Lesetipp: „Weihnachten mit Ringelnatz“

Joachim Ringelnatz, der als Hans Bötticher 1883 geboren wurde, bereiste als Seemann nach seinem Rausschmiss aus dem Gymnasium 22 Länder. 1909 entdeckte er in München das Künstlerlokal Simplicissimus und der ›Simpl‹ ihn: Er wurde zum Hausdichter und begann Songs in der Tradition Villons, Groteskgedichte und zarteste Balladen zu veröffentlichen. Nach dem Ersten Weltkrieg trug der Leutnant a. D. als Kabarettist seine Gedichte in ganz Deutschland vor. 1933 erhielt Ringelnatz Auftrittsverbot, er verarmte und starb im Jahr darauf an einer Lungenkrankheit.

Im Diogenes Verlag erschien im Oktober 2016 das gebundene Buch „Weihnachten mit Ringelnatz“:

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Auf 96 Seiten erzählt Ringelnatz Heiteres und Besinnliches und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Doch wer Ringelnatz kennt und mag, weiß, dass in diesem Buch keine romantischen Weihnachtsgedichte oder – geschichten zu erwarten sind. Sondern Reime und Geschichten,  die sich z.B. mit verkrüppelten Tannenbäumen oder Weihnachten auf hoher See mit einer Flasche ungenießbarem Biers befassen.

Ironisch, komisch und absolut lesenswert!

„Weihnachten mit Ringelnatz“ erschienen im Oktober 2016 bei Diogenes, gebunden, 96 Seiten, 12 Euro, ISBN 978-3257021141

Bildnachweis: copyright Diogenes

Herzlichen Dank  an den Diogenes Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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