Schlagwort-Archive: Ullstein Verlag

„Die Bernsteinbraut“ – historischer Roman von Gabriele Breuer

Bereits im zarten Alter von 7 Jahren wollte Gabriele Breuer ihren ersten Roman schreiben. Als sie bemerkte, wieviel Arbeit darin steckt, gab sie ihr Vorhaben erst einmal auf. Erst als Erwachsene erinnerte sie sich wieder an ihr Vorhaben und veröffentlichte 2010 ihren Debüt-Roman. Ihr historischer Roman „Die Bernsteinbraut“ erschien 2015 im Ullstein Verlag als Taschenbuch.

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Rügen um 1300

Die junge Kaufmannstochter Antonia muss auf Wunsch ihres Bruders Severin, nach dem plötzlichen Tod des Vaters, den herrischen Conrad von Drachenfels heiraten und mit ihm ins Siebengebirge ziehen. Dort trifft sie den ehemaligen Bernsteintaucher Jaramir und verliebt sich in ihn. Bald muss sie feststellen, dass er mit anderen Männern verschleppt wurde und für ihren Mann in einem Steinbruch arbeitet. Antonia fasst einen mutigen Plan, die Menschen zu befreien, obwohl der brutale Conrad sie zu entdecken droht. Allen Widrigkeiten zum Trotz ist sie entschlossen, den anderen Gefangenen zu helfen und mit Jaramir glücklich zu werden. Um ihrem Schicksal zu trotzen, muss Antonia schließlich all ihren Mut aufbringen.

Fazit

Der bildhafte und leicht lesbare Schreibstil Gabriele Breuers hat mich direkt in die damalige Zeit zurück versetzt.

Mit einer spannenden Handlung, die auch ganz viel Liebe und Romantik beinhaltet, hat mich der Roman bestens unterhalten. Ich konnte mich beim Lesen sehr gut in Antonia hinein versetzen und habe mit ihr gebangt, gehofft und gelitten. Im Fokus des Romans steht die Liebesgeschichte zwischen Antonia und Jaramir, die mit allen Mitteln für ihre Liebe kämpfen.

Sehr gut wird in diesem Roman deutlich, welche Rechte Frauen damals hatten bzw. nicht hatten: ihr Leben wurde immer von Männern bestimmt.

Ein schöner Liebesroman vor einem historischen Hintergrund – kurzweilig und unterhaltsam!

„Die Bernsteinbraut“ – historischer Roman von Gabriele Breuer, erschienen 2015 im Ullstein Verlag als Taschenbuch, 384 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3548287119

Herzlichen Dank an den Ullstein Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Ullstein Verlag

 

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„Der Jahrhundertsturm“ – historischer Roman von Richard Dübell

Der 1962 geborene Autor Richard Dübell landet mit seinen historischen Romanen regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Inzwischen ist er auch als Krimi-Autor bekannt. Sein neuer Roman „Der Jahrhundertsturm“ erschien am 6. Februar 2015 im Ullstein Verlag.

Deutschland anno 1840

Ganz Deutschland befindet sich im Umbruch. Auch drei junge Leute müssen ihren eigenen Weg finden. Alvin von Briest versucht auf Rat seines Freundes Otto von Bismarck , beim Militär Karriere zu machen. Alvins Freund Paul Baermann stammt aus einer gutbürgerlichen Familie und lebt für den Fortschritt und die Eisenbahn. Beide sind in die Französin Louise Ferrand verliebt, die für Gerechtigkeit und Frieden kämpft. Sie heiratet jedoch Alvin von Briest, obwohl ihr Herz Paul gehört.

Fazit

Richard Dübell verbindet in diesem opulenten Historienroman historisch belegte Ereignisse mit dem Schicksal von drei jungen Menschen in München, Berlin und Paris. Thematisiert wird vor allem die Entwicklung der Eisenbahn sowie die Revolution im Jahr 1848.

Durch das Auftreten Otto von Bismarcks im Roman werden historisch belegte Fakten erklärt und für den Leser leicht verständlich – man fühlt sich beim Lesen in diese wichtige Zeit der sozialen Reformen zurückversetzt.

Obwohl das Buch über 1.000 Seiten hat, liest es sich sehr flüssig und ist an keiner Stelle langweilig oder langatmig. Das liegt vor allem an Dübells informativen und spannenden Erzählstil. Kurze Kapitel mit unterschiedlichen Erzählperspektiven halten die Spannung zusätzlich hoch.  Sehr anschaulich beschreibt der Autor geschichtlich relevante Ereignisse. Man merkt, dass dem Roman eine umfassende Recherche zu Grunde liegt  Seine sympathischen Protagonisten handeln nachvollziehbar und man kann sich gut mit ihnen identifizieren.

