Archiv für den Monat Juni 2014

Philipp Meyer: Der erste Sohn – Rezension des Familien-Epos

Der 1974 geborene Philipp Meyer entschloss sich im Alter von 20 Jahren zu einem Literaturstudium und schaffte die Aufnahmeprüfung an der Cornell University. Nach seinem Abschluss arbeitete er als Broker an der Wall Street, um seine Schulden zu bezahlen. Genau zu dieser Zeit begann er mit dem Schreiben.  Philipp Meyer gilt seit langem als einer der hoffnungsvollsten amerikanischen Nachwuchsautoren. An seinem aktuellen Roman „Der erste Sohn“ arbeitete er über fünf Jahre. Am 26. Mai 2014 erschien das große Familien-Epos im Knaus Verlag.

Epos über den Gründungsmythos Amerikas

Philipp Meyer erzählt über drei Generationen hinweg den Kampf des Familien-Clans der McCulloughs um Macht, Land und Öl. So werden hier nicht nur die Erlebnisse des Familien-Clans geschildert, sondern der Leser erfährt viel über die Geschichte des Staates Texas von Anfang des 19. Jahrhunderts an, sowie über die Eroberung des amerikanischen Westens.

Fazit

Man kann es kaum in Worte fassen, so gewaltig kommt dieses Familien-Epos daher. Philipp Meyer beschönigt nichts – ganz im Gegenteil. Er nennt alles beim Namen, ob es unangenehm sein könnte oder nicht. Bereits nach der ersten Seite ist man völlig gefesselt von Meyers Erzählstil. „Der erste Sohn“ bietet einen ungeschönten Blick auf die Geschichte Amerikas mit allen Verfehlungen und Grausamkeiten. Ein wortgewaltiges und monumentales Epos – einfach großartig!

„Der erste Sohn“ von Philipp Meyer, erschienen am 26.5.14 im Knaus Verlag, gebunden, 680 Seiten, 24,99 Euro, ISBN 978-3813504798

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Knaus Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Knaus Verlag

Der erste Sohn von Philipp Meyer

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Harriet Russell: Meer malen – Rezension des Kinderbuchs

Harriet Russell wurde 1977 geboren. Sie studierte an der Glasgow School of Art und am Central Saint Martin’s College of Art and Design und lebt heute als freie Illustratorin in London. Neben ihrer Arbeit für hochwertige Magazine und Zeitungen veröffentlichte  Russell viele Kinderbücher. Im April 2014 erschien im Verlag Antje Kunstmann ihr Mal- und Mitmachbuch „Meer malen“. Geeignet ist dieses Beschäftigungsbuch für Kinder ab 8 Jahren.
Mitmachbuch für den Urlaub
Lebensechte Seesterne malen und den Muscheln lauschen oder Origamischiffe falten und Matrosen tätowieren. Auf lehrreiche und unterhaltsame Weise lädt dieses Buch zum Spielen, Denken, Fantasieren und Weitermalen ein. Wunderschön illustriert und liebevoll produziert, ist dieses Mitmachbuch ideal für die Urlaubsreise in den Sommer und ans Meer. Für verspielte Wasserratten und wissensdurstige Leichtmatrosen, fantasievolle Schnorchler und nachdenkliche Tiefseetaucher  – hier findet wirklich jedes Kind eine sinnvolle Beschäftigung.
Fazit
Mit diesem liebevoll gestalteten Buch wird die Fahrt in den Urlaub für Kinder auf keinen Fall langweilig. Besonders geeignet, wenn man ans Meer fährt, denn das Thema dieses Mitmachbuches beschäftigt sich mit allen Dingen rund um das Wasser und Meer. Hier kann jeder kleine Matrose zum großen Forscher werden und dabei ganz viel Spaß haben!
„Meer malen“ von Harriet Russell, erschienen im April 2014 im Verlag Antje Kunstmann, 62 Seiten, 12,95 Euro, ISBN 978-3-88897-942-2
Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Verlag Antje Kunstmann für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.
Bildnachweis: copyright Verlag Antje Kunstmann
9783888979422

Jörg Liemann: Blackout – Die Epidemie. Rezension des Thrillers

Der 1964 geborene Jörg Liemann ist Politologe, Dozent und Luftsicherheitsexperte. Am 16. Mai 2014 veröffentlichte er im Aufbau Verlag seinen neuen Thriller „Blackout – Die Epidemie“ als Taschenbuch.

