Max Rinneberg mit Ulrich Beckers: Du wachst auf, und dein Leben ist weg. Die Geschichte meines Gedächtnisverlustes

Der 1990 geborene Max Rinneberg verliert nach einem Treppensturz im Alter von 17 Jahren sein Gedächtnis. In seinem Buch „Du wachst auf, und dein Gedächtnis ist weg“ erzählt er seine außergewöhnliche Lebensgeschichte. Erschienen ist das Buch im Juli 2017 bei Patmos als gebundene Ausgabe.

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Durch einen Treppensturz verliert der 17-jährige Max Rinneberg sein Gedächtnis. Als er nach kurzer Bewusstlosigkeit im Krankenhaus aufwacht, erkennt er seine Eltern und Freunde nicht mehr. Auchmit seinen früheren Hobbys, wie Marathonlauf und Fußball, kann er nichts mehr anfangen. Obwohl er noch sprechen und schreiben kann und die Dinge des Alltags kennt, ist sein biografischepisodisches Gedächtnis, das Archiv der persönlichen Lebensgeschichte, gelöscht.

Mühsam muss der heute 27-Jährige sein Leben zurückerobern und sich selbst neu erfinden. Das geht jedoch nicht ohne existenzielle Krise. Wie lebt man ohne Vergangenheit? Ist man noch derselbe? Ist es nur ein Verlust oder auch eine neue Freiheit? Die faszinierende und bewegende Geschichte eines jungen Mannes, der die Frage nach der eigenen Identität auf ungewohnte Weise neu stellt und zu überraschenden Einsichten kommt.

Heute arbeitet Max Rinneberg nach seiner Ausbildung zum Versicherungskaufmann als Weinsommelier in einem Osttiroler Golfhotel.

Das Leben ist manchmal sehr grausam wird und eine der schlimmsten Erfahrungen, die man machen kann, ist definitiv der Gedächtnisverlust. Es ist sehr interessant zu lesen, wie ein junger Mensch damit umgeht und wie er es schafft, sich neu zu erfinden. Wie muss es sich anfühlen, wenn man seine Familie, Freunde und Hobbys nicht mehr kennt? Sehr spannend zu lesen!

Mich hätte noch interessiert, wie seine Familie und Freunde mit dem „neuen“ Max umgehen und damit klar kommen, dass es ihren Freund mit seinen Vorlieben und Gewohnheiten nicht mehr gibt.

„Du wachst auf, und dein Leben ist weg“ von Max Rinneberg mit Ulrich Beckers, erschienen im Juli 2017 bei Patmos, gebunden, 232 Seiten, 20 Euro, ISBN 978-3843608732

Bildnachweis: copyright Patmos Verlag

Herzlichen Dank an den Patmos Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

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Carine Rohrbach: Märchenhafte Wichteltüren. Liebevolle Behausungen für Aufräumwichtel, Zahnfee & Co.

Ganz neu bei der Edition Michael Fischer erschien das Kreativ-Buch von Carine Rohrbach „Märchenhafte Wichteltüren“ als gebundene Ausgabe:

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„Märchenhafte Wichteltüren” inspiriert zu kreativen Basteleien aus der Welt der Wichtel, Elfen und Feen. In 12 Projekten entstehen niedliche Türen für die kleinen, aber unsichtbaren Mitbewohner, durch die sie in die Welt der Menschen gelangen. Als süße Wanddeko regen die Wichtel- und Feentüren die kindliche Fantasie an und bringen etwas Märchenhaftes und Geheimnisvolles ins Kinderzimmer. Die freundlichen Wichtel helfen – so der Aberglaube – im Haushalt und legen den Kindern kleine Aufmerksamkeiten vor das Türchen. Sie sind Teil der Familie und bringen Freude und Glück ins Haus. Einfach Tür basteln, anbringen und einem Wichtel ein Zuhause geben!

Kinder lieben Wichtel, Elfen und Feen, die sie beschützen und ihnen Glück bringen, z.B. als Zahnfee. Um unseren Kindern die Welt der Wichtel näher zu bringen, kann man gemeinsam mit den Kindern zauberhafte Wichteltüren basteln und kleine Geschichten dazu erfinden.