Für Fans historischer Romane ein unbedingtes Muß!

„Der Jahrhundertsturm“ – historischer Roman von Richard Dübell, erschienen im Februar 2015 im Ullstein  verlag, Taschenbuch, 1.056 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 9783548286648

Herzlichen Dank an den Ullstein Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Bildnachweis: copyright Ullstein Verlag

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„Luzifers Töchter“ – historischer Roman von Gabriele Breuer

Gabriele Breuer arbeitet in einem Seniorenheim und schreibt nur in ihrer Freizeit. Ihr neuer historischer Roman „Luzifers Töchter“ erschien am 7. Januar 2015 im Ullstein Verlag als Taschenbuch.

Köln im 13. Jahrhundert

Vom Hunger geplagt, schließen sich die verwaisten Zwillingsschwestern Yda und Griet einem Wunderheiler an. Als Yda ernsthaft erkrankt, verliert Griet beinahe jede Hoffnung. Bis sie sich in den jungen Henkersknecht Luca verliebt. Noch während Luca versucht, Yda zu heilen, wird Köln plötzlich belagert – und die Schicksalsgemeinschaft verliert sich in den Wirren aus den Augen.

Fazit

Im 13. Jahrhundert wurden Zwillinge als Kinder des Teufels angesehen. Die Zwillingsschwestern Yda und Griet werden daher nach dem Tod ihrer Eltern von ihrem Oheim verstoßen und schließen sich dem Bader Quirin an. Sie verbringen fortan ihr Leben mit kleinen Gaunereien. Als sie dem Henkersknecht Luca begegnen, verliebt sich Yda in ihn. Doch diese Liebe steht unter keinem guten Stern, denn auch ein reicher Patrizier möchte die junge Frau für sich gewinnen.

Der Leser begleitet die beiden Schwestern durch ein Leben voller Entbehrungen und Wirrungen. Zeitweise sind die Schilderungen der damaligen Zustände, der Kämpfe und Hinrichtungen sehr brutal. Die Autorin schafft es mit ihren detailreichen Beschreibungen, das Kopfkino beim Leser in Gang zu setzen. Ich mochte das Buch nicht eher aus der Hand legen, bis ich das Ende gelesen hatte.

Für Fans spannender historischer Romane ein unbedingtes Muß!

„Luzifers Töchter“ – historischer Roman von Gabriele Breuer, erschienen am 7. Januar 2015 im Ullstein Verlag, Taschenbuch, 416 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3548286464

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Ullstein Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Ullstein Verlag

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„Das Hexenmedaillon“ – historischer Roman von Johanna Geiges

Johanna Geiges hat jahrelang als Drehbuchautorin für große Fernsehproduktionen gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Ihr neuer historischer Roman „Das Hexenmedaillon“ erschien im Dezember 2014 im Ullstein Verlag.

Süddeutschland anno 1203

Bei Nacht und Nebel bringt der Graf von Melchingen seine Tochter in ein Nonnenkloster. Abeline ist in höchster Gefahr: Sie hat das zweite Gesicht und könnte wie ihre Mutter als Hexe angeklagt werden. Der Vater wähnt sie in Sicherheit, aber im Kloster herrschen strenge Regeln – und die grausame und fanatische Schwester Hiltrud. Zum Glück findet Abeline eine unerwartete Verbündete: Die Alchemistentochter Magdalena verhilft ihr zur Flucht. Zusammen schlagen sich die Freundinnen bis zum Bodensee durch, doch die Häscher der Äbtissin sind ihnen schon auf den Fersen …

Fazit

Der temporeiche und spannende Historienroman „Das Hexenmedaillon“ fesselt den Leser von Anfang bis Ende. Die Autorin versteht es perfekt, die Handlungen der Protagonisten so zu beschreiben, dass sofort das eigene Kopfkino läuft.  Der Roman ist an keiner Stelle langatmig oder langweilig – ganz im Gegenteil. Das mittelalterliche Leben und die damaligen Hexenverfolgungen werden glaubhaft und realistisch beschrieben, so dass man sich beim Lesen in diese Zeit zurück versetzt fühlt.

Absolute Leseempfehlung für Fans historischer Romane!