Vergessen ist tödlich

Eine merkwürdige Epidemie breitet sich aus: ein Chirurg vergißt bei einer Operation was er dort tun muss. Ein Arbeiter stürzt bei Arbeiten an einer Kathedrale in den Tod. Ein Pilot vergißt wie er fliegen soll. Diese seltsamen und unerklärlichenVorfälle häufen sich. Als der ehemalige Jourmalist und Ministeriumssprecher Alexander Mehrow einem tödlichen Virus auf die Spur kommt,  verdammt ihn die Regierung zum Schweigen. Dochbald ist auch er von diesem Virus befallen und  verliert seinen Job, seine Frau und die Erinnerung. Ihm bleibt nicht mehr viel Zeit, die wahren Gründe für die Epidemie zu finden.

Fazit

Auch in seinem neuen Thriller „Blackout – Die Epidemie“ widmet sich Jörg Liemann wieder einem aktuellen Thema. Diesmal stehen Demenzerkrankungen im Vordergrund. Da es weit mehr Formen von Demenz als die bekannte Alzheimer-Erkrankung gibt, wird das abgrundtief Böse in diesem Thriller nicht durch Personen, sondern eine unheilbare Demenzerkrankung dargestellt.  So ist Jörg Liemanns Roman auch als ein Aufruf an alle Leser zu verstehen, sich bei Beginn einer Demenzerkrankung sofort in ärztliche Behandlung zu begeben, denn es gibt durchaus Fälle, die heilbar sind. Die Grundidee zu diesem Thriller ist sehr spannend – leider wird die Spannung nicht durchgehend umgesetzt. Dennoch ein sehr lesenswerter Thriller, über den man noch lange nachdenkt.

„Blackout- Die Epidemie“ von Jörg Liemann, erschienen am 16.5.14 im Aufbau Verlag, Taschenbuch,  416 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-746630090

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Aufbau Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Aufbau Verlag

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Donna Leon: Das goldene Ei – Rezension des Krimis

Donna Leon lebt seit 1965 im Ausland. Sie zog 1981 nach Venedig, wo sie heute noch lebt und arbeitet. Die „Brunetti-Romane“. machten Donna Leon weltberühmt. Am 28. Mai 2014 veröffentlichte sie Brunettis 22. Fall mit dem Titel „Das goldene Ei“ im Diogenes Verlag.

Brunettis privatester Fall

Für Patta soll Brunetti eigentlich nur der Form halber in einem Kavaliersdelikt ermitteln. Die zukünftige Schwiegertochter des Bürgermeisters hat die Gesetze übertreten. Brunettis Frau Paola hingegen möchte wissen, was für ein Mensch der Tote war, der bei ihnen in der Nachbarschaft umgekommen ist. Dort sieht alles nach einem Unfall aus, denn die Schlaftabletten waren bunt wie Bonbons und der junge Mann war geistig behindert. Doch je mehr sich Brunetti in den Fall hineinkniet, desto mehr Widersprüche kommen ans Tageslicht. Niemand hat  angeblich etwas gesehen.  Dieser Mord wird zu Brunettis privatestem Fall.

Fazit

In ihrem 22. Brunetti-Krimi befasst sich die Autorin sozialkritisch mit dem italienischen System und dessen Umgang mit Behinderten. Das traurige Schicksal des behinderten Davide prägt diesen Krimi und lässt ihn dadurch zu Brunettis privatestem Fall werden. Dieser Roman führt in tiefe menschliche Abgründe und ist eher ein Roman mit Krimi-Einfluss. Wer intelligente Unterhaltung mag, wird auch in Brunettis 22. Fall wieder bestens bedient.

„Das goldene Ei“ von Donna Leon, erschienen am 28.5.14 im Diogenes Verlag, gebunden, 320 Seiten, 22,90 Euro, ISBN 978-3-257-06891-7

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Diogenes Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Diogenes Verlag

978-3-257-06891-7

 

 

Marita Spang: Hexenliebe – Rezension des Historienromans

Marita Spang promovierte in Psychologie und arbeitet heute als selbstständige Beraterin überwiegend in der freien Wirtschaft.  Geschichte ist ihre ganz große Leidenschaft. Zurzeit arbeitet sie an einem Mittelalterroman aus der Gegend von Bad Kreuznach. Ihr Debütroman „Hexenliebe“ erschien am 2. Juni 2014 im Knaur Verlag als Taschenbuch. Für ihre Recherchen zu diesem Historienroman wandte sich die Autorin an Neuerburgs Stadtbürgermeisterin Anna Kling, die der Autorin Zugang zu den Stadtarchiven genehmigte und Kontakte zu Geschichtsforschern herstellte.