Die fertigen Wichteltüren kann man dann an die Wand hängen oder auf einem Regal dekorativ  hinstellen. Zu jedem Bauprojekt einer Wichteltür gibt es eine Material-Liste sowie eine ausführliche Anleitung in Wort und vielen Fotos. Die Wichteltüren kann man auch ohne große Vorkenntnisse basteln

Bald kommen leider wieder kältere Tage und was gibt es Schöneres, als gemeinsam mit den Kindern zu basteln?

„Märchenhafte Wichteltüren“ von Carine Rohrbach, erschienen im August 2017 bei EMF, gebunden, 64 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3863558291

Bildnachweis: copyright EMF

Herzlichen Dank an EMF für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

 

Tom Marcus: Undercover gegen den Terror. Meine wahre Geschichte als Geheimagent beim MI5

Tom Marcus wurde nach den Anschlägen vom 7. Juli 2005 in London rekrutiert. Er verbrachte fünf Jahre bei einer verdeckten Sondereinheit in Nordirland, bevor er nach intensivem Training in der Undercover-Terrorabwehr des MI5 eingesetzt wurde. In seinem Buch „Undercover gegen den Terror“ berichtet er als Insider über den britischen Geheimdienst MI5. Erschienen ist der packende Bericht im August 2017 als gebundenes Buch bei riva.

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Tom Marcus wurde vom MI5 rekrutiert, um sein Land zu schützen – undercover gegen interne und externe Bedrohungen, den Terror und zum Schutz der größten Geheimnisse des Landes. Tägliche Entscheidungen, die Leben oder Tod bedeuten. Ein nie enden wollender Kampf, den viele seiner Kollegen nicht überleben sollten.

Bei einem seiner Einsätze nahm er die Identität eines verwahrlosten Obdachlosen an – und stellte bei einem Verdächtigen außergewöhnliche Verhaltensweisen fest. Zeichen, die vielleicht niemand außer einem ausgebildeten Agenten bemerkt hätte. Tom ordnete den Zugriff an. Gefunden wurden Gewehre und selbstgebaute Bomben. Diese hätten, so zeigte sich später, 60 Schulkinder töten sollen, die sich auf der Rückfahrt von einer Klassenfahrt befanden.

Dieser fesselnde Bericht über einen Krieg, der um unserer Sicherheit willen geführt wird, weiht uns in eines der am besten behüteten Geheimnisse Europas ein – den britischen Geheimdienst MI5.

Ein Buch spannender als ein Thriller. Die Arbeit eines MI5-Agenten wird sehr detailreich und genau geschildert – natürlich werden nicht alle Details offenbart, aber das, was man hier liest, reicht für schlaflose Nächte.

Mit seiner schonungslosen und sehr direkten Erzählweise werden die beschriebenen Einsätze noch realistischer und schrecklicher. Der MI5 arbeitet 24 Stunden an 7 Tagen und ist damit sehr effektiv. Klar ist dabei allerdings auch, dass nicht alle Aktionen legal sind. Und der Preis, den die MI5-Agenten für ihren Einsatz zahlen, ist sehr hoch: viele von ihnen leiden an PTBS oder bezahlen die Einsätze sogar mit ihrem Leben.

Ein sehr fesselnder Tatsachenbericht, der ein richtiger Pageturner ist! Lesenswert!

„Undercover gegen den Terror“ von Tom Marcus, erschienen im August 2017 als gebundenes Buch bei riva, 350 Seiten, 19,99 Euro, ISBN 978-3742301871

Bildnachweis: copyright riva Verlag

Herzlichen Dank an den riva Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

„Meine Wortschatz-Wunderkiste“ – Bildwörterbuch von Rosie Hore

Im Usborne Verlag ist ein Bildwörterbuch für Kinder ab 6 Jahren erschienen, mit dem Kinder ganz spielerisch über 2.000 nützliche Wörter kennenlernen und viele Synonyme, Steigerungen, Gegensätze und vieles mehr entdecken können.

