Eisenberg – Kriminalroman von Andreas Föhr

Der 1958 geborene gelernte Jurst Andreas Föhr arbeitete eine Zeitlang bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 schreibt er sehr erfolgreich Drehbücher fürs das Fernsehen mit dem Schwerpunkt Krimi. Sein neuer Kriminalroman „Eisenberg“ erschien im Juni 2016 im Knaur Verlag. Es ist der erste Teil einer spannenden Anwalts-Krimi-Serie mit der Münchner Strafverteidigerin Rachel Eisenberg.

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Die von ihrem Mann frisch getrennte Rachel Eisenberg ist Mitinhaberin einer angesehenen Münchner Kanzlei. Ihr neuester Fall sollte eigentlich nur neue Medienpräzens bringen, doch als sie ihren Mandanten zum ersten Mal sieht, ist Rachel sprachlos: ein Obdachloser namens Professor Heiko Gerlach soll einen äußerst brutalen Mord gegangen haben.

Gerlach ist eine Koryphäe im Bereich der theoretischen Physik und Rachel teilte vor Jahren mit ihm zwei Jahre lang Tisch und Bett. Sie kann es nicht fassen, dass er obdachlos ist und einen Mord begangen haben soll. Doch die Beweise sind erdrückend. Auf der Leiche wurden seine DNA-Spuren gesichert.

Als Gerlachs Alibi für die Tatnacht sich in Luft auflöst und die wichtigste Zeugin spurlos verschwindet, legt er ein Geständnis ab. Vergeblich versucht Rachel ihn zu überzeugen, das Geständnis zu widerrufen. Daraufhin entzieht er ihr das Mandat.

Rachel beginnt daraufhin, auf eigene Faust zu ermitteln, denn es bleiben viele offene Fragen.

Der hochspannende Krimi punktet mit ganz viel Münchner Lokalkolorit und perfekt durchdachten, unerwarteten Wendungen. Viele kleine Puzzleteilchen werden im Laufe des Krimis logisch zusammengesetzt und bieten jede Menge Spannung und Überraschungen. Die Handlung ist gut nachvollziehbar und logisch.

Ein super Auftakt zu einer neuen Krimi-Reihe mit Rachel Eisenberg – ich freue mich schon auf den nächsten Teil, zumal im ersten Band nicht alle offenen Fragen vollständig geklärt wurden.

„Eisenberg“ – Krimi von Andreas Föhr, erschienen im Juni 2016 bei Knaur als Klappenbroschur, 512 Seiten, 14,99 Euro, ISBN 978-3426653968

Bildnachweis: copyright Knaur Verlag

Herzlichen Dank an den Knaur Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

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