„Das Hexenmedaillon“ – historischer Roman von Johanna Geiges, erschienen im Dezember 2014 im Ullstein Verlag, Taschenbuch, 480 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3548286518

Herzlichen Dank an den Ullstein Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Bildnachweis: copyright Ullstein Verlag

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„Engelsgleich“ – Thriller von Martin Krist

Der 1971 geborene, erfolgreiche Autor Marcel Feige schreibt unter seinem Pseudonym Martin Krist hochspannende Thriller. Sein neuestes Werk mit dem Titel „Engelsgleich“ erschien im Dezember 2014 im Ullstein Verlag.

Ein komplizierter Fall für Paul Kalkbrenner

In Berlin wird Hauptkommissar Paul Kalkbrenner zu einem Tatort auf einem Fabrikgelände gerufen. Dort befindet sich die verstümmelte Leiche einer jungen Frau. Aus einem nahe gelegenen, stinkenden Kloakebecken werden weitere Kinder-Leichen geborgen. Kalkbrenner und seine Kollegin Sera Muth fragen sich, ob auch die  verschwundene Merle unter den Toten ist, die von ihrer Pflegemutter Juliane Kluge verzweifelt gesucht wird.

Fazit

Im neuen Thriller von Martin Kirst verbinden sich mehrere unterschiedliche Handlungsstränge zu einem rasanten Thriller. Im ersten Erzählstrang geht es um einen grausigen Tatort, an dem viele verstümmelte Leichen in einem Kloakebecken gefunden werden. Der zweite Erzählstrang handelt von der spurlos verschwundenen Merle und ihrer sichtlich realitätsfernen Pflegemutter. Ein weiterer Teil des Thrillers befasst sich mit Anezka, die ihren Peinigern mit Hilfe eines fremden Mannes entkommen kann. Und schließlich gibt es auch noch den Kriminellen Markus Kühn, der in dubiose Drogengeschäfte involviert ist.

Durch die vielen Schauplätze und Perspektivwechsel hat der Thriller einen sehr hohen Spannungsbogen, der an keiner Stelle abflacht und das Buch zum wahren Pageturner macht. Obwohl der Roman durch seine vielen Erzählstränge sehr komplex ist, verliert man als Leser nicht den Überblick.

Martin Krist steht für harte, brutale Thriller, die nichts für schwache Nerven sind. Diesem Anspruch wird er in „Engelsgleich“ wieder einmal gerecht. Unbedingte Leseempfehlung!

„Engelsgleich“ – Thriller von Martin Krist, erschienen im Dezember 2014 im Ullstein Verlag, Taschenbuch, 576 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 9783548286396

Herzlichen Dank an den Ullstein Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Bildnachweis: copyright Ullstein Verlag#

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Die Lebenden und die Toten – Kriminalroman von Nele Neuhaus

Nele Neuhaus erreichte mit dem 2010 erschienenen Kriminalroman „Schneewittchen muss sterben“ den großen Durchbruch als eine der erfolgreichsten Krimiautorinnen Deutschlands. Außerdem schreibt die passionierte Reiterin Pferde-Jugendbücher und unter ihrem Mädchennamen Nele Löwenberg Unterhaltungsliteratur. Ihre Bücher erscheinen in über 20 Ländern.Ihr neuer Kriminalroman „Die Lebenden und die Toten“ erschien im Oktober 2014 im Ullstein Verlag.

Nichts ist so wie es den Anschein hat

Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff will gerade in die Flitterwochen fahren, als sie ein Anruf erreicht: In der Nähe von Eschborn wurde eine ältere Dame aus dem Hinterhalt erschossen. Kurz darauf ereignet sich ein ähnlicher Mord: Eine Frau wird durch das Küchenfenster ihres Hauses tödlich getroffen. Beide Opfer hatten keine Feinde. Warum mussten ausgerechnet sie sterben? Der Druck auf die Ermittler wächst schnell. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein fahnden nach einem Täter, der scheinbar wahllos mordet – und kommen einer menschlichen Tragödie auf die Spur.

Fazit

Im siebten Fall für Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein müssen sich die beiden Ermittler mit dem brisanten Thema der Organspende befassen. Wie in den Vorgängerbänden erfährt auch hier der Leser einiges über das Privatleben der beiden Kommissare.

Mehrere Handlungsstränge werden pefekt miteinander verbunden, während der Täter bis zum Schluss völlig im Ungewissen bleibt. Es gibt mehrere Absätze in Kursivschrift – diese geben die Perspektive des unbekannten Täters wieder und steigern gekonnt die Spannung. Am Ende stellt es sich heraus, dass alles völlig anders ist, als es den Anschein hatte.