„Meine Wortschatz-Wunderkiste“ heißt das Buch, welches im Juli 2017 als gebundene Ausgabe im Großformat erschien:

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Auf 40 farbigen Seiten sind die Begriffe nach Themen sortiert: Haus und Familie, Beim Arzt, Tiere, Helden und Schurken, Das Wetter und vieles mehr. In klaren, humorvollen Illustrationen von Rachael Saunders werden Synonyme, Gegensätze und Steigerungen dargestellt.

Ein Wörterbuch, das Spaß macht und den Kindern ganz viel für ihr tägliches Leben beibringt. Denn mit einem großen Sprachschatz kommt man auf jeden Fall leichter durchs Leben. Sehr nützlich auch für Schulanfänger!

„Meine Wortschatz-Wunderkiste“, erschienen im Juli 2017 bei Usborne, gebunden, 40 Seiten, 12,95 Euro, ISBN 978-1782326762

Bildnachweis: copyright Usborne Verlag

Herzlichen Dank an den Usborne Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

 

Edgar Dahmen: Skurriles aus tierärztlichen Praxen

Mehr als 40 Jahre war Dahmen als niedergelassener Veterinärmediziner in einer Kleinstadt nahe München tätig. „Schon als Kind hatte ich auf dem Bauernhof meiner Tante intensiven Kontakt zu allen möglichen Tieren. Der Wunsch Tierarzt zu werden, war da schon fast logische Konsequenz,“ so Dahmen.

In seinem Buch „Skurriles aus tierärztlichen Praxen“ nehmen 68 Anekdoten den Leser mit in die oftmals verrückte Welt der Veterinärmediziner. Gesammelt von Tierarzt Dr. Edgar Dahmen bietet der Band wahre Begebenheiten und heiteres Lesevergnügen. Erschienen ist das humorvolle Sammelsurium am 4. August 2017 im tredition Verlag als Taschenbuch.

Cover Skurriles aus tierärztlichen Praxen

Was haben ein kondomfressender Hund, ein fliegender Hamster und ein ermordeter Tiger gemeinsam? Sie sind neben der Zombiekatze Taiga, der Henne Lisbeth, dem Wellensittich Hansi-Bubi und vielen anderen Zwei- und Vierbeinern die Hauptakteure der Geschichten, die Tierarzt Dr. Edgar Dahmen zusammengetragen hat.

Allerhand Merkwürdiges, Lustiges, Tragisches und Herzerwärmendes erlebte der Tierdoktor.  In seinem Buch „Skurriles aus tierärztlichen Praxen“ schildert er denkwürdige Situationen und haarsträubende Erlebnisse, die ihm selbst wie auch befreundeten Kollegen widerfahren sind. Da gab es beispielsweise den Labrador, der nach ein paar Tagen mit Bauchschmerzen einen tigergemusterten String-Tanga ausschied. Oder die empörte Tierärztin, der ein Bauer seinen „Pimmel“ vorführen wollte. Es stellte sich heraus, dass er einen Jungbullen meinte.

Tragisch war die Geschichte eines Langhaardackels mit Bandscheibenvorfall, der von seiner Besitzerin mithilfe einer Insulinspritze „eingeschläfert“ wurde. Für eine gläubige Katzenbesitzerin wendete sich dagegen alles zum Guten. Nach einer Wallfahrt tauchte ihr Tier wieder auf, sehr auch zur Freude des Tierarztes, der der verzweifelten Frau wochenlang Trost spendete. „Auch die Betreuung von Frauchen und Herrchen in den angespannten emotionalen Situationen gehört zur Arbeit eines Tiermediziners“, erklärt Dahmen.

„Skurriles aus tierärztlichen Praxen“ ist liebevoll von der Künstlerin gigi illustriert und ein schönes Geschenk nicht nur für (angehende) Tierärzte, sondern für alle Tierfreunde mit Herz.