Neuerburg im Jahr 1613

Überall in Deutschland lodern die Scheiterhaufen, auf denen angebliche Hexen verbrannt werden.  Auch in der Eifelherrschaft Neuerburg, unweit von Trier, greift der Hexenwahn um sich. Die junge ­Claudia von Leuchtenberg kämpft vergeblich dagegen, dass ihr Oheim als Landesvater die Hexen-Verfolgungen unterstützt. Verzweifelt muss sie mit ansehen, wie Unschuldige hingerichtet werden und
skrupellose Richter und Henker sich am Hab und Gut der Verurteilten bereichern. Als auch Claudias Jugendfreundin Barbara verhaftet und der
Hexerei angeklagt wird, ersinnt sie einen waghalsigen Plan, um das System mit seinen eigenen Waffen zu schlagen.

Fazit

Marita Spangs Historienroman „Hexenliebe“ beruht auf historisch belegten Begebenheiten. Ihr fesselnder Erzählstil, ein sehr spannender Plot, glaubhafte Protagonisten sowie die sehr gut recherchierten historischen Tatsachen machen diesen Historienroman zu einem wahren Pageturner. Wer historische Romane mag, sollte sich „Hexenliebe“ auf keinen Fall entgehen lassen. Man darf gespannt auf die nächsten Romane dieser vielversprechenden Autorin sein.

„Hexenliebe“ von Marita Spang, erschienen am 2.6.14 im Knaur Verlag, Taschenbuch, 656 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3426514313

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Knaur Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar sowie für die fünf Verlosungsexemplare.

Bildnachweis: copyright Knaur Verlag

Wer ein Exemplar dieses wunderbaren Romans gewinnen möchte, findet hier unser Gewinnspiel:

http://mainbergsverlosungen.wordpress.com/2014/06/10/hexenliebe-verlosung-von-5-exemplaren-des-historienromans/

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Toni Mahoni: Alles wird gut, und zwar morgen! – Rezension des Romans

Der 1976 geborene Toni Mahoni  ist Sänger und Autor. Mit seiner Mahoni-Band eroberte er auf einen Schlag die Herzen des Publikums. Am 15. Mai 2014 veröffentlichte Mahoni im Verlag Galiani Berlin seinen zweiten Roman „Alles wird gut, und zwar morgen!“.

Glück im Chaos

Das Beziehungsende kam für Toni Mahoni völlig unerwartet. Seine Freundin Peggy teilt ihm eines Morgens mit, dass sie nach Barcelona geht. Sie knallt die Tür hinter sich zu und lässt Toni vollkommen verwirrt in seiner WG zurück. Doch ehe sich Toni dem Liebeskummer hingeben kann, wird er von seinem Freund Meta Mallorca überredet, mit ihm auf dessen Lieblingsinsel Urlaub zu machen. Doch dort wartet neues Unheil auf den Verlassenen. Er zieht sich den Zorn zweier brutaler Mafiosi zu. Um ihrer beider Leben zu retten, verspricht Toni Unmögliches. Ihm steht eine wahre Odyssee bevor, die ihn und alle, die ihm helfen wollen, die nächsten drei Monate in Atem halten wird.

Fazit 

Dieser skurrile Roman dreht sich im kaputte Beziehungen, einen katastrophalen Urlaub und um die wahre Freundschaft. Der witzige Roman zeigt, dass jeder für sein Glück selbst verantwortlich ist, auch wenn mal nicht alles im Leben so läuft, wie man es sich wünscht.  Sympathische Protagonisten, mit denen sich der Leser gut identifizieren kann, unglaubliche Begebenheiten sowie eine mitreissende Erzähltechnik machen dieses Buch zur idealen Urlaubslektüre.

„Alles wird gut, und zwar morgen!“ von Toni Mahoni, erschienen am 15.5.14 im Verlag Galiani Berlin, Klappenbroschur, 320 Seiten, 14,99 Euro, ISBN 978-3-86971-072-3

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Verlag Galiani Berlin für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Galiani Berlin

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Stefan Selke: Lifelogging. Warum wir unser Leben nicht digitalen Technologien überlassen sollten – Rezension

Stefan Selke studierte nach einigen Semestern Luft- und Raumfahrttechnik schließlich Soziologie und ist inzwischen als Professor für »Gesellschaftlicher Wandel« an der Hochschule Furtwangen tätig. Vor einigenJahren entwickelte und testete er mit Studenten eine Smartphone-App. Am 9. Mai 2014 veröffentlichte Selke im Econ Verlag sein Buch „Lifelogging“, in dem er sich mit dem „vermessenen“ Menschen beschäftigt.

