„Das Haus der verlorenen Seelen“ – Kriminalroman von Britta Bolt

Mit dem Kriminalroman „Das Haus der verlorenen Seelen“ liegt jetzt der zweite Fall für Pieter Posthumus vom „Büro der einsamen Toten“ vor. Erschienen ist der Regional-Krimi 2016 bei Hoffmann und Campe als gebundenes Buch.

9783455405637

Pieter Posthumus ermittelt diesmal im Rotlichtviertel von Amsterdam. Im Gästehaus neben seiner Stammkneipe dem Dolle Hond wurde der junge Mieter Zig umgebracht. Schnell steht die schrille Wirtin Marloes steht unter Mord-Verdacht. Posthumus zweifelt an ihrer Schuld und nimmt die Ermittlungen auf. Warum hat der Tote jedes Jahr nur ein Bild gemalt – und jedes Mal die Kopie eines klassischen holländische Gemäldes? Gibt es eine Verbindung zu dem anderen Mieter, der Jahre vorher ermordet wurde? Allmählich begreift Posthumus, dass eine Minute manchmal den Ausschlag gibt: zwischen Unschuld und Schuld, zwischen einem Leben, das geretten werden kann, und einem, das verloren ist. Und dass Fragen manchmal Wahrheiten ans Licht bringen, die nur schwer zu ertragen sind.

Nicht nur optisch passt der zweite Band der Pieter Posthumus-Reihe perfekt zu seinem Vorgänger, auch inhaltlich steht er diesem in keinster Weise nach.

Die Handlung schließt sich zeitlich an den ersten Band der Reihe an. Daher empfiehlt es sich, beide Bücher in chronologischer Reihenfolge zu lesen. Auch dieser Band punktet wieder mit ganz viel Amsterdamer Lokalkolorit und entführt den Leser diesmal ins winterliche Amsterdam und ins Rijksmuseum.

Mehrere Handlungsstränge werden miteinander verbunden: zum einen der  Mord an dem jungen Maler Zig, der klassische holländische Gemälde kopierte. Und zum anderen geht es um Immobliengeschäfte im Rotlichtviertel, wo alte Häuser saniert und in moderne Wohnungen umgebaut werden sollen.

Die Handlung ist voller unerwarteter Wendungen und sehr spannend geschrieben. Ich liebe die Regional-Krimis mit dem sympathischen Pieter Posthumus, der Ecken und Kanten hat und sich durch nichts von seinen Vorhaben abbringen läßt und freue mich schon auf weitere, aufregende Krimis mit ihm und seinen Kollegen.

„Das Haus der verlorenen Seelen“ von Britta Bolt, erschienen 2016 bei Hoffmann und Campe, gebunden, 320 Seiten, 22 Euro, ISBN 978-3455405637

Bildnachweis: copyright Hoffmann und Campe

Herzlichen Dank an Hoffmann und Campe für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Meine Rezension zu „Das Büro der einsamen Toten“ könnt ihr hier nachlesen.

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