„gegessen: Wer schön sein will, muss leiden, sagt der Schmerz“ – Autobiografie von Sonja Vukovic

Sonja Vukovic litt 13 Jahre lang an Anorexie und Bulimie. In ihrem Buch „gegessen: Wer schön sein will, muss leiden, sagt der Schmerz“ erzählt die Journalistin und Autorin ihre eigene Geschichte. Erschienen ist die bewegende Biografie am 9. September 2016 im Lübbe Verlag als Klappenbroschur.

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Immer mehr Mädchen und Jungen in immer jüngeren Jahren leiden in Deutschland an Ess-Störungen. Auch Sonja Vukovic gehörte zu ihnen.

Immer auf dem schmalen Grat zwischen Rausch und Krankheit schreibt sie über ihre eigene Geschichte, die ihr fast das Leben gekostet hätte. Sie bricht dabei auch Tabus und führt dem Leser eine Gesellschaft vor, die dem Rausch huldigt und den Süchtigen verachtet.

Sonja Vukovic erklärt offen und schnungslos, wie schnell man in eine Ess-Störung hineingeraten kann und wie schwer es ist, diese endgültig zu überwinden. Mit ihrem Erfahrungsbericht/ Biografie gibt sie Betroffenen Mut und zeigt Wege auf, wie sie es schaffte, die Krankheit zu überwinden. Doch auch nach überstandener Krankheit droht jederzeit die Gefahr eines Rückfalls.

Spannend zu lesen und dabei sehr informativ! Respekt vor einer mutigen Frau, die ein Tabu-Thema öffentlich macht.

„gegessen: Wer schön sein will, muss leiden, sagt der Schmerz“ von Sonja Vukovic, erschienen am 9. September 2016 im Lübbe Verlag , Klappenbroschur, 284 Seiten, 15 Euro, ISBN 978-3-7857-2577-1

Bildnachweis: copyright Bastei Lübbe

Herzlichen Dank an Bastei Lübbe für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

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