Ist ein digitales Leben auch ein gutes Leben?

Die Lifelogging-Technologien nehmen in der heutigen Zeit rasant zu. Immer mehr Menschen protokollieren, speichern und teilen ihre Lebensspuren, um sich fitter zu machen, besser zu schlafen oder ihre Essgewohnheiten zu analysieren. Smartphones, Apps, Social Networks, Cloud-Computing und Big-Data haben Einfluss auf viele Bereiche unseres Lebens gewonnen.  Doch welche Auswirkungen hat das Lifelogging wirklich auf den Menschen? Welche Folgen haben Technologien, die den Menschen auf seine Daten reduzieren?  Wie verändert sich eine Gesellschaft, in der Selbstvermessung vielleicht sogar zur Vorschrift wird, wenn zum Beispiel Krankenkassen sich diese Daten zu Nutze machen?

Fazit

Stefan Selke untersucht in seinem Buch „Lifelogging“ die Folgen totaler Digitalisierung im täglichen Leben und kommt dabei zu der Erkenntnis, das es sicher bald den Menschentyp des digitalen Versagers geben wird, der den Anforderungen der digitalen Welt nicht mehr entsprechen kann. Spannend beschreibt er die Überwachung des Menschen mittels Apps, Smartphones und Social Networks und analysiert die Folgen für jeden Einzelnen von uns. Hier erkennt sich der eine oder andere Leser bestimmt wieder. Selke schreibt über die Wunderwelt der Digitalisierung so, dass es auch ein Laie nachvollziehen und verstehen kann. Absolut lesenswert!

„Lifelogging“ von Stefan Selke, erschienen am 9.5.14 im Econ Verlag, gebunden, 368 Seiten, 19,99 Euro, ISBN 978-3-430-20167-4

Die Autorin beedankt sich ganz herzlich beim Econ Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis:: copyright Econ Verlag

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Christine Kaufmann: Lebenslust. So kann ich mich jederzeit neu erfinden – Rezension des Ratgebers

Die 1945 geborene Schauspielerin und Autorin Christine Kaufmann feierte bereits als Kind erste Erfolge als Tänzerin und Schauspielerin. In den letzten zwanzig Jahren veröffentlichte Christine Kaufmann über zehn Bücher zu Themen wie Lebenslust, Wellness und Beauty.  Im März 2014 erschien ihr neuer Ratgeber „Lebenslust“ im Nymphenburger Verlag.

Christine Kaufmanns Verjüngungstipps

In ihrem neuen Buch „Lebenslust“ zeigt Christine Kaufmann anhand von einfachen Bewegungen, wie man seine Anmut  stärken kann. Sie stellt außerdem Düfte und Farben für neue Lebenslust und eine positiv gestimmte Psyche vor. Auch Ernährungstipps für Entgiftung und Verschlankung des eigenen Körpers werden ausgiebig erklärt. Bemerkenswert ist das Kapitel, in dem sich die Schauspielerin der Intimbehaarung und Vaginalhygiene von Frauen widmet. In ihrem Ratgeber gibt es als Bonus noch eine DVD, auf der 10 kurze Übungen für Anmut und Stärke von Christine Kaufmann vorgemacht werden.

Fazit

Für Fans der Schauspielerin Christine Kaufmann ist dieser Ratgeber besonders lesenswert, denn hier erklärt sie das Geheimnis ihrer jugendlichen Schönheit. Sonst gibt es nicht wirklich etwas Neues. Allerdings ist die Aufmachung des Ratgebers sowie die Zusammenstellung der Themen sehr gelungen. Auch die sehr guten Fotografien verstärken den hochwertigen Eindruck dieses Buches. Als Geschenk für die beste Freundin super geeignet.

„Lebenslust“ von Christine Kaufmann, erschienen im März 2014 im Nymphenburger Verlag, gebunden, 144 Seiten + DVD, 19,99 Euro, ISBN  978-3-485-02800-4

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Nymphenburger Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Nymphenburger Verlag

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Lena Leevje: Sexy Cologne – Rezension des erotischen Reiseführers

Hinter dem Pseudonym Lena Leevje verbirgt sich eine Kölner Zugezogene, die zum bunten Medienvolk der Domstadt gehört. Sie ist eine Kölsche im Herzen, die gerne feiert und weltoffen ist. In ihrem Buch „Sexy Cologne“ nimmt sie den Leser mit auf eine Reise in die erotische Seele Kölns. Veröffentlicht wurde das Buch am 2. Juni 2014 im rororo Verlag.