Ein absolut fesselnder Krimi, der perfekt in die Winterzeit passt, da seine Handlung ebenfalls im Dezember spielt!

„Die Lebenden und die Toten“ von Nele Neuhaus, erschienen im Ullstein Verlag, gebunden, 560 Seiten, 19,99 Euro, ISBN 9783550080548

Dem Ullstein Verlag herzlichen Dank für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Ullstein Verlag

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Linus Geschke: Die Lichtung – Rezension des Kriminalromans

Der 1970 geborene Linus Geschke arbeitet als freier Journalist für viele bekannte deutsche Magazine und Tageszeitungen. Dazu verfasst er für das Special-Interest-Magazin „unterwasser“ Tauch- und Reisereportagen und schreibt alle zwei Monate eine Kolumne. Mit seinen Reportagen hat der Kölner mehrere Journalistenpreise gewonnen. Am 10. Oktober veröffentlichte er seinen Debüt-Kriminalroman „Die Lichtung“ im Ullstein Verlag.

Zurück in die eigene Vergangenheit

Im Sommer 1986 verbringt eine Gruppe junger Leute ein Party- Wochenende in einer Blockhütte im Bergischen Land. Zwei Tage lang Bier, Musik, Baggersee und Flirts. Am Ende sind zwei junge Menschen tot. Ein Mädchen wurde brutal vergewaltigt und dann erstochen, ein Junge brutal erschlagen. Der Doppelmord wird nie aufgeklärt.

Der Kölner Zeitungsredakteur Jan Römer soll fast 20 Jahre später über den ungelösten Kriminalfall schreiben. Römer erinnert sich gut, denn er gehörte selbst zu jener Clique. Gemeinsam mit seiner besten Freundin Mütze will er herausfinden, was damals wirklich geschah. Zu spät merkt er, in welche Gefahr er sich und andere dadurch bringt.

Fazit

Der Kriminalroman wird in zwei  Ebenen erzählt: in der Gegenwart begleitet man Jan Römer bei seinen Nachforschungen, in der Vergangenheit erlebt man die Jugendzeit Jan Römers und das dramatische Party-Wochenende mit. Obwohl es eine überschaubare Anzahl von Protagonisten gibt, weiß man bis zum überraschenden Ende nicht, wer die Morde begangen hat. Durch die eingeschobenen Rückblenden entwickelt sich der Krimi zum wahren Pageturner, denn es gibt immer neue Wendungen, die die Zahl ver Verdächtigen ständig ändert.

Ein sehr gelungenes Krimi-Debüt mit einem intelligenten Plot, einem flüssigen Schreibstil und überzeugenden Protagonisten – was will man mehr?!

„Die Lichtung“ von Linus Geschke, erschienen am 10. Oktober 2014 im Ullstein Verlag, Taschenbuch, 384 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3548286365

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Ullstein Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Ullstein Verlag

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Samantha Young: Out of the Shallows – Herzsplitter. Rezension des Liebes-Romans

Die 1986 geborene Samantha Young arbeitet seit ihrem Abschluss an der University of Edinburgh als freie Autorin und schrieb bereits mehrere Jugendbuchserien. Seit der Veröffentlichung von »Dublin Street« und »London Road«, ihren ersten beiden Romanen für Erwachsene, stürmt sie die internationalen Bestsellerlisten. Am  12. September 2014 erschien im Ullstein Verlag ihr neuer Liebes-Roman mit dem Titel „Out of the Shallows – Herzsplitter“. Die Übersetzung Aus dem Englischen stammt von Silvia Kinkel.

Der 2. Teil von Into the Deep – Herzgeflüster

Sehr lange kämpften Charley und Jake um ihre Liebe und Charley verlor dafür das Vertrauen ihrer Familie. Doch alle Schwierigkeiten schweißten Jake und sie noch mehr zusammen. Bis ein schwerer Unfall Charleys Familie zersplittert und die junge Frau am Boden zerstört. Um ihre Familie zu schützen, will sie Jakes Liebe opfern und trifft eine schreckliche Entscheidung. Aber Jake will Charley auf keinen Fall aufgeben. Jetzt, da er endlich weiß, was er will, ist er bereit, den Kampf um ihr Herz mit allen Mitteln zu führen.

