.

Leider konnte ich mit dem Titel „Sterbegeld“ des Krimis nicht sehr viel anfangen. Ich finde, er hat keinen Bezug zur Handlung.

Ein spannender Krimi, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat! Ich freue mich  schon auf den nächsten Fall mit Capelli und Zhou!

„Sterbegeld“ – Kriminalroman von Judith Winter, erschienen 2015 bei dtv, Taschenbuch, 464 Seiten, 9,95 Euro, ISBN 978-3-423-21616-6

Herzlichen Dank an dtv für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright dtv

Panini Comics: Batgirl – Die Neuen Abenteuer 1

Am 15. März 2016 erschien bei Panini Comics der Softcoverband „Batgirl – Die neuen Abenteuer 1“:

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Auf 148 farbigen Seiten könnt ihr alles über Barbara Gordon und ihr neues Leben in Burnside lesen. Dort kämpft sie natürlich auch weiter als Batgirl gegen das Böse. Sie muss gegen Daten-Piraten und Anime-Schurkinnen antreten und wird bald zum gefeierten Star der Szene. Doch es gibt jemanden, der auch das letzte Geheimnis über sie weiß und dieses Wissen digital gegen sie einsetzt.

Geschrieben wurden die trendigen Geschichten von Cameron Stewart und Brenden Fletcher. Die gelungenen Zeichnungen stammen von Cameron Stewart, Babs Tarr, Irene Koh und anderen.

Wer schon immer einmal wissen wollte, wie Batgirls neues Leben in Burnside abläuft und wer hinter den fiesen digitalen Aktionen steckt, sollte diesen neuen Comic-Band auf keinen Fall verpassen!

Das Softcover ist zum Preis von 16,99 Euro im Handel oder online im Panini Shop erhältlich.

Herzlichen Dank an Panini Comics für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Bildnachweis: copyright Panini Comics

Neuerscheinung: „Glücksbärchis – Willkommen im Wolkenland“ – Magazin zur Kultserie im KiKa

Am 31. März 2016 erscheint ein neues Kindermagazin bei Ehapa: „Glücksbärchis – Willkommen im Wolkenland“ lautet der Titel des Kindermagazins mit einer Welt voller Rätsel, Bastelideen, Mal- und Lesespaß. Das neue Kindermagazin ist zum Preis von 3,50 Euro im Handel erhältlich.

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Das niedliche Magazin richtet sich an Mädchen und Jungen im Alter von 3 bis 5 Jahren. Neben aufregenden Glücksbärchi-Abenteuern gibt es im Heft ein tolles Poster und Antworten auf viele Fragen, wie z.B. „Welches Glücks-Bärchi bist du?“ oder „Was bedeutet Freundschaft?“.

Die Ausgabe 1/2016 hat als Extra ein Walkie-Talkie-Set, mit dem die Kinder spielen und Abenteuer mit ihren Freunden erleben können.

Ein tolles Kinder-Magazin für alle, die die süßen, bunten Bärchen lieben und mit ihnen neue Abenteuer erleben wollen.

Möchtet ihr die 1. Ausgabe des Glücksbärchi-Magazins gewinnen? Egmont Ehapa Media stellte uns 3 Exemplare zur Verlosung zur Verfügung! Um zu gewinnen, schreibt bis zum 6. April 2016 eine Mail an  pressebuero.pagenhardt@gmail.com,  Verwendungszweck „Glücksbärchi“. Vergeßt eure Adresse nicht!

Die glücklichen Gewinner werden hier am 7. April 2016 bekannt gegeben und per Mail benachrichtigt! Viel Glück!

„Das Mädchen, das den IS besiegte. Faridas Geschichte“ von Farida Khalaf

Farida lebt in Kocho, einem beschaulichen Dorf im irakischen Sindschar-Gebirge. Gerade hat sie die vorletzte Klasse der Oberschule beendet und freut sich auf die Sommerferien. Doch dieses Jahr ist alles anders: Im August 2014 überfallen IS-Kämpfer Faridas Heimat. Die Anhänger des Terrorstaats treiben alle Dorfbewohner zusammen, töten die Männer und verschleppen die Frauen. Monatelang wird Farida von ihnen als Sklavin gehalten – und erlebt dabei Unvorstellbares. Aber eines Tages wagt sie die Flucht, zusammen mit fünf anderen Mädchen, die sie anführt.

Über ihre schrecklichen Erlebnisse hat die junge Jesidin zusammen mit Andrea C. Hoffmann ein Buch geschrieben: „Das Mädchen, das den IS besiegte“ lautet der Titel. Erschienen ist das bewegende Dokument im Januar 2016 bei Bastei Lübbe

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Jeden Tag schockieren die Taten des IS aufs Neue. Besonders Frauen haben unter den menschenverachtenden Taten des IS und seiner Anhänger massiv zu leiden. Doch es gibt Frauen und Mädchen, deren Wille nicht gebrochen wurde und die dem Terror-Regime entkommen konnten. Eine von ihnen ist Farida Khalaf.

Ihre Geschichte zeigt die Unmenschlichkeit und Grausamkeiten des IS. Frauen werden als Ware betrachtet, mit der  man nach Belieben verfahren kann. Obwohl Farida Khalaf aufs Grausamste gedemütigt und mishandelt wurde, hatte sie dennoch die Kraft und den Mut, ihre Flucht zu planen und letztendlich auch durchzuführen. Meine Hochachtung vor dieser Frau!

Die Beschreibungen im Buch sind wirklich sehr schwere Kost und kaum zu ertragen. Ich musste mein Lesen oft unterbrechen. Getröstet hat mich bei all dem Schrecklichen, das der jungen Frau widerfahren ist: sie lebt heute in Sicherheit in Deutschland!

„Das Mädchen, das den IS besiegte“ von Farida Khalaf, erschienen 2016 bei Bastei Lübbe,  gebunden, 253 Seiten, 19,99 Euro, ISBN 978-3431039450

Herzlichen Dank an Bastei Lübbe für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Bastei Lübbe

Der Tod kann mich mal! – 12 schwer kranke Jugendliche erzählen ihre Geschichte

Die Journalistin und Autorin Kira Brück porträtiert in ihrem ersten Buch 12 schwer kranke Jugendliche, indem diese selbst zu Wort kommen. Erschienen ist das beeindruckende Buch am 15. März 2016 bei Eden Books.unnamed

Die schwer kranken Jugendlichen haben Krankheiten, vor denen sich alle fürchten: Darmkrebs, Leukämie oder schwere Herzfehler. Doch sie verlieren nicht ihren Lebensmut und stellen sich tapfer ihrem Schicksal.

Die jungen Menschen sprechen über Schmerzen, Trauer und das ganz normale Teenager-Dasein. Auch Eltern und Experten kommen in diesem Buch zu Wort.

Ein Buch über das Leben und nicht über den Tod – es gibt Mut und zeigt, dass es sich auch mit einer schlimmen Krankheit lohnt zu kämpfen. Oft musste ich beim Lesen das Buch zur Seite legen, so sehr haben mich die Schicksale der jungen Menschen bewegt. Ich bewundere sie für ihre Stärke und ihre Hoffnung.

Dieses Buch sollte jeder lesen, der gegen eine schwere Krankheit kämpft oder ein Angehöriger eines Schwerkranken ist, denn es gibt dem Leser ein hoffnungsvolle Sicht auf das Leben!

„Der Tod kann mich mal!“ von Kira Brück, erschienen am 15. März 2016 bei Eden Books, gebunden, 224 Seiten, 19,95 Euro, ISBN 978-3-959100-36-6

Herzlichen Dank an Eden Books für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Eden Books