Jeder, der Tiere liebt, wird an diesem Buch seine helle Freue haben und das eine oder andere Ereignis in ähnlicher Form vielleicht selbst schon einmal erlebt haben. Ich konnte beim Lesen gar nicht aufhören zu schmunzeln – dazu tragen auch die niedlichen Illustrationen der Künstlerin gigi bei.

„Skurriles aus tierärztlichen Praxen“ von Edgar Dahmen, erschienen am 4. August 2017 bei tredition, 188 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3743948181

Bildnachweis: copyright tredition Verlag

Herzlichen Dank an den tredition Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

„Das stumme Mädchen“ – Thriller von Rachel Abbott

Rachel Abbott leitete viele Jahre als Systemanalytikerin ihre eigene kleine Softwarefirma. Mit ihrem Thriller „Das stumme Mädchen“ erschien am 1. August 2017 der 3. Band der Tom Douglas-Reihe als Taschenbuch im Piper Verlag.

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Das Leben von Emma Joseph könnte perfekt sein. Sie hat ein entzückendes Baby und einen liebevollen Ehemann – David. Doch David hat eine dunkle Vergangenheit: Bei einem mysteriösen Autounfall starb seine erste Frau und seine kleine Tochter verschwand spurlos. Als das Mädchen sechs Jahre später wie aus dem Nichts wieder auftaucht, wird Emma das Gefühl nicht los, dass von dem Mädchen eine stumme Bedrohung ausgeht. Handelt es sich tatsächlich um Davids Tochter? Und wenn ja, was hat sie zu verbergen?

Der Thriller lebt durch seine bedrohliche Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch zieht. Emma sieht in Davids wieder aufgetauchter 13jähriger Tochter eine große Bedrohung für ihre Familie und am Ende wird sie mit ihren Ängsten Recht behalten – mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Seine Spannung zieht das Buch aus dieser ständigen unterschwelligen Bedrohung und wird damit zum wahren Pageturner. Sehr flüssiger und spannender Schreibstil, ein interessanter Plot und nachvollziehbare Gefühle und Handlungen der Protagonisten – so muss ein guter Thriller sein! Mich hat der Thriller von Anfang bis Ende total in seinen Bann gezogen. Auch wenn man die beiden Vorgängerbände nicht kennt, kann man der Handlung sehr gut folgen, da alle Bände in sich abgeschlossen sind.

„Das stumme Mädchen“ von Rachel Abbott, erschienen am 1. August 2017 bei Piper, Taschenbuch, 384 Seiten, 9,99 Euro, ISBN  978-3492310499

Bildnachweis: copyright Piper Verlag

Herzlichen Dank an den Piper Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

Fantastische Einhörner jetzt als Magazin: „Zauberhafte Einhorn-Welt“ ab 5. September 2017 im Handel!

Der Einhorn-Hype erreicht das Zeitschriftenregal! Mit „Zauberhafte Einhorn-Welt“ tauchen ab 5. September 2017 alle Einhorn-Fans in die magische, fabelhafte Welt der glitzernden und funkelnden Einhörner ein.

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Mit fantastischen Rätseln und tollen Spielen lässt es den Leser auf regenbogenbunten Seiten in guter Laune schweben und bietet jede Menge Spaß. Ausgestattet ist das „Zauberhafte Einhorn-Welt“-Magazin mit witzigen Postern, lustigen Quiz-Seiten und traumhaften Styling-Tipps für den eigenen Einhorn-Look.

Zusätzlich liegen dem Heft zwei aufregende Extras bei:

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Mit dem Notizbuch im unverkennbaren Einhorn-Stil lassen sich die funkelndsten
Notizen festhalten:

Und eine witzige Sammelfigur lädt zum Spielen in der eigenen Einhorn-Welt ein. Wir haben für euch unsere Einhorn-Überraschungstüte geöffnet:

In unserer Tüte war das pinkfarbene Einhorn „Jormalina“ versteckt. Insgesamt 4 verschiedene Einhörner sind in den Überraschungstüten versteckt:

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Das Magazin „Zauberhafte Einhorn-Welt“ richtet sich an Mädchen zwischen 4 und 8 Jahren sowie an alle Fans der glitzernden Fabelwesen und ist im Handel sowie auch im Egmont-SHOP erhältlich zum Preis von 3,99 Eurohttps://www.egmont-shop.de/einhorn-magazin