Zehn erotische Geschichten aus Köln

Lena Leevje erzähltin «Sexy Cologne» zehn erotische Geschichten aus der rheinischen Metropole.  Lesenswert sind diese für echte Jecken, Zugezogene und Touristen. Hier findet der Leser unter anderem ein Rezept, wie der 1. FC Köln wieder in die erste Liga aufsteigen kann und erkennt, dass man in Köln weiß, wie man das Leben genießen kann. Wenn die selbstbewusste Mareike Touristen durch die Brauhäuser der Stadt führt, ist das die perfekte Gelegenheit für ein leidenschaftliches Fisternöllche zwischen Kölschfässern. Bei einem Besuch im Schokomuseum auf der Rheinauhalbinsel kann man süße Überraschungen erleben und wenn der FC. Köln spielt, finden die heißesten Momente in der dritten Halbzeit statt. Spätestens der Christopher Street Day verführt dann auch die schüchternsten Neu-Kölner jeglicher sexueller Orientierung, sich ins sinnliche Treiben zu stürzen.

Fazit

Frech und direkt erklärt die Autorin, weshalb die Rheinländer einen so großen Sex-Appeal haben und gibt dem Leser Tipps, wo man die heißesten Orte in Köln finden kann. Die kleinen Geschichten sind frivol, aber nicht ordinär. Für Köln-Besucher eine Möglichkeit, die Stadt am Rhein einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennen zu lernen. Für Einheimische bietet dieses sinnliche Buch bestimmt den einen oder anderen neuen Tipp für sexy Momente.

„Sexy Cologne“ von Lena Leevje, erschienen am 2.6.14 im rororo Verlag, Taschenbuch, 240 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-499-23460-6

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim rororo Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright rororo Verlag

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Dorothea Mihm / Annette Bopp: Die sieben Geheimnisse guten Sterbens. Erfahrungen einer Palliativschwester

Dorothea Mihm arbeitet seit 35 Jahren als Krankenschwester, davon mehr als 15 Jahre in der Pflege mit Palliativpatienten. Auf ihren vielen Reisen nach Asien lernte sie neue Wege des Umgangs mit dem Sterben kennen und integriert diese in ihre Arbeit. Annette Bopp ist Diplom-Biologin, Medizin-Journalistin und erfolgreiche Sachbuchautorin zu Gesundheits- und Familienthemen. Ihr gemeinsames Sachbuch „Die sieben Geheimnisse guten Sterbens“ veröffentlichten Mihm und Bopp im März 2014 im Kailash Verlag.

Wann ist ein Sterben gut?

Viele Menschen haben eine Vorstellung davon, wie ein guter Tod sein sollte,  doch kaum jemand weiß, wie das Sterben dann wirklich abläuft. Die Palliativschwester Dorothea Mihm möchte Sterbenden einen würdigen Tod ermöglichen und beschreibt in diesem Buch den Sterbeprozess in allen Einzelheiten. Sie öffnet mit ihrer Kompetenz und Erfahrung den Blick auf die wahren Bedürfnisse von Sterbenden.

Fazit

Obwohl viele Menschen nicht gern darüber reden oder nachdenken – der Tod gehört zum Leben dazu. Jeder, der sich näher mit diesem Thema beschäfitigen möchte, findet in diesem Buch Denkanstöße und Hilfe. Mihm arbeitet als Palliativschwester und hat viel Kontakt mit Sterbenden. Für sie ist der Tod kein Feind, den man bekämpfen muß, sondern er ist eine Chance, Liebe zu zeigen.  Ihre praktischen Hinweise helfen jedem, der sich mit diesem sensiblen Thema auseinandersetzt. Unbedingt lesen!

„Die sieben Geheimnisse guten Sterbens“ von Dorothea Mihm und Annette Bopp, erschienen im März 2014 im Kailash Verlag, gebunden,  288 Seiten, 19,99 Euro, ISBN 978-3-424-63087-9

Die Autorin bedankt sich ganz herzlich beim Kailash Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar.

Bildnachweis: copyright Kailash Verlag

Die sieben Geheimnisse guten Sterbens von Dorothea Mihm