Fazit

„Out of the Shallows – Herzsplitter“ ist der Folge-Roman nach „Into the Deep – Herzgeflüster“. Man sollte diesen unbedingt vorher gelesen haben, da man sonst die Zusammenhänge nicht so gut versteht.  Wie auch im Vorgänger-Band wechseln hier die Erzählebenen zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig, da man oft auf Anhieb nicht weiß, in welcher Zeit man sich gerade befindet. Erzählt wird der Roman aus Charlys Sicht, so ist man als Leser ganz nah an ihren Gedanken und Gefühlen. Alles in allem: ein kurzweiliger Liebes-Roman, der gute Unterhaltung mit ganz viel Herz-Schmerz bietet.

„Out of the Shallows – Herzsplitter“ von Samantha Young, erschienen am 12. September 2014 im Ullstein Verlag, Taschenbuch, 304 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 9783548286914

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Ullstein Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Ullstein Verlag

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Ursula Neeb: Die Rache der Hurenkönigin – Rezension des historischen Kriminalromans

Ursula Neeb studierte Geschichte und entwickelte aus der eigentlich geplanten Doktorarbeit ihren ersten Roman „Die Siechenmagd“. Am 12. September 2014 veröffentlichte sie im Ullstein Verlag einen neuen Band aus der Buchreihe mit der Hurenkönigin als Protagonistin unter dem Titel „Die Rache der Hurenkönigin“.

Frankfurt im Jahr 1522

Ursel Zimmer, die Hurenkönigin, genießt mit ihrem Geliebten Bernhard die ausgelassene Stimmung des Herbstmarktes, als eine Mordserie beginnt. Die Ehefrauen von Lutheranhängern werden, genau wie die Schmerzensmutter, mit sieben Dolchstößen grausam ermordet. Die Hurenkönigin glaubt, dass sie es mit einem geistesgestörten Marienverehrer zu tun hat, der seinen eigenen Krieg gegen die Lutheraner führt. Die Spurensuche im Kirchenmilieu stellt sie vor ungeahnte Herausforderungen, und schon bald weiß sie nicht mehr, wem sie wirklich trauen kann.

Fazit

Wie bereits aus den vorherigen Romanen mit der Hurenkönigin Ursel Zimmer  wird auch hier eine spannende Kriminalgeschichte in historische belegte Fakten eingebettet. Der Leser wird durch den speziellen Erzählstil der Autorin in die damalige Zeit zurückversetzt. Viele falsche Spuren halten den Spannungsbogen kontinuierlich hoch und bieten gute Krimiunterhaltung. „Die Rache der Hurenkönigin“ ist ein gelungener Abschluss dieser Buchreihe.

„Die Rache der Hurenkönigin“ von Ursula Neeb, erschienen am 12. September 2014 im Ullstein Verlag, Taschenbuch, 352 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 9-783-54828603-7

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Ullstein Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnchweis: copyright Ullstein Verlag

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Anica Schriever: Wer ICH sagt, muss auch LIEBE DICH sagen – Rezension des Romans

Anica Schriever wollte bereits als Jugendliche Schriftstellerin werden. Trotzdem studierte sie nach dem Abitur erst einmal Geschichte und Germanistik. Ihr Roman „Wer ICH sagt, muss auch LIEBE DICH sagen“ erschien im August 2014 im Ullstein Verlag als Taschenbuch.

Der Richtige kommt bestimmt bald

Kurz vor Mias 30. Geburtstag steht sie ohne Job, Wohnung und Freund da.  Ihr bleibt nichts anderes übrig, als für ein paar Tage bei ihrem besten Kumpel Gunnar zu wohnen. Dummerweise erinnert der sich noch ihre unmögliche Wette von früher: sollte Mia bis zu ihrem 30. Geburtstag keinen Ehemann haben, darf er ihr einen Mann aussuchen. Mia ahnt Schlimmes, denn so sehr sie Gunnar auch mag, seinem Männergeschmack ist nicht unbedingt zu trauen.

Fazit

Dieser Roman bietet dem Leser eine unterhaltsame Geschichte, die viele Klischees bedient. Humorvoll erzählt die Autorin, wie ihre Protagonistin von einer Katastrophe in die nächste stolpert. Ein netter Frauenroman, der sich flüssig liest und für gute Unterhaltung sorgt. Perfekt als Ulraubslektüre!

„Wer ICH sagt, muss auch LIEBE DICH sagen“ von Anica Schriever, erschienen im August 2014 im Ullstein Verlag, Taschenbuch, 352 Seiten, 8,99 Euro, ISBN 9783548286044

Die Autorin bednakt sich ganz herzlich beim Ullstein Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Ullstein Verlag

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