Möchtet ihr die 1. Ausgabe des neuen Einhorn-Magazins gewinnen? Wir dürfen ein Exemplar unter unseren Lesern verlosen. Schreibt bitte bis zum 17. 09.2017 eine Mail an

produkttestlounge@gmail.com

und erzählt uns in einem Satz, warum ihr Einhörner liebt. Der/die glückliche Gewinner/in wird hier am 18. September 2017 bekannt gegeben und auch per Mail benachrichtigt. Viel Glück!

Herzlichen Dank an Egmont Ehapa Media für die Bereitstellung des Besprechungs- sowie Verlosungsexemplars.

 

Ines de la Fressange: Was ziehe ich heute an? Pariser Chic – Einfach perfekt für jeden Anlass

Ines de la Fressange gehörte in den 1980iger Jahren zu den erfolgreichsten Models und war lange Zeit das Gesicht von Karl Lagerfelds Chanel-Kollektionen. 2015 eröffnete sie ihre eigene Flagship-Boutique in Paris. 2017 erschien ihr Moderatgeber „Was ziehe ich heute an?“ im Knesebeck Verlag als broschierte Ausgabe.

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Jede Frau kennt bestimmt die große Frage „Was ziehe ich heute an?“ obwohl der Kleiderschrank gut gefüllt ist. In ihrem neuen Stil-Ratgeber zeigt Ines de la Fressance, wie frau wenige Basics immer wieder neu kombinieren kann und mit kleinen Accessoires in den Pariser Chic verwandeln kann.

Unterteilt ist das Buch nach Themen: Business, Familienangelegenheiten, Lieblingsstücke, Abendgarderobe, ab in die Ferien und spezielle Anlässe. Jedes Outfit wird auf einer Seite in allen Einzel-Teilen vorgestellt und auf der gegenüberliegenden Seite als komplettes Outfit präsentiert.

Die meisten vorgestellten Basic-Teile hat so gut wie jede Frau im Schrank und sie sind zeitlos – erstaunlich ist, wie unterschiedlich man sie zusammenstellen kann, damit sie für jeden Anlass passen.

Allerdings kann nicht jede Frau z.B. einen Maxi-Rock, Overall oder Jeans-Shorts tragen, denn entweder hat man nicht die Figur, die Größe oder das Alter dafür ( eine 60 jährige in Jeans-Shorts sieht doch etwas seltsam aus).  Ich denke, die Zielgruppe dieses Ratgebers liegt zwischen 30 und 45 Jahren. Darunter sind die Basics zu erwachsen und darüber zum Teil zu jugendlich. Leider sind viele der hier präsentierten Looks auch eher etwas für sehr große und schlanke Frauen – das ist sehr schade, denn dieser Figurtyp repräsentiert nicht die Mehrheit der europäischen Frauen.

„Was ziehe ich heute an?“ von Ines de la Fressange, erschienen 2017 bei Knesebeck, broschiert, 160 Seiten, 24,95 Euro, ISBN 978-3957280848

Bildnachweis: copyright Knesebeck Verlag

Herzlichen Dank an den Knesebeck Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

Ilka Piepgras: Wie ich einmal auszog, den Tod kennenzulernen, und dabei eine Menge über das Leben erfuhr

Die 1964 geborene Journalistin Ilka Piepgras studierte Politische Wissenschaften und begann 1991 als Reporterin bei der „Berliner Zeitung“ zu arbeiten. Nach einem Studienjahr in Harvard wechselte sie 1999 zur deutschen Ausgabe der „Financial Times Deutschland“, wo sie die Buchseiten in der Weekend-Beilage betreute. Heute ist sie Redakteurin im Magazin der ZEIT.

