Katja Schneidt: „Wir schaffen es nicht: Eine Flüchtlingshelferin erklärt, warum die Flüchtlingskrise Deutschland überfordert“

Die 1970 geborene Katja Schneidt gehört zu den Menschen, die den Flüchtlingen aktiv bei ihrem Neuanfang helfen. Sie erlebt jeden Tag die Realität der Erstauffangeinrichtungen: Als Ansprechpartnerin für die Flüchtlinge begleitet sie diese bei Behördengängen, gibt Deutschkurse, versucht, ihnen zu vermitteln, was Leben in Deutschland bedeutet. Dabei zieht sie eine ernüchternde Bilanz und sagt: „Wir schaffen es eben nicht, all diese Menschen zu integrieren.“ Katja Schneidt ist alles andere als ausländerfeindlich oder rechts, aber sie sagt, wo es hapert und was sich ändern muss, damit unsere Gesellschaft eine Chance bekommt. Ihr Buch „Wir schaffen es nicht“ erschien im Oktober 2016 im riva Verlag als gebundene Ausgabe.

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Am 31. August 2015 sagte Angela Merkel den berühmte Satz: „Wir schaffen das!“ Heute, nachdem Hunderttausende Menschen mehr nach Deutschland gekommen sind, sehen viele diese Aussage sehr kritisch. Die Gründe liegen u.a. in einer Integrationspolitik, die zu wenig auf Hilfe zur Selbsthilfe setzt, sondern eine teilweise überzogene Erwartungshaltung der Flüchtlinge weiter fördert; mangelnde Integrationsbereitschaft unter den Flüchtlingen sowie zu wenige professionelle Strukturen innerhalb der Flüchtlingshilfe.

Die Muslima Katja Schneidt spricht aus Erfahrung, die sie selbst als Ersthelferin macht und daher ist dieses Buch weder rechts gerichtet noch ausländerfeindlich, sondern gibt allein ihre gemachten Erfahrungen und Tatsachen wieder.

Wie viele Menschen bereits vermutet haben, ist eine Integration von Migranten, die besonders aus Nordafrika und Aghanistan stammen, sehr schwierig, da diese Menschen und vor allem Männer, ein völlig anderes Lebenskonzept haben, das die Gleichberechtigung der Frau ausschließt. Der Koran ist für sie Gesetz und steht über allem anderen.

Endlich hat jemand den Mut, Mißstände bei der Flüchtlingspolitik beim Namen zu nennen und da Katja Schneidt ja selbst Muslima ist, können auch Kritike sie nicht als Rechte einordnen.

Sie spricht die Wohnungsnot an, die automatisch entsteht, wenn pro Flüchtling 6-8 Familienangehörige nachkommen und sie spricht das Problem der angeblich verlorenen Personaldokumente an, die mittlerweile fast 80% der Migranten „verloren“ haben.

Auch die lasche Auslegung unserer Gesetze für Flüchtlinge ist ein völlig falsches Signal der Politik und macht einfach nur wütend. Wir können es nicht schaffen, Migranten zu integrieren, wenn man diese nicht für ihr Fehlverhalten zur Verantwortung zieht.

Einer gelungenen Integration steht ein fraueneindliches Bild, dass sich in Vollverschleierung und Kinderehen zeigt, völlig im Weg.

Ein sachliches Buch über ein Thema, das uns alle angeht!

„Wir schaffen es nicht“ von Katja Schneidt, erschienen 2016 im riva Verlag, gebunden, 176 Seiten, 17,99 Euro, ISBN 978-3868839982

Bildnachweis: copyright riva Verlag

Herzlichen Dank an den riva Verlag für die Bereitstellung des Besprechungsexemplars.

 

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