Als sie von dem plötzlichen Tod ihres gerade fünfzigjährigen Nachbarn überrumpelt wird, fühlt sie sich hilf- und sprachlos. Und schlagartig wird ihr bewusst: Ein zweites Mal will sie dem Tod nicht unvorbereitet begegnen. Ein Wunsch, der umso drängender wird, als ihre Eltern schon alt sind. Ilka Piepgras fasst schließlich den Entschluss, eine Ausbildung zur Sterbebegleiterin zu machen. Über ihre Erfahrungen als Sterbebegleiterin hat sie ein Buch geschrieben. „Wie ich einmal auszog, den Tod kennenzulernen, und dabei eine Menge über das Leben erfuhr“ lautet der Titel des Buches, das am 1. September 2017 bei Droemer als gebundene Ausgabe erschien.

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Ilka Piepgras machte nach dem plötzlichen Tod ihres Nachbarn eine Ausbildung als Sterbebegleiterin. Sie trifft auf todkranke und alte Menschen im Krankenhaus, im Hospiz und in deren Wohnung.

Ihre Gespräche mit diesen Menschen sind sehr aufschlussreich und interessant zu lesen, denn jeder hat einen völlig anderen Blick auf das, was ihn nach dem Tod erwartet. Die Gespräche mit sterbenden Menschen haben Ilka Piepgrass verändert und je mehr sie über diese Gespräche und Begegnungen nachdenkt, auch ihren Blick auf die Welt und das was wirklich zählt im Leben. Und erst jetzt kann sie auch mit ihren todkranken Vater über das Sterben und den Tod reden.

Mich hat dieses Buch sehr berührt und nachdenklich gemacht. Die unterschiedlichen Vorstellungen, von dem was nach dem Tod kommt (oder auch nicht) haben mich sehr lange beschäftigt, zumal auch meine Eltern in einem Alter sind, wo ich täglich mit ihrem Ableben rechnen muss. Das Buch macht Mut und tröstet – ich werde garantiert noch sehr oft darin lesen.

„Wie ich einmal auszog, den Tod kennenzulernen, und dabei eine Menge über das Leben erfuhr“ von Ilka Piepgras, erschienen am 1. September 2017 bei Droemer, gebunden, 240 Seiten, 18 Euro, ISBN 978-3426276983

Bilnachweis: copyright Droemer Verlag

Herzlichen Dank an den Droemer Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

 

 

Fussball Crazy: Verrückte Trainer, Schwalbenkönige, Torwartpatzer, Wahnsinns-Tricks

Ganz neu bei ars Edition erschien das Buch „Fussball Crazy“ , in dem auf 96 großformatigen und farbigen Seiten die größten Torwartpatzer, Traumtore, verrückte Trainer und viele Themen mehr rund um den Fussball porträtiert werden:

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Unterteilt ist das humorvolle Buch in 7 große Kapitel:

  • Die Freude am Fussball ( Angeber, Torwartpatzer,Traumtore und vieles mehr)
  • Alles über die Spieler ( Rituale,Horror-Trikots,Fussballschwergewichte usw.)
  • Ein Auge zudrücken ( Abseits-Absonderlichkeiten, Schwalbenkönige usw.)
  • Erlebnis Spitzenspiel ( Unwetterwarnung, Tierische Eskapaden usw.)
  • Audienz beim Chef ( Verrückte Trainer, Laufsteg an der Seitenlinie usw.)
  • Fantastische Fans ( Bengalos und Fahnen usw.)
  • Zu guter Letzt (Luftnummern, Hitparadenstürmer usw.)

Das Buch ist ein geniales Sammelsurium skurriler Ereignisse, die nicht nur ausführlich beschrieben, sondern auch in witzigen Fotos gezeigt werden. Es macht einen Riesen-Spaß, in diesem unterhaltsamen Buch zu blättern und sich an viele Fussball-Ereignisse zu erinnern, die absolut einmalig komisch waren. Das Buch wird für Kinder ab 8 Jahren empfohlen und ist auch für Erwachsene sehr unterhaltsam.

„Fussball Crazy“, erschienen am 17. August 2017 bei ars Edition, 96 Seiten, 12,99 Euro, ISBN 978-3845820514

Bildnachweis: copyright ars Edition

Herzlichen Dank an ars